Guten Abschluss verpatzt Kölner Haie verabschieden sich mit Niederlage aus der Saison

Schwenningen_Sieg_Jubel

Die Schwenninger Wild Wings hatten im Spiel gegen die Kölner Haie heute eindeutig mehr zu jubeln.

Villingen-Schwenningen – Kein schöner Abschluss für die Kölner Haie in Schwenningen. Sie verlieren am Sonntagnachmittag (18. April) mit 3:5 gegen die Wild Wings.

  • Für die Kölner Haie geht damit eine durchwachsene Saison zu Ende
  • Auch die Schwenninger Wild Wings verpassen trotz Sieg die Playoffs
  • Am Dienstagabend (20. April) beginnen die Playoffs mit den vier besten Teams aus den Gruppen Nord und Süd

Wieder einmal ein sehr gutes erstes Drittel der Kölner Haie. Sie kamen konzentrierter in die Partie und gingen daher in der 5. Minute verdient durch ihren Top-Scorer Jason Akeson in Führung. Danach machten Jon Matsumotos Torschüsse gleich zweimal Bekanntschaft mit dem Pfosten, das nächste Tor allerdings fiel dann auf der anderen Seite.

Highlight-Videos der Kölner Haie, wie gegen die Adler Mannheim, sowie alle Spiele der Penny-DEL Saison 2020/21 können Sie auf MagentaSport verfolgen.

Andreas Thuresson ließ die Wild Wings in der 14. Minute mit seinem Treffer zum 1:1 wieder hoffen. Die Haie ließen sich davon aber keineswegs unterkriegen und profitierten von ihrem bisher sehr ordentlichen Offensivspiel. So konnte Kevin Gagné nach einem tollen Pass von Jon Matsumoto mit einem Rückhandschuss die Führung für die Haie zurückholen.

Spink_KEC-Schwenningen

Das Bild spricht für das zweite Drittel in dieser Partie: Die Haie laufen den Wild Wings, hier ist es Tyson Spink, eigentlich nur hinterher.

Gerade mal vier Minuten brauchten die Schwenninger Wild Wings, um das Spiel komplett in ihre Richtung zu gehen. Sie kamen stark aus der Kabine und holten schnell durch Alex Weiß (22.) den Ausgleich. Dieses Mal legte Schwenningen dann auch direkt nach. Nur zwei Minuten später schnürte Andreas Thuresson den Doppelpack und schoss die Wild Wings damit zur 3:2-Führung. Wiederum zwei Minuten später war Tylor Spink zur Stelle und erhöhte auf 4:2.

Danach hatte die Haie mal ein bisschen Zeit zum Durchatmen, aber selbst zum Schuss kamen sie in diesem Drittel gar nicht. Sie waren zu sehr damit beschäftigt, den Wild Wings hinterher zu laufen. Die machten das aber auch verdammt gut und hatten noch lange nicht genug. David Cerny erhöhte in der 32. Minute auf 5:2 und dabei blieb es dann auch erst mal bis zur Pause.

Im letzten Drittel wird gekämpft

Und das ist eher wortwörtlich zu verstehen. Mo Müller und Sebastian Uvira legten sich mit Alex Weiß und Will Weber an, woraufhin erst mal alle auf die Strafbank geschickt wurden, nachdem man die Spieler irgendwie auseinander gezerrt hatte.

Zuvor allerdings gelang den Haien durch Marcel Müller der 3:5-Anschlusstreffer, danach allerdings geschah tormäßig nicht mehr viel. Zwar nahmen die Haie wenige Sekunden vor Schluss nochmal den Keeper für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor, aber auch das änderte nichts mehr an der Niederlage.

Marcel_Müller_Schwenningen

Marcel Müller (in weiß) und die Kölner Haie müssen im letzten Drittel nochmal richtig Gas geben.

Die Wild Wings gewannen dieses Spiel, doch leider verpassten sie auch ihre Chance, in die Playoffs aufzurücken, denn durch den Sieg der Straubing Tigers in Wolfsburg konnten die ihren Playoff-Platz festigen.

Somit war sowohl für die Kölner Haie als auch für die Schwenninger Wild Wings die Saison nach diesen 60 Minuten endgültig vorbei.

