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Zehn Wochen nach seinem Tod NBA-Legende Kobe Bryant wird besondere Ehre zuteil

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Kobe Bryant verunglückte im Januar bei einem Helikopterabsturz tödlich.

Los Angeles – Gut zehn Wochen nach seinem tödlichen Helikopterabsturz ist der fünfmalige NBA-Champion Kobe Bryant (†41) in die Hall of Fame der nordamerikanischen Profi-Liga NBA aufgenommen worden. „Er war einer der Größten, die jemals das Parkett betreten haben“, hieß es am Samstag in der offiziellen Begründung zur Aufnahme der Klubikone der Los Angeles Lakers.

Kobe Bryant viertbester Scorer der NBA-Geschichte

Die Aufnahmezeremonie ist derzeit für den 29. August im Hauptquartier der Ruhmeshalle in Springfield/Massachusetts vorgesehen. Die Nominierung kann traditionell frühestens drei Jahre nach dem Karriereende erfolgen, Bryant hatte nach der Saison 2015/16 aufgehört. Mit 33.643 Zählern belegt er Rang vier in der „ewigen“ Punkte-Rangliste der NBA. „Wir gratulieren Kobe Bryant posthum“, teilte die Hall of Fame mit.

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Neben dem 18-maligen Allstar Bryant, der am 26. Januar gemeinsam mit seiner 13-jährigen Tochter Gianna tödlich verunglückt war, wurden weitere große Namen aufgenommen. Dazu gehören Tim Duncan, fünfmal Meister mit den San Antonio Spurs, Kevin Garnett sowie Tamika Catchings, die mit den USA viermal Olympiasiegerin wurde.

Vanessa Bryant fordert Schadenersatz von Island Express Helikopters

Nach dem Helikopter-Absturz, bei dem der US-Basketballstar Kobe Bryant und acht weitere Menschen ums Leben gekommen sind, geht die Witwe des Sportlers gerichtlich gegen ein Flug-Unternehmen in Kalifornien vor.

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Witwe Vanessa Bryant wird von NBA-Legende Michael Jordan zum Rednerpult geführt.

Nach US-Medienberichten soll Vanessa Bryant in Los Angeles Klage gegen den Betreiber Island Express Helikopters eingereicht haben. Der Pilot, der ebenfalls bei dem Absturz ums Leben kam, habe bei dem Flug im dichten Nebel fahrlässig gehandelt, laute einer der Vorwürfe.

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Der „Los Angeles Times“ zufolge wird Schadenersatz in nicht genannter Höhe gefordert.

Der Helikopter des Typs Sikorsky S-76 war am 26. Januar bei Nebel in ein gebirgiges Gelände nördlich von Los Angeles gestürzt und in Flammen aufgegangen. Mit Bryant waren seine Tochter und sieben weitere Personen ums Leben gekommen.

Zuletzt hatten Zehntausende Menschen bei einer Gedenkfeier im Staples Center in Los Angeles von der NBA-Legende sowie dessen Tochter Abschied genommen.

Vanessa Bryant: „Kobe war der MVP unter den Vätern“

„Kobe war der MVP unter den Vätern“, erklärte Vanessa Bryant (37) in ihrer Rede, während der die Witwe immer wieder mit den Tränen kämpfte: „Es ist ein Verlust, den ich immer noch nicht verstehe. Babe, pass auf Gigi auf! Ruht in Frieden und habt Spaß im Himmel.“

Vanessa Bryant sprach vor 33.643 Rosen

Umgeben war sie bei ihrer Ansprache von 33.643 Rosen – eine für jeden Punkt, den Bryant in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga erzielt hat.

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Bryant sei „wie ein kleiner Bruder“ für ihn gewesen, sagte Bryants Idol Michael „Air“ Jordan (57) mit tränenüberströmtem Gesicht: „Seit ich ihn kannte, wollte ich der beste große Bruder sein, der ich sein konnte.“ Bryant sei „ein Teil von mir“ geworden, erklärte der sechsmalige NBA-Champion weiter: „Als er starb, ist auch ein Teil von mir gestorben.“ (dpa/uf/kos)

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