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Sex Mein Freund wird immer perverser und verlangt diese Dinge auch von mir

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Ein Paar beim Liebesspiel.

Hallo Beatrice,

mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen, seit einem Jahr wohnen wir zusammen. Von Anfang an stand er unheimlich darauf mich zu lecken. Darüber will ich mich nicht wirklich beschweren, es wird aber anstrengend, wenn er nach einer halben Stunde immer noch nicht genug hat und das ist nicht selten. Dann kam er mir mal auf die Toilette hinterher, setzte sich vor mich und wollte meinen Urin trinken. Da ging bei mir nichts mehr, ich konnte nicht pinkeln. Einmal kamen wir von einer Party nach Hause, ich war gut angetrunken, er wollte es wieder und ich machte mit. Danach habe ich mich öfter darauf eingelassen. Ich fand´s nicht wirklich gut, aber ich wollte keine Spielverderberin sein. Ihn turnt sowas tierisch an und danach hat er mit mir geschlafen. Er kommt beim Verkehr sehr selten, aber er sagte immer, dass ihn das Spiel trotzdem sehr befriedigt. Seit wir zusammen wohnen, läuft fast nichts mehr, so alle halbe Jahr vielleicht. Ich habe ihn oft darauf angesprochen und immer gibt er mir die Schuld. Mit mir sei es nicht prickelnd, ich enge ihn ein usw..Dann meinte er, ich soll mir lustige Dinge in die Scheide stecken und mich vor ihm befriedigen, das turnt ihn an.

Seitdem habe ich 2 Vibratoren, hat aber auch nichts genützt. Letztens hat er einmal meine Hand genommen und sie sich nach und nach ganz in den After geschoben. Da habe ich erst gesehen, dass sein After unnatürlich geweitet ist. Inzwischen hat er mir auch seine Sammlung von selbstgebauten Dildos gezeigt. Allesamt für meine Scheide viel zu groß, aber er schiebt sie sich "hinten" rein und findet das geil. Er hat auch einen Schlauch für seinen Darm. Er hat mich mit ins Bad genommen, das Ding hinten eingeführt und Wasser aufgedreht. Dabei hat er aus seinem schlaffen Glied abgespritzt. Ich soll das auch ausprobieren, um zu sehen wie abgefahren das ist. Kann ich nicht, finde ich abartig! Seitdem er mir sein ganzes "Spielzeug" gezeigt hat, geht er recht häufig (so 2-3 Mal die Woche) ins Bad und treibt diese Spielchen mit sich. Mich fasst er nicht an. Inzwischen habe ich auf seinem Computer lauter Hardcore-Pornos gefunden, so mit Apfelsinen und schlimmeres in Scheide und After stecken.

(Ja, ich habe heimlich spioniert, musste einfach sein. Natürlich weiß er das nicht!) In seinem Arbeitszimmer liegen häufig Tempos mit noch feuchtem Sperma rum. Findet er nicht schlimm, ich könne es mir ja auch selber machen. Er sagt immer, dass er mich nicht verlieren will und verlangt gleichzeitig, dass ich ihn bei seinen perversen Spielen begleite, obwohl ich das einfach nur entsetzlich finde. Gibt es den Anflug einer Chance, ihn wieder auf einen "normalen" Weg zu bringen?

Petra (44)

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Liebe Petra,

stimmt diese Geschichte wirklich? Die kommt mir ziemlich unrealistisch vor. Und zwar insofern, dass ich keinen Mann kenne, der seiner Freundin so viele Sex-Abgründe offenbaren würden (die ja größtenteils echt abartig sind). Und zweitens, weil ich es nicht verstehe, warum Sie noch mit so einem Typen zusammen sind und diesen abartigen Sexterror größtenteils noch mitmachen. Ich kenne keine Frau, die das tun würde.

Wenn Sie antworten, sag ich gern noch was dazu.

Herzlichst

Beatrice Poschenrieder

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Liebe Beatrice,

diese Geschichte stimmt leider wirklich. Ich hätte nicht gedacht, dass mir so etwas passieren könnte und meine Fantasie reicht auch nicht aus, um mir so etwas auszudenken. Es hat eine Weile gedauert, bis ich Mut hatte, jemandem davon zu erzählen. Wenn mir jemand so etwas erzählt hätte, würde ich es wohl auch erst Mal nicht glauben.

Da mein Rechner sich in dem Raum befindet, in dem mein Freund sich meistens aufhält, kann ich nicht so ganz spontan antworten. Ich selbst habe diese Geschichte wohl auch noch immer noch nicht so ganz realisiert und natürlich weiß ich, dass jede andere Frau schon lange weg wäre. Ist aber nicht immer so einfach. Ich habe in meine letzte Wohnung ziemlich viel Geld investiert und dann in diese Wohnung auch nochmal. Außerdem bin ich nicht alleine, sondern habe noch 2 Kinder bei mir. Die meisten Sachen hier, incl. z. B. der Küche, gehören mir, aber alleine ist die Miete für mich nicht zu schaffen. Ich hänge hier irgendwie fest, in dieser völlig abstrakten Welt. Ich habe überall im Netz nach ähnlichen Geschichten gesucht, aber keine gefunden. Und ich schaffe es auch nicht mit meiner besten Freundin darüber zureden.

