Polizei bittet um Mithilfe Aus Kölner Krankenhaus verschwunden: Suche nach 14-jähriger Clara

Durch viel Händewaschen So behandeln Sie trockene Corona-Hände am besten

GettyImages-1127255820

Trockene Hände

Köln – Hygiene ist das Gebot der Stunde. Eine sehr wichtige Maßnahme ist regelmäßiges Händewaschen. Doch viele Menschen merken gerade jetzt die Auswirkungen: Die Hände werden trocken, im schlimmsten Fall bekommen sie sogar Risse. Was hilft dagegen?

Cremes sollten keine Zusatzstoffe enthalten

Am besten ist eine entsprechende Vorsorge. Dazu ist es wichtig, beim Händewaschen auf pH–neutrale (Werte zwischen 5,4 und 5,6), weniger entfettende Seifen (milde Seifen, Duschöle) zurückzugreifen. Bernhard Homey, Dermatologe und Chefarzt an der Uniklinik Düsseldorf empfiehlt: „Nach dem Händewaschen sollte man rückfettende Cremes nutzen. Am besten nehmen Sie so viel, bis die Haut glänzt.“ Es reicht eine handelsübliche Handcreme aus dem Drogerie-Markt. „Man sollte jedoch darauf achten, dass die Creme kein Aluminium und keine Farb-, Konservierungs- oder Duftstoffe enthält“, sagt Dermatologin Anne Hundgeburth aus Köln. 

Um noch mehr Wirkung zu erzielen, rät Homey: „Ziehen Sie nach dem Eincremen Baumwollhandschuhe an. So kann die Creme besser einwirken und es wird verhindert, dass Hände austrocknen." 

Bei Rissen hilft nur noch Cortison

Wer starke Risse oder Rötungen an den Händen hat, sollte einen Hautarzt aufsuchen. „Dann helfen cortisonhaltige Cremes“, sagt Homey. „Das Cortison ist wichtig, damit Entzündungen unterdrückt werden. Denn rissige Hände bergen die Gefahr einer Sekundärinfektion.“ Betroffene Menschen sollten ihre Hände eine Woche lang zweimal täglich eincremen, empfiehlt Homey. In der zweiten Woche dann noch einmal am Tag. Wer unter einem chronischem Handekzem leidet, sollte die Creme in der Folgezeit weitere zweimal pro Woche auftragen – unter hautfachärztlicher Kontrolle.

Lesen Sie hier mehr: Besonders für Risikogruppen: So stärken Sie Ihr Immunsystem zum Schutz vor Corona

Trockene oder rissige Haut an den Händen ist nicht zwangsläufig ein Indiz dafür, dass man etwas falsch gemacht hat. „Manche Menschen sind von ihrer genetischen Voraussetzungen einfach anfälliger als andere“, sagt Homey.

Ein Problem ist der übermäßige Einsatz von Desinfektionsmittel. Experten betonen, dass einfaches Händewaschen reicht. Wer dennoch nicht auf Desinfektionsmittel verzichten kann, sollte zumindest eine allergische Reaktion ausschließen. Dazu empfiehlt Homey, das Desinfektionsmittel auf der Innenseite des Oberarms aufzutragen. Zeigt sich keine Reaktion, ist die Anwendung unbedenklich.

Das ist beim Händewaschen wichtig

Für das Händewaschen allgemein gilt: Nicht nur für Menschen, die sich – unabhängig von der Ursache - kränklich fühlen, sondern gesunde Menschen sollten regelmäßig 20 bis 30 Sekunden Händewaschen, etwa immer vor Mahlzeiten oder nach dem Heimkommen sowie vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten, erklären Experten auf „Infektionsschutz.de“.

Ganz konkret: Die Hände unter fließendes Wasser halten, dann gründlich einseifen – an Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen und zwischen den Fingern. Die Seife an allen Stellen sanft einreiben und dann abspülen. Um nicht nach dem Waschen direkt wieder Keime an die Hände zu bekommen, sollte man den Hahn wenn möglich mit einem Einweghandtuch oder mit dem Ellenbogen abdrehen. Für das Abtrocknen rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Einweghandtüchern. Daheim sollte jeder sein eigenes Handtuch nutzen.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.