Stimmen nach dem Spiel

Uwe Krupp machte nach dem Spiel nochmal klar, dass sein Team in Schwenningen durchaus etwas mitnehmen wollte: „Es geht immer um was. Vielleicht ging es für uns nicht darum, dass wir noch in die Playoffs kommen, aber es ging natürlich darum, dass wir mit Stolz spielen und dass wir die Kölner Haie repräsentieren und ich glaube, das ist uns gerade zu Beginn des Spiels gelungen. Im ersten Drittel hätten wir vielleicht noch ein Tor gebraucht, damit wir wirklich eine echte Chance hätten. Bei 3:1 wäre es bestimmt etwas anders gelaufen. Aber im zweiten Drittel hat Schwenningen dann schon gezeigt, wie viel Qualität sie haben und mit wie viel Druck sie gekommen sind. Wir haben dann Fehler gemacht und deshalb ist das Ergebnis so wie es ist.“

Der Headcoach der Haie zog außerdem sein Fazit unter die Kölner Saison 2020/21: „Ich denke, wir wussten von Beginn an, dass in dem Moment, wo unsere Personalplanungen eingestellt wurden, und das war ja unmittelbar nach der Sheppard-Verpflichtung, dass es schwierig wird. Wir können nicht auf der einen Seite am Kölner Dom stehen, die Hand aufhalten und sagen: ‚Rettet die Kölner Haie‘ und dann davon ausgehen, dass wir eine Mannschaft auf die Beine stellen, die den hohen Erwartungen in Köln gewachsen ist. Und das war auch so. Ich glaube, die Jungs, die davon profitiert haben, waren die jungen Spieler und da waren ein paar gute Überraschungen dabei. Das wird sich auch in den nächsten Jahren hoffentlich in unserer Personalplanung bezahlt machen. Aber insgesamt wussten wir, das wird ein Kampf, wo das Spielfeld in die falsche Richtung kippt.“

Hier können Sie das Spiel der Kölner Haie in Schwenningen nachlesen:

Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie 5:3 (1:2 / 4:0 / 0:1)

Tore: 0:1 Akeson (5.), 1:1 Thuresson (14.), 1:2 Gagné (17.), 2:2 Weiß (22.), 3:2 Thuresson (23.), 4:2 Tylor Spink (26.), 5:2 Cerny (32.), 5:3 Ma. Müller (43.)

Strafminuten: 10 / 16 + 10 Uvira

Schiedsrichter: Schukies, Kopitz

Ende: Nach einem absolut starken zweiten Drittel geht die Partie an die Schwenninger Wild Wings. Im letzten Spielabschnitt konnten die Haie durch Marcel Müller (43.) zwar noch auf 3:5 rankommen, aber dabei blieb es dann am Ende auch. Obwohl die Haie sich im letzten Drittel besser präsentiert haben, reichte es am Ende nicht. Die Wild Wings waren allgemein zu stark. Damit kann sich der KEC nicht mit einem Sieg aus der Saison verabschieden.

59. Min.: Straubing gewinnt gegen die Grizzlys und somit haben die Wild Wings keine Chance mehr auf die Playoffs.

58. Min.: Langsam läuft die Zeit von der Uhr und offenbar ist das genau im Sinn der Wild Wings. Die wollen die Zeit am liebsten einfach runterspielen.

57. Min.: Was für eine klasse Chance von Barinka! Der Youngster stand perfekt im linken Winkel, aber Eriksson reagiert blitzschnell und pariert  den Schuss.

55. Min.: Fünf Minuten verbleiben den Haien hier noch und theoretisch wäre ein Sieg sogar weiterhin möglich.

52. Min.: Beide Mannschaften nahmen gerade an einer großen Rangelei statt. Die Linesmen hatten Schwierigkeiten, die Spieler auseinander zu bekommen. Bei den Haien trifft es Mo Müller und Uvira. Müller gekriegt zwei Minuten wegen eines Stockschlags und zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Uvira bekommt zwei Minuten wegen unnötiger Härte und zehn Minuten wegen Provozieren einer Strafzeit. Und auch bei den Schwenningern erhalten Alex Weiß und Will Weber je zwei Minuten wegen unnötiger Härte.

