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In der Corona-Krise Kölner Haie legen wichtige Personalie auf Eis

Kölner Haie (1)

Die Kölner Haie, hier nach dem Sieg über Berlin am 6. März 2020, verzichten vorerst auf einen Sportdirektor.

Köln – Die Kölner Haie warten wie alle anderen Eishockey-Klubs der DEL gespannt auf das nächste Signal aus der Politik. Ist der Saisonstart wie geplant am 18. September mit Fans möglich?

Noch bereiten sich alle auf den besagten Termin vor. Doch falls keine Zuschauer zugelassen werden, muss die Liga umdenken und beraten.

Auch ein späterer Saisonstart erst im Dezember oder Januar steht zur Diskussion, denn ohne Fans wird es finanziell nicht möglich sein, den Ligabetrieb aufrecht zu erhalten. Falls erst später gestartet werden kann, könnte der Meister nach der Hauptrunde feststehen - Playoffs würden dann aus zeitlichen Gründen wegfallen.

Doch soweit ist es noch nicht. Die Klubs bereiten sich auf den Start im September vor.

Allerdings mit noch mehr Augenmaß als die Jahre zuvor. Die Corona-Krise wird den Klubs finanziell auf jeden Fall weiter zusetzen. Bisher hat DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke für alle Klubs schon ein Minus von rund 20 Millionen Euro ausgemacht, entstanden durch den Abbruch der vergangenen Saison.

Corona-Krise: Kölner Haie verzichten auf Sportdirektor

Bei den Kölner Haien zieht man nun weitere Konsequenzen, um finanziell nicht in Schieflage zu geraten.

Eigentlich sollte nach dem Aus von Manager Mark Mahon (54) ein neuer Sportdirektor her, der dem neuen Trainer Uwe Krupp (55) zur Seite steht.

Einige Namen kursieren bereits im Umfeld der Kölner Haie, darunter Christian Ehrhoff (37), Matthias Roos (40), zuletzt Sportdirektor bei den Krefeld Pinguinen oder Christian Winkler (48) von RB München (hier mehr lesen).

Doch angesichts der Corona-Krise verzichten die Haie bis auf weiteres auf diese Personalie. Die Manager-Suche wird auf Eis gelegt.

Aus Klub-Kreisen heißt es, dass der Kader soweit stehe. Lediglich ein ausländischer Top-Goalie, ein Top-Mittelstürmer und eventuell ein Top-Verteidiger müssten noch gefunden werden.

Und diese Personalien traut man auch Krupp zu. Dafür müsste in der schwierigen und ungewissen Zeit kein Manager installiert werden.

Wir fragten nach bei Haie-Geschäftsführer Philipp Walter (46). Aufgrund der aktuellen Lage unternehme man bei der Suche nach einem Sportdirektor keine großen Anstrengungen.

Walter sagt: „Unsere Handlungsfähigkeit ist voll gegeben, was die sportliche Kompetenz angeht ebenso wie die organisatorische Kompetenz.“

Der Austausch mit dem sportlichen Bereich, geführt von Uwe Krupp, funktioniere reibungslos.

Hier lesen Sie mehr: Uwe Krupp bei Köln Rückkehr mit klarer Ansage

Kölner Haie: Mark Mahon und Mike Stewart immer noch auf Gehaltsliste

Also haben die Haie momentan keine Not, einen Sportdirektor installieren zu müssen.

Zumal der KEC immer noch zwei Personen auf der Gehaltsliste hat, die nicht mehr für den Klub arbeiten.

Die Personalien Mike Stewart (48) und Mahon sind noch nicht abschließend geklärt bei den Haien. Heißt: Sie werden noch bezahlt, nach dem man sie von ihren Jobs freigestellt hatte.

Ex-Trainer Stewart und Mahon haben noch bis 2021 einen Vertrag.