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Löw mit hartem Kurs bei Bayern-Star Sonderschichten für Sorgenkind Süle

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Niklas Süle muss im Trainingslager in Tirol einige Extraschichten schieben.

Seefeld – Das Trainingslager wird vor allem für einen Nationalspieler eine echte Qual. Niklas Süle (25) muss in Tirol Extraschichten schieben. Schon zuletzt hatte der Bayern-Profi in München Extra-Einheiten nach der Saison absolviert, um seine Fitness-Defizite aufzuarbeiten.

  • Niklas Süle muss im Trainingslager Extraschichten schieben
  • Der Bayern-Profi hat Nachholbedarf bei der Fitness
  • Joachim Löw plant in der Abwehr vorerst ohne Süle

„Seit März war es schwierig für ihn, er war verletzt“, sagt Joachim Löw (61). „Er braucht Widerstandsfähigkeit und harte Einheiten, er wird einiges zusätzlich absolvieren. Wir haben ein Programm für ihn ausgearbeitet. Er muss einen Schub im körperlichen Bereich machen, in zehn Tagen werden wir sehen, wie er sich fühlt.“

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Süle hatte im Oktober 2019 einen zweiten Kreuzbandriss im linken Knie erlitten. Er kehrte im August 2020 zurück und bestritt das Finalturnier der Champions League mit dem Triumph der Bayern in Lissabon. Aufgrund seiner Corona-Erkrankung im November, einer Knieprellung im Dezember, einer Oberschenkelzerrung im März und einem Muskelfaserriss im April verpasste er neun Pflichtspiele.

Oliver Bierhoff: „Niklas Süle muss intensiv arbeiten“

Der Confed-Cup-Sieger von 2017 war einst als kommender Abwehrchef in der deutschen Nationalmannschaft vorgesehen. Doch davon ist Süle weit entfernt. „Er muss hier intensiv arbeiten, um die Form aufzubauen“, betonte DFB-Direktor Oliver Bierhoff. Der Bayern-Profi komme „sicher aus keiner leichten Situation“, meinte Bierhoff, habe aber „unheimliche Qualität. Meine Hoffnung ist, dass er, wenn er in so einem Kreis arbeitet, wieder an seine Leistungen anknüpfen kann.“

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Joachim Löw sprach vor der Trainingseinheit intensiv mit Niklas Süle.

Löw setzte sich deshalb mit Team-Arzt Jochen Hahne und den Fitnesstrainern zusammen, um das Sonderprogramm zu erstellen. Selbst wenn Süle wieder auf der Höhe sein sollte, ist vorerst kein Platz für ihn im Team. Im Abwehrzentrum setzt Löw zunächst auf das Duo Antonio Rüdiger und Mats Hummels. „Toni Rüdiger hat bei uns zuletzt immer gespielt. Er ist ein Innenverteidiger auf allerhöchstem Niveau und mit seiner Art und Weise, wie er spielt, für uns ein absolut wichtiger Spieler“.

Löw setzt zunächst auf das Abwehr-Duo Hummels/Rüdiger

Bei den Bayern musste Süle oft als Rechtsverteidiger aushelfen, um Benjamin Pavard zu entlasten. Diesen Plan hat der Bundestrainer nicht. „Als Rechtsverteidiger sehe ich ihn eher nicht, das ist nicht die Lösung für ihn. Es gibt Spieler, die die Position besser ausfüllen können.“

Bei Löw ist der Bayern-Profi hinter Rüdiger, Rückkehrer Hummels und Matthias Ginter wohl nur Innenverteidiger Nummer vier. In Robin Koch hat er einen weiteren Konkurrenten im Aufgebot.

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