Strafen auf beiden Seiten

47. Min.: Die Haie sind jetzt wieder deutlich besser im Spiel. Wie Alex Oblinger in der Pause sagte, hatten sie das zweite Drittel schlichtweg verschlafen. Jetzt scheinen sie wohl wieder wach zu sein.

43. Min.: Marcel Müller spielt den Doppelpass mit Barinka, um sich besser vor dem Tor zu positionieren und trifft!

Tor für die Kölner Haie

41. Min.: Die Haie haben den Torwart gewechselt. Justin Pogge steht zum Abschluss jetzt für Weitzmann zwischen den Pfosten.

41. Min.: Die letzten 20 Minuten sind angebrochen. Mal sehen, ob hier noch etwas für den KEC drin ist.

Stimme von Alexander Oblinger: „Wir haben ein super erstes Drittel gespielt, aber das zweite Drittel verschlafen. Deswegen steht es jetzt so, wie es steht. Wir werden alles tun, um das Spiel zu drehen. Da ist es scheißegal, ob Saison für uns schon vorbei ist. Wir wollen das Spiel in den letzten 20 Minuten drehen.“

Pause: Ein sehr starkes Drittel der Wild Wings, anders kann man es nicht sagen. Die Haie kamen in diesen 20 Minuten auf einen einzigen nennenswerten Torschuss. Es wirkt so, als hätten sie das Spiel schon aufgegeben. Gut ist das natürlich für die Wild Wings, für die es heute noch um das begehrte Playoff-Ticket geht. Vielleicht bekommen die Haie ja im letzten Drittel nochmal einen Energieschub, ansonsten dürfte es wieder sehr eintönig werden.

40. Min.: Alex Weiß muss wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Damit beginnen die Haie auch im letzten Drittel in Überzahl.

Strafe gegen die Schwenninger Wild Wings

35. Min.: Kein gutes Powerplay der Wild Wings. Vom KEC sieht man im Augenblick so gut wie gar nichts.

32. Min.: Außerdem kassiert Sebastian Uvira zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens.

Strafe gegen die Kölner Haie

32. Min.: David Cerny trifft zum 5:2 und das geht definitiv auf Weitzmanns Kappe, der viel zu lange braucht, um die Scheibe zu sichern.

Tor für die Schwenninger Wild Wings

31. Min.: Außerdem ist in Wolfsburg der Ausgleich für die Grizzlys gefallen. Aktuell sind also die Wild Wings auf dem vierten Platz.

30. Min.: Landon Ferraro und Dylan Yeo hatten sich gerade etwas zu lieb und dürfen zur Abkühlung auf der Strafbank Platz nehmen. Ferraro bekommt zwei Minuten für einen Stockschlag sowie zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Julian Chrobot gesellt sich zu ihm, der zwei Minuten für ihn absitzt. Yeo erhält ebenfalls zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Damit ist das Powerplay der Haie vorbei.

Strafen auf beiden Seiten

29. Min.: Jetzt gibt es Strafe für die Wild Wings und damit das erste Powerplay für die Haie.

Strafe gegen die Schwenninger Wild Wings

28. Min.: Bisher gab es erst einen Torschuss der Kölner Haie in diesem Drittel. Das zeigt nur, wie dominant die Wild Wings gerade sind.

26. Min.: Tylor Spink steht alleine vor dem Tor und macht mal eben das 4:2.

25. Min.: Marcel Müller muss wegen Beinstellens zwei Minuten runter.

Strafe gegen die Kölner Haie

24. Min.: Die Straubing Tigers führen übrigens gerade in Wolfsburg, weshalb die Wild Wings auch mit der jetzigen Führung (noch) nicht in den Playoffs sind.

23. Min.: Das Tor zählt und damit schnürt Andreas Thuresson den Doppelpack und bringt die Wild Wings erst mals in Führung.

23. Min.: Die Schiedsrichter schauen sich den Videobeweis nochmal an, weil viel Gewusel vor dem Tor war.

Tor für die Schwenninger Wild Wings

22. Min.: Alex Weiß macht den Ausgleich für die Wild Wings. Er steht mit dem Rücken zum Tor, hat noch einen Kölner hinter sich und leitet den Schuss von der blauen Linie direkt weiter, durch Weitzmanns Beine, ins Tor.

