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Travel Risk Map 2020 Zwei Urlaubsländer zählen zu den gefährlichsten der Welt

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Wie sicher ist mein Urlaubsland? Die Travel Risk Map gibt Aufschluss. (Symbolbild)

Anfang November kam ein Schweizer bei einem Verkehrsunfall mit einer Giraffe in Südafrika ums Leben, ein Elefant trampelte einen 59-jährigen Touristen in Namibia tot, vor der Küste der Malediven wurde ein 41-jähriger Reisender von einer Kugel getroffen und ist verletzt worden. Es handelte sich um einen Querschläger einer Militärübung.

Dies sind alles Unfälle aus den letzten Wochen, die Touristen in ihren Urlauben verletzten oder töteten. Wer in ferne Länder reist, setzt sich immer einem gewissen Risiko aus: Es drohen Krankheiten, eine unsichere politische Lage oder Naturkatastrophen. Wie hoch die Risiken in bestimmten Ländern sind, darüber informiert die „Travel Risk Map“. Die Karte wird jedes Jahr von den Sicherheitsdienstleistern „International SOS“ und „Control Risks“ herausgegeben.

Gibt es in einem Land politische Unruhen? Wird sogar Krieg geführt? Wie wahrscheinlich sind Naturkatastrophen in den Ländern? Wie ist die medizinische Lage und die Verkehrssituation? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Sicherheitsexperten und stellen ihre Ergebnisse in Form einer Weltkarte vor. Martin Bauer, regionaler Sicherheitsmanager bei International SOS, sagt: „2019 ist die Welt nicht sicherer, aber auch nicht unsicherer geworden.“

Die Einschätzungen der „Travel Risk Map“ richten sich zwar hauptsächlich an Geschäftsreisende und Unternehmen, sie kann aber auch Urlaubern für ihre Planung helfen. Wie hoch das Sicherheitsrisiko eines Landes ist, kategorisieren die Experten von „unerheblich“ bis „extrem hoch“.

Die Ergebnisse der „Travel Risk Map 2020“ im Einzelnen:  

Länder mit einem „unerheblichen“ Sicherheitsrisiko

Die sichersten Länder befinden sich fast alle in Europa: Dänemark, Norwegen, Finnland, Luxemburg, Schweiz, Slowenien, Island und der Zwergstaat Andorra. Auch das Sicherheitsrisiko in Grönland schätzen die Experten als „unerheblich“ ein.

Länder mit einem „niedrigen“ Sicherheitsrisiko

Fast alle anderen Länder in Europa haben ein niedriges Sicherheitsrisiko, eine Ausnahme bilden der Kosovo, die Ukraine und Kaliningrad. Für Kanada und die USA werten die Experten das Risiko als „niedrig“. Das gilt auch für Länder in Süd- und Mittelamerika, wie etwas Panama, Paraguay, Uruguay, Argentinien, Chile, Ecuador, Suriname, Costa Rica, Französisch-Guayana, Puerto Rico und Kuba.

Sambia, Namibia, Gabun, Ghana, Marokko, Ruanda, Benin, Botswana und der Senegal werden von den Ländern des afrikanischen Kontinents mit einem „niedrigen“ Sicherheitsrisiko eingestuft. In Asien sind es unter anderem China, Malaysia, Südkorea, Japan, Australien, Neuseeland, Usbekistan, Thailand, Vietnam, Brunei und der Iran.

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Länder mit einem „mittleren“ Sicherheitsrisiko

Russland ist das größte Land, dessen Sicherheitsrisiko von den Experten als „mittleres“ eingestuft wird. Das gilt auch für beliebte Urlaubsländer wie die Türkei, Saudi Arabien, Indien, Südafrika, Brasilien und Indonesien. Auch Nordkorea erhält diese Bewertung. In Europa sind es die Ukraine, der Kosovo und Kaliningrad. Auf dem afrikanischen Kontinent haben unter anderem Madagaskar, Angola, Äthiopien, Algerien, der Sudan, Tansania und Guinea ein „mittleres“ Sicherheitsrisiko.

Länder mit einem „hohen“ Sicherheitsrisiko

In Teilen von Ägypten und Mexiko setzen sich Urlauber einem „hohen“ Risiko aus. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich nach Informationen von International SOS in acht Provinzen in Burkina Faso, in Togo, in den Grenzregionen zu Burkina Faso von Benin, in Niger und Honduras das Sicherheitsrisiko von „mittel“ zu „hoch“ erhöht.

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Länder mit einem „extrem hohen“ Sicherheitsrisiko

Ein extrem hohes Sicherheitsrisiko herrscht in Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali, Somalia, Jemen, Südsudan und in Teilen von Irak. (rha)

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