Polizei fahndet Verurteilter Bandidos-Rocker flieht aus Gefängnis in Euskirchen

Nach 25 Jahren Ex-Fooss Willy komplett abgetaucht

25 Jahre ein Fooss: Willy Schnitzler bei einem Band-Auftritt

25 Jahre ein Fooss: Willy Schnitzler bei einem Band-Auftritt

Köln - Es ist ruhig geworden um Willy Schnitzler. Verdammt ruhig. Viel zu ruhig. Seit seinem Austritt bei den Bläck Fööss hat der 57jährige alle Zelte in Köln abgebrochen. Und ist mit Ehefrau Renate abgetaucht - ganz bewusst.

Eine schlimme Arthrose in den Fingern zwang den Vollblutmusiker (Keyboard, Akkordeon) in den unfreiwilligen Ruhestand - nach 25 Jahren bei den Bläck Fööss. „Die Schmerzen sind unerträglich. Ich stehe jeden Abend mit Schweißausbrüchen auf der Bühne, weil ich nicht weiß, ob ich durchhalte. Das war unerträglich“, erzählte er uns bei seinem Band-Rücktritt vor drei Jahren. Den schweren Schritt vollzog Schnitzler ganz konsequent.

„Er kam zu mir und hat mir gesagt, dass er einen kompletten Neuanfang möchte. Dass er mit seiner Frau nach Ungarn zieht. Da waren sie früher schon gerne in den Ferien“, erzählt sein alter Weggefährte und langjähriger Bläck-Fööss-Produzent Rainer Hömig: „Es gab jahrzehntelang eine enge Verbundenheit zwischen uns. Ich kann ihn verstehen, dass er gar keinen Kontakt zu Köln haben will - aber es geht mir trotzdem nahe. Es hat niemand mehr etwas von ihm gehört.“

Die letzte Umarmung mit Willy - mit Tränen in den Augen. Auch die Fööss beschäftigen sich mit ihrem alten Kollegen. Bömmel Lückerath: „Ich wünsche mir, dass er glücklich ist…“

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