Tor für die Schwenninger Wild Wings

21. Min.: Weiter geht es in der Helios-Arena mit dem zweiten Drittel.

Pause: Ein gutes erstes Drittel für die Kölner Haie geht zu Ende. Der KEC hat sich hier bisher sehr gut präsentiert. Die erste Hälfte waren sie sogar durchwegs die offensivere Mannschaft. Durch Akeson gingen sie in der 5. Minute in Führung und Matsumoto traf gleich zweimal den Pfosten. Vom Ausgleich der Wild Wings (14.) ließen sie sich nicht unter Druck setzen, sondern holten sich in der 17. Minute ihre Führung zurück. So kann (und sollte) es weitergehen.

17. Min.: Matsumoto sieht Gagné in der Nähe des Tores und passt ihm die Scheibe zu. Gagné fälscht mit der Rückhand ab und lässt Keeper Joacim Eriksson keine Chance.

Tor für die Kölner Haie

14. Min.: Plötzlich steht es 1:1. Andreas Thuresson steht perfekt im linken Torwinkel und braucht nur auf den Pass zu warten, um den Puck einzuschieben und genau so passiert es auch.

Tor für die Schwenninger Wild Wings

8. Min.: Bisher sieht man von den Wild Wings in der Offensive nicht so viel, dafür aber von den Haien. Die werfen nämlich alles nach vorne und weil hinten nichts kommt, brauchen sie sich deshalb auch keine Sorgen zu machen.

5. Min.: Bereits beim Bully hatte sich ein guter Spielzug der Haie angedeutet. Top-Scorer Akeson macht es und bringt den KEC in Führung.

Tor für die Kölner Haie

4. Min.: Die Wild Wings zeigen hier kein gutes Powerplay und werden den Haien kaum gefährlich.

2. Min.: Jan-Luca Sennhenn muss wegen Hakens zwei Minuten runter.

Strafe gegen die Kölner Haie

1. Min.: Nach 20 Sekunden von der erste Pfostentreffer von Sheppard!

1. Min.: Die Hauptschiedsrichter pfeifen zum Bully, die letzte Partie der Kölner Haie beginnt!

Starting Six: Weitzmann – Mo. Müller, Edwards – Ma. Müller, Sheppard, Ferraro

Quoten vor dem Spiel bei sportwetten.de: 1,46 / --- / 2,60

Vor dem Spiel: Die Wild Wings verloren am Freitag übrigens in der Overtime 5:6 gegen die Krefeld Pinguine. Unschlagbar sind sie also keineswegs.

Stimme von Pascal Zerressen: „Das ist nicht einfach für uns. Die Saison ist leider gelaufen. Für Schwenningen geht es noch um alles. Nichtsdestotrotz wollen wir heute alles reinwerfen und die Saison mit positivem Gefühl abschließen. Wir wollen 100 Prozent geben, nochmal eine geschlossene Teamleistung bringen und bestmöglich mit einem Sieg abschließen.“

Vor dem Spiel: Jon Matsumoto und Dominik Tiffels sind zurück im Haie-Kader, dafür fehlen Freddie Tiffels und Simon Gnyp. Die Reihen wurden dementsprechend wieder bunt durcheinander gewürfelt. Doch Hannibal Weitzmann als Konstante im Tor bleibt bestehen.

Vor dem Spiel: Ein letztes Mal hallo und herzlich willkommen zum Liveticker der Kölner Haie in dieser Saison. Heute sind die Haie bei den Schwenninger Wild Wings zu Gast. Das erste Bully ist um 14.30 Uhr.

Aufstellung der Kölner Haie:

Im Tor: Weitzmann, Pogge (Back-up)

1. Reihe: Edwards, Müller. Mo. – Barinka, Matsumoto, Akeson

2. Reihe: Ugbekile, Gagné – Ma. Müller, Sheppard, Ferraro

3. Reihe: Sennhenn, Zerressen – Uvira, Zalewski, Oblinger

4. Reihe: D. Tiffels – Chrobot, Sill, Dumont

*Hinweis der Redaktion: Wir stellen Ihnen diesen Liveticker im Rahmen einer bezahlten Kooperation mit sportwetten.de zur Verfügung. Der Kooperationspartner hat keinerlei Einfluss auf unsere objektive, redaktionelle Berichterstattung.

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