„Verf****e Strafe“ Peinliche Mikro-Panne: NHL schickt Rüpel-Schiri in Ruhestand

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Tim Peel, hier beim NHL-Spiel der New York Islanders und der Philadelphia Flyers am 30. Januar 2021, fiel durch eine peinliche Mikro-Panne in Ungnade.

Nashville – Ausgerechnet er als Schiedsrichter hätte es eigentlich besser wissen müssen. Doch weil Referee Tim Peel (54) in der NHL am Dienstag (23. März) für einen kurzen Moment vergaß, dass er während des Spiels über Mikrofon zu hören ist, wurde er von der besten Eishockey-Liga der Welt jetzt vorzeitig in den Ruhestand geschickt.

  • NHL schickt Schiri nach Mikro-Panne in Ruhestand
  • Fieser Spruch von Referee für alle zu hören
  • Tim Peel fliegt nach rund 1400 NHL-Spielen raus

Zwar hatte Peel ohnehin für Ende April einen Schlussstrich unter seine Schiri-Laufbahn geplant. Doch der verläuft nach einem fiesen Satz, den ungewollt jeder hören konnte, jetzt deutlich unrühmlicher als erhofft.

NHL-Schiri Tim Peel muss nach fragwürdiger Entscheidung in Ruhestand

Statt eines ehrenvollen Abschieds teilte die NHL mit, Peel werde bei „keinen Spielen der NHL mehr arbeiten, jetzt und in Zukunft“. 

Auslöser war ein über die Mikrofone eingefangener Satz des 54-Jährigen in der Partie der Detroit Red Wings um Torwart Thomas Greiss (35) bei den Nashville Predators am Dienstag.

Predators-Stürmer Viktor Arvidsson (27) erhielt wegen Beinstellens eine fragwürdige Zwei-Minuten-Strafe, obwohl er Gegenspieler Jon Merrill (29) kaum berührt hatte.

Schiedsrichter Tim Peel leitete vor Suspendierung rund 1400 Spiele in der NHL

„Es war nicht viel, aber ich wollte früh eine verf****e Strafe gegen Nashville...“, sagte Peel deutlich hörbar über seine Entscheidung, ehe der Ton abbrach. Noch am Abend reagierte die NHL und erklärte, dass es „keine Rechtfertigung für seine Kommentare“ gebe.

Warum genau Peel eine frühe Strafe habe aussprechen wollen und was ihn dazu bewegte, das zweifelhafte Foul derart streng zu bewerten, blieb zunächst offen.

Während die Predators den frühen Rückschlag gut wegsteckten und das Spiel mit 2:0 gewannen, endet Peels lange Schiri-Laufbahn durch den unbedachten Satz abrupt. Nach über 1300 Einsätzen in der regulären Saison und 90 Play-off-Spielen verabschiedet sich der Referee mit seinem wohl größten Aussetzer unrühmlich aus der NHL. (dpa/bc)

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