Verkeimt? Stiftung Warentest warnt vor Butter – jetzt äußert sich Kerrygold

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Ohne Butter fehlt etwas auf dem Brot: Auch billige Produkte schnitten bei einem Test der Stiftung Warentest gut ab.

Neukirchen-Vluyn – Ziemlich bitter durchgefallen ist Kerrygold bei einem Produkt-Test von Stiftung Warentest. Als einzige von insgesamt 30 getesteten Butterprodukten hat die Butter von Kerrygold mit „mangelhaft“ abgeschnitten (hier mehr erfahren).

Glaubt man den Laborergebnissen, sollten Kunden besser die Finger von der irischen von Kerrygold lassen, zumindest von der Süßrahm-Butter.

„Im Labor stellten wir eine sehr hohe Gesamtkeimzahl fest und wiesen zudem Keime nach, die auf mangelnde Hygiene bei der Produktion schließen lassen“, schreiben die Tester in ihrem aktuell erschienenen Heft.

Kerrygold-Butter als einzige von 30 „mangelhaft“

Alle anderen getesteten Buttersorten erhielten deutlich bessere Noten. Jede zweite wurde für „gut“ befunden, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 04/2018). Zwölf erhielten die Note „befriedigend“. Nur eine Markenbutter fällt wegen sehr hoher Keimzahl durch, nämlich die von Kerrygold.

Das will der Produzent aber nicht so auf sich beruhen lassen. Noch am Mittwoch gab das Unternehmen, das gesunden Kühen, grünem Gras und frischer irischer Luft wirbt, eine Presseerklärung heraus.

Hat Stiftung Warentest die Kühlkette unterbrochen?

Nach Bekanntwerden der kritischen Beurteilung habe man sofort nochmals die Dokumentation über die fragliche Produktion des getesteten Tages geprüft. Die Süßrahmbutter habe ihr Haus in einwandfreiem Zustand verlassen.

Den Vorwurf der mangelnden Hygiene weist der Produzent entschieden zurück. Der Grund für die schlechten Ergebnisse seien laut Kerrygold bei Stiftung Warentest zu suchen.

„Deswegen halten wir es für wahrscheinlich, dass bei den von der Stiftung Warentest untersuchten Produkten eine Unterbrechung der Kühlkette zu dieser erhöhten mikrobiologischen Belastung geführt hat“, so Pressesprecher des Unternehmens in einer Erklärung.

(jv)

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