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Schützenhilfe für den FCKeller-Showdown: Bielefeld verpasst Big Points gegen Werder

Bielefeld-Frust-Bremen

Riesen-Frust bei Arminia Bielefeld und Ritsu Doan: Die Ostwestfalen ließen im Nachholspiel des 20. Bundesliga-Spieltages gegen Werder bremen drei Big Points im Abstiegskampf liegen.

von Anton Kostudis (kos)

Bielefeld – Durchatmen bei den Keller-Konkurrenten, Riesen-Frust bei Arminia Bielefeld: Das Team von Neu-Coach Frank Kramer (48) musste am Mittwochabend (10. März) einen schweren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Im Nachholspiel des 20. Spieltags kassierten die Ostwestfalen gegen die Gäste von der Weser eine 0:2-Heimpleite.

  • Arminia Bielefeld unterliegt 0:2 gegen Werder Bremen
  • Team von Frank Kramer verpasst Big Points im Abstiegskampf
  • Werder Bremen verschafft sich etwas Luft im Tabellenkeller

Nach dem jüngsten Hoffnungsschimmer – dem torlosen Remis bei Kramers Debüt am vergangenen Sonntag gegen Union Berlin –  herrscht auf der Alm wieder Tristesse pur.

Die Arminia hängt weiter auf dem Relegationsplatz fest – und verpasste es, den Abstiegs-Konkurrenten auf die Pelle zu rücken. Die nun seit sieben Liga-Spielen sieglosen Bielefelder (19 Punkte) hätten sowohl Hertha BSC (21) überholen und mit dem 1. FC Köln (22) gleichziehen können. Doch die große Chance wurde vertan.

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Arminia Bielefeld feiert wichtigen Heim-Dreier im Abstiegskampf

Die Bremer um Coach Florian Kohfeldt (38) wiederum stehen nun bei 30 Zählern – und können die kommenden Wochen angesichts von elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge nun etwas entspannter angehen. „Es war ein Kampfspiel. Über 90 Minuten war die Arminia ein Tacken die bessere Mannschaft“, meinte Kohfeldt.

Die Partie hätten eigentlich am 7. Februar ausgetragen werden sollen, musste aufgrund des massiven Wintereinbruchs allerdings kurzfristig abgesagt werden.

Josh Sargent brachte Werder Bremen in Führung

Josh Sargent (21) unmittelbar nach Wiederanpfiff (47. Minute) und Kevin Möhwald (27) nach feiner Kombination (75.) sorgten für den umjubelten Auswärtserfolg der Norddeutschen.

Knackpunkt der Partie für die – wieder einmal – wacker kämpfenden Gastgeber: Abwehrmann Nathan de Medina (23) kam gegen Werder-Angreifer Niclas Füllkrug (28) zu spät und trat dem Bremer von hinten auf die Achillessehne nach Video-Beweis glatt Rot (71.).

Kurz darauf fiel der zweite und entscheidende Treffer. „Er trifft ihn natürlich unglücklich. Wenn es jetzt auf unserer Seite gewesen wäre, hätte ich ehrlicherweise gesagt: Diese Rote Karte ist ein bisschen hart“, meinte Werders Maximilian Eggestein (24) nach dem Schlusspfiff. Besonders bitter: De Medina war erst in der 52. Minute eingewechselt worden.

Arminia Bielefeld hängt weiter im Bundesliga-Tabellenkeller fest

Was Bielefeld-Coach Kramer ebenfalls wurmen dürfte: Sein Team war im ersten Durchgang klar tonangebend, verpasste bei mehreren guten Chancen die Führung. Das rächte sich schließlich im zweiten Spielabschnitt.

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Die Tabelle ist nach der Nachholpartie nun begradigt, der Abstiegskampf verspricht in den kommenden Wochen aber weiter große Spannung. Werder muss am kommenden Samstag (15. März, 15.30 Uhr, Sky) zu Hause gegen die Bayern ran, Bielefeld erwartet beim Gastspiel bei Bayer Leverkusen am Sonntag (13.30 Uhr, DAZN) ebenfalls eine echte Herkulesaufgabe.