Superstar Leon Draisaitl  „Wache nicht auf und denke, was für ein toller Typ ich bin“

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Leon Draisaitl trainierte am Mittwoch bei den Kölner Haien.

Köln – Zwei Wochen nach seiner Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der NHL zeigt sich Leon Draisaitl (24) in seiner Heimat Köln. Der Stürmerstar der Edmonton Oilers trainierte mit seinen alten Kumpels in der Trainingshalle auf der Gummersbacher Straße mit und hatte sichtlich Spaß mit den Haien.

Im EXPRESS spricht Draisaitl über...

... seine Rückkehr nach Köln:

„Ich bin seit ein paar Tagen in der Stadt und es ist immer schön Freunde und Familie zu treffen. Besonders bei den Haien habe ich viele Bekannte, meine besten Freunde wie Frederik und Dominik Tiffels sowie Hannibal Weitzmann spielen noch hier. Deshalb komme ich jeden Sommer gerne nach Köln zurück, um mich auf die neue Saison vorzubereiten. Hier habe ich das Eishockeyspielen gelernt, hier fühle ich mich wohl und zu Hause.“

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... die Kölner Haie:

„Ich verfolge den Verein natürlich überall. Nicht nur wegen meiner Freunde weiß ich, wie es aussieht. Aktuell weiß keiner bei den Haien und in der DEL, wie es weitergeht. Das macht die Situation nicht leicht. So steht der Spaßfaktor derzeit im Vordergrund und die Jungs halten sich bei Laune.“

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Leon Draisaitl weilt momentan in Köln.

... seine Auszeichnung zumwertvollsten NHL-Spieler:

„Ich freue mich riesig und bin auch ein wenig stolz darauf. In den letzten Tagen konnte ich die Auszeichnung auch ein wenig sacken lassen. Aber als Sportler schaut man schnell wieder nach vorne und will sich immer weiter verbessern. Ich wache nicht jeden Tag auf und denke, was für ein toller Typ ich bin. Ich kann mich noch in vielen Dingen verbessern.“

... die Veränderung seines Lebens:

„Natürlich sind die Anfragen mehr geworden, aber mein Leben wird sich nie verändern. In Köln wurde ich in den letzten Tagen häufiger erkannt, aber im Gegensatz zu den eishockeyverrückten Fans in Edmonton läuft hier alles in normalen Bahnen ab. Es freut mich, wenn die Menschen mich erkennen, denn dann weiß ich, dass sie sich dafür interessieren, was ich tue.“

... seine Rückkehr nach Kanada:

„Das werde ich spontan entscheiden. Ich werde noch ein paar Wochen in Köln bleiben und ein wenig in den Tag hineinleben. Wir haben vom Verein noch keinen Plan bekommen, wann wir wieder zur Vorbereitung zurück sein sollen. Es scheint ja jetzt festzustehen,. Dass die Saison in der NHL am 1. Januar 2021 wieder starten wird. Das finde ich wichtig, damit man ein Ziel hat, worauf man hinarbeiten kann.“

... seine Ziele für die neue Saison:

Persönlich will ich Kleinigkeiten an meinem Spiel verbessern und mit den Oilers in den Playoffs weit kommen. Es hat schon sehr wehgetan, dass ein anderes Team in unserer Halle den Stanley Cup gewonnen hat. Aber wir waren in den Playoffs nicht bereit und sind verdient ausgeschieden. So ist die Motivation natürlich groß, es nächste Saison besser zu machen. Wir wollen gut in die Spielzeit starten und werden versuchen wieder auf`s Ganze zu gehen.“

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Leon Draisaitl vor einer Wand mit der Choreographie des WInter Games 2019.

... die Corona-Pandemie:

„Normal ist das Leben komplett anders. Die größte Beeinträchtigung war, dass wir eine lange Zeit nicht Eishockeyspielen konnten. Aber die Pandemie hat jeden Menschen auf der Welt beeinträchtigt.“

... Tim Stützle, der wie Draisaitl im Jahr 2014 als Nummer drei im NHL-Spielerdraft von den Ottawa Senators gezogen wurde:

„Ich habe Tim vorher angerufen und ihm viel Glück gewünscht. Wenn er Hilfe braucht, bin ich jederzeit für ihn da und gebe ihm Tipps, aber es ist nicht mein Job, einem Spieler zu sagen, was er zu tun hat. Dafür bin ich nicht der Typ. Er wird seinen eigenen Weg gehen. Für das deutsche Eishockey ist es eine riesige Sache. Es schiebt sich immer mehr in den Fokus und wird international immer besser.“

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