Trennung mit Hindernissen Antwerpes: Ende des Rosenkriegs

Elfi Scho-Antwerpes mit Anwalt Michael Findeisen im Gerichts-Foyer.

Elfi Scho-Antwerpes mit Anwalt Michael Findeisen im Gerichts-Foyer.

Köln - Der Rosenkrieg scheint endlich beendet. Seit August 2006 lieferten sich Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und Ex-Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes eine beispiellose Schlammschlacht vor dem Kölner Landgericht (Az.: 30 O 50/06). Am Freitag einigten sich die beiden gütlich.

Nach der schon schwierigen Scheidung, die sich um die Herausgabe von Stabmixern aus dem gemeinsamen Hausrat, um Unterhaltszahlungen und Versorgungsausgleiche drehte, hatte Franz-Josef Antwerpes einen neuen Prozess angestrebt. Er wollte 17.367 Euro von Elfi zurück.

Zuletzt hatte sich das Ex-Ehepaar (waren 20 Jahre verheiratet) um einen roten VW Polo gestritten. Die Schenkung des Autos an Weihnachten 2001 wollte Franz-Josef nämlich nicht mehr anerkennen. Vor Gericht musste am Freitag sogar der Geschäftsführer von Fleischhauer in Mülheim, Detlef Dröge, aussagen.

„Herr Antwerpes sagte mir, er würde seiner Frau den Polo gerne zu Weihnachten schenken“, so der Autohändler, „wir haben den Wagen dann mit einer großen Schleife vor der Wohnung der Familie abgestellt.“ Als Elfi das hörte, kullerten Tränchen über ihre Wange.

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Die Richterin regte am Freitag einen Vergleich an. Zögerlich stimmte Franz-Josef zu. Elfi muss demnach nur 3800 Euro bezahlen. Damit ist der Rechtsstreit beendet.

„Dieser Prozess macht mich auf Dauer nur krank“, so der Politiker zum EXPRESS, dessen Sohn Jan sich erst kürzlich das Leben nahm. Jetzt müssen Elfi Scho-Antwerpes und Franz-Josef Antwerpes nur noch den Verkauf ihrer Eigentumswohnung regeln.

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