Blöderweise schäme ich mich dafür, obwohl ich natürlich weiß, dass ich keine Schuld daran habe. Ich habe keine eigene Digi-Cam und ich bin leider auch zu blöd, Bilder von einer solchen auf den PC zu übertragen. Sonst hätte ich die Dinger fotografiert und dir geschickt. Ich musste das irgendwie los werden, um nicht zu platzen. Es tut mir leid, aber ich habe dich durch Zufall gefunden und jetzt bist du mein Ventil geworden.

Petra

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Liebe Petra,

okay, dann sag ich auch mal „du“ zu dir.

Mache dir klar, dass dein Freund sehr gestört ist und dass ein normaler Mann all diese Dinge weder tun noch von seiner Partnerin verlangen würde. Statt darauf zu achten, dass das gemeinsame Sexualleben auch dem Partner gefällt (etwas, was liebende Männer normalerweise von selbst tun), werden seine Vorlieben und Ansprüche immer noch gruseliger (an dieser Stelle ein großes SORRY an alle Anhänger von Pinkel- und Klisterspielen und von großen Gegenständen in Anus und anderen intimen Öffnungen - sorry, aber für Petra, mich und die Mehrzahl der anderen Frauen wie auch der Männer sind diese Praktiken gruselig). Und: er treibt es mit sich selbst statt mit dir - mit dir will er es, wenn überhaupt, auch nur noch auf seine unpersönliche, gruselige Art treiben. Die Art von Sex, wie sie eigentlich sonst fast jeden Menschen zu erfreuen vermag, interessiert ihn nicht mehr.

Ich meine das "gestört" weder ironisch noch übertrieben - er hat eine ausgeprägte seelische Störung und er bräuchte eine sehr intensive und lange Therapie. Und selbst dann ist die Chance, dass er je "normal" wird, nicht sehr hoch.

Du fragst: "Gibt es den Anflug einer Chance, ihn wieder auf einen "normalen" Weg zu bringen?" Nur dann, wenn er so eine Therapie macht - und selbst dann kann es passieren, dass es nicht fruchtet oder sehr lang dauert.

Eine weitere Frage ist die der Liebe. Würde ein Mann, der seine Partnerin liebt und achtet, lauter krankes Zeug vor ihr vollführen und sie dazu nötigen, obwohl er von Anfang an sieht und mitkriegt, dass es sie abstößt? Das spricht nicht grade von Liebe und Achtung, nicht wahr? Und schon gar nicht würde er IHR die Schuld zuschieben. Du schriebst: „immer gibt er mir die Schuld. Mit mir sei es nicht prickelnd, ich enge ihn ein usw.“ Also eines kann ich dir sagen: Männer, die sich von ihrer Partnerin eingeengt fühlen oder den Sex nicht mehr prickelnd finden, finden in der Regel andere Wege, als die ganze Hand der Partnerin in ihren Anus zu schieben.

Und du - kannst du so einen Typen noch lieben? Deine Mails sprechen nicht dafür, sondern es entsteht eher der Eindruck, dass sich in dir schon ein dicker fetter Wall von Ekel und Abwehr gebildet hat (so würde es den meisten Frauen gehen). Und dieser Wall wird nicht mehr weggehen bzw nie mehr ganz, denn du wirst all diese Bilder immer in deinem Kopf behalten.

Du schreibst: "Blöderweise schäme ich mich dafür, obwohl ich natürlich weiß, dass ich keine Schuld daran habe"

Nun - an seinen seltsamen Neigungen hast du keine Schuld, aber du wärst es dir selbst längst schuldig gewesen, da nicht mehr mitzumachen und einen Schlussstrich zu ziehen. Möglicherweise schämst du dich, weil du es aus finanziellen Gründen immer noch duldest. Ist es das wert??? Du opferst deine Würde und Selbstachtung dem Gedanken, dass es finanziell eng wird, wenn du ihm einen Riegel vorschiebst.

Ich denke, er würde dich noch nicht mal verlassen, wenn du ihm ganz radikal und deutlich sagen würdest, dass er ein gestörter Spinner ist und du das nicht mehr duldest und dass er gehen kann, wenn er auch nur ein bisschen davon fortsetzt. Vermutlich ist er ähnlich abhängig wie du, aber du hast ihn die Oberhand gewinnen lassen.

Aber ich denke, um deine Selbstachtung und dein Seelenheil zu retten, solltest du lieber in den sauren Apfel beißen und Wege finden, wie du auch ohne ihn über die Runden kommst. (Andere alleinerziehende Mütter schaffen es auch!).

Herzlichst

Beatrice Poschenrieder

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