Verletzungen beim Skifahren Schulter und Knie sind besondern häufig betroffen

In jedem Winter zieht es Tausende Menschen zum Skifahren in die Berge.

In jedem Winter zieht es Tausende Menschen zum Skifahren in die Berge.

Was gibt es Schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein einen verschneiten Hang hinunterzufliegen? Trotz aller Freude, die der Urlaub bringt, sollten Sie nicht vergessen: Skifahren und Snowboarden sind Risiko-Sportarten. Selbst erfahrene Läufer können sich dabei verletzen. Besondere Vorsicht müssen jedoch vor allem Freizeitsportler walten lassen, die in ihrem Alltag nicht so aktiv sind.

Kreuzbandriss schnell behandeln

Am häufigsten treten Verletzungen an Knie und Schulter auf. Viele Sportler erleiden dabei einen Kreuzbandriss. Bei Symptomen sollten sich Betroffene schnell eine Diagnose von einem Spezialisten einholen. Denn die optimale Behandlung kann entscheidend sein, um rasch wieder fit zu werden und keinen Dauerschaden am Kniegelenk zu erleiden. Die Experten der Klinik am Ring stellen die Verletzung durch eine exakte klinische Untersuchung fest. Bei Verdacht auf eine Kreuzbandruptur erfolgt zudem eine Kernspintomographie, um mögliche Begleitverletzungen – wie Meniskusriss oder Knorpelschäden – festzustellen.

Darum ist eine Operation meist nötig

Bei einem Sturz verletzen sich auch erfahrene Sportler schnell einmal.

Bei einem Sturz verletzen sich auch erfahrene Sportler schnell einmal.

Steht die Diagnose fest, erstellen die Spezialisten einen individuellen Behandlungsplan – je nach Ausmaß der Instabilität, Alter und Aktivitätslevel der Patienten sowie den Begleitverletzungen. Bei einer Teilruption und wenn nur eine geringe Instabilität vorliegt, kann eine konservative Therapie ausreichend sein. Dabei wird das Gelenk durch entsprechendes Kraft- und Koordinationstraining der Beinmuskulatur stabilisiert. Den meisten Menschen raten die Experten jedoch zu einer OP – auch um eine frühzeitige Arthrose zu vermeiden. Bei der Operation wird das gerissene Kreuzband durch körpereigenes Gewebe beziehungsweise Sehnen ersetzt. In manchen Fällen kann der Riss genäht werden. Die OP erfolgt minimal-invasiv. In aller Regel ist ein Klinikaufenthalt zwischen ein und drei Nächten erforderlich. Anschließend sollten Betroffene mit einer Physiotherapie beginnen. Nach sechs bis zehn Wochen können die meisten Patienten ein erstes Training auf dem Radergometer aufnehmen. Bis das Transplantat vollständig eingeheilt ist, kann jedoch etwa ein Jahr vergehen. In dieser Zeit sollten Sportarten mit Stop-and-Go-Bewegungen vermieden werden.

Optimale Versorgung

Für eine optimale Behandlung der Knie- und Schulterverletzungen sollten sich Betroffene an Spezialisten wenden: Dr. Stefan Preis und Dr. Jörg Schroeder, leitende Ärzte der Praxis und Belegabteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie der Klinik am Ring in Köln sind gemeinsam mit ihrem Team auf die Behandlung von Knie- und Schultererkrankungen spezialisiert. 2004 gründeten sie das WESTDEUTSCHE KNIE & SCHULTER ZENTRUM. Jährlich behandelt das achtköpfige Spezialisten-Team mehr als 10.000 Patienten und führt mehr als 2.500 Knie- und Schulter-Operationen durch, davon zwischenzeitlich bereits mehrere hundert arthroskopische Stabilisierungsoperationen des Schultereckgelenks.

Ausgekugelte Schulter

Kontakt

Orthopädie/Sporttraumatologie
Klinik am Ring Köln
Hohenstaufenring 28
50674 Köln
Telefon: 0221/92424220
klinik-am-ring.de/orthopaedie

Neben Knieproblemen gehört eine ausgekugelte Schulter zu den häufigsten Verletzungen beim Skifahren. Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Bei einem Sturz kann dies dazu führen, dass der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne springt. Nicht selten resultieren daraus weitere Verletzungen – etwa Risse an der Kapsel und den Bändern. Manchmal reißt die Gelenklippe, wodurch die