EM 2021 Corona-Regelwerk: So geht die UEFA mit Infektionen beim Turnier um

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Die UEFA hat für die EM 2021 ein gesondertes Corona-Regelwerk festgelegt, das im Falle von Turnier-Infektionen greifen soll. 

Nyon – Die EM 2021 musste aufgrund der andauernden Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Für das am 11. Juni 2021 startende Turnier hat die UEFA nun ein gesondertes Corona-Regelwerk festgelegt.

  • EM musste wegen Corona-Pandemie verschoben werden
  • EM 2021 startet am 11. Juni
  • UEFA legt Corona-Regelwerk fest

Im Falle eines oder mehrerer positiver Corona-Tests bei einem der 24 Teilnehmer der EM 2021, sind die Folgen für die betroffenen Teams nun eindeutig geklärt.

EM 2021: UEFA legt Corona-Regeln für Turnier fest

Ein Spiel wird angepfiffen, solange ein Team 13 Spieler, darunter einen Torhüter, zur Verfügung hat.

Um diese Marke zu erreichen, können zusätzliche Spieler berufen werden, die noch nicht auf der ursprünglichen Kaderliste mit 26 Spielern standen.

Wenn zusätzliche Spieler berufen werden, muss eine entsprechende Zahl an Spielern aus dem 26er-Kader gestrichen werden.

EM 2021: Neuansetzung von Partien möglich

Wenn ein Team das Minimum von 13 Spielern nicht erreicht, kann das Spiel innerhalb der nächsten 48 Stunden neu angesetzt werden.

„Wenn ein Spiel verschoben werden muss, aber im gleichen Stadion stattfinden kann, dann wird es am folgenden Tag um 12.00 Uhr oder 15.00 Uhr angepfiffen“, sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen.

Man habe auch die Möglichkeit, in ein Stadion auszuweichen, das nicht zu den elf EM-Arenen gehöre.

Wenn eine Verlegung unmöglich ist, entscheidet die UEFA-Disziplinarkommission. Das Team, das für die Absage verantwortlich ist, wird mit 0:3 als Verlierer gewertet. (dpa/cw) 

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