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Fans haben Blick auf Platz Löw hat ein echtes Problem: Geheimtraining unmöglich

Seefeld-Fans

Die zahlreichen Fans und Touristen im Wald konnten durch die Zäune auf den Platz schauen.

Seefeld – Sie hatten extra zahlreiche Zäune aufgestellt und Planen gespannt. Doch die Fans der Nationalmannschaft geben alles, um einen Blick auf die Spieler zu erhaschen. Jetzt hat der DFB plötzlich ein Geheimtraining-Problem in Seefeld. Die anliegenden Hügel machen es fast unmöglich, den Platz vor neugierigen Blicken zu schützen.

  • DFB öffnet Training kurzfristig komplett
  • Fans im angrenzenden Wald konnten Einheit verfolgen
  • Nun hat Joachim Löw ein echtes Problem

Eigentlich hatte der DFB am Samstag (29. Mai) verkündet, dass Medienvertreter die Trainingseinheit um 16.30 Uhr für 15 Minuten besuchen dürfen. Anschließend sollten Reporter, Kamerateams und Fotografen wieder von der Tribüne geführt werden, damit Bundestrainer Joachim Löw (61) anschließend ungestört und unbeobachtet mit seinen Spielern arbeiten kann. Doch es kam ganz anders.

Spieler-Fahrrad

Die Nationalspieler kamen am Samstag mit dem Fahrrad zum Trainingsplatz.

Hinter dem weiträumig abgesperrten Gelände, auf dem das DFB-Team in Seefeld trainiert, befindet sich ein erhöhtes Waldstück mit Wanderwegen. Schon lange vor der geplanten Trainingszeit hatten sich zahlreiche Zuschauer auf den Abhang vor die mit Planen überzogenen Absperrungen gestellt, um die Einheit zu verfolgen. Das Problem daran: Unter dem Abhang führt die Möserer Straße entlang. Würde ein Zuschauer am Berg ins Stolpern geraten und den Hang runterrutschen, könnte es gefährlich ausgehen.

DFB-Mitarbeiter entfernten deshalb 13 Planen rund um den Trainingsplatz. Rund 100 Zuschauer kamen so als „Zaungäste“ in den Genuss, Manuel Neuer (35), Thomas Müller (31) und Co. bei der Arbeit zu beobachten. Löw besprach sich an der Seitenlinie kurz mit Medienchef Jens Grittner (51), danach war klar: die Einheit bliebt öffentlich.

DFB entfernte spontan 13 Planen an den Zäunen

Wie das Problem in den kommenden Tagen jedoch gelöst werden soll, bleibt abzuwarten. Der Köllenwald neben dem Trainingsplatz ist öffentliches Gelände. Die Verantwortlichen der Nationalmannschaft können schließlich niemandem verbieten, durch den Wald zu gehen. Der DFB will sich nun Gedanken zur Problematik machen.

Klar ist, dass Löw in den kommenden Tagen unbeobachtet taktische Dinge einstudieren will. So hätten die EM-Gegner im Vorfeld schon freien Blick auf die geübten Standards oder Aufstellungs-Variationen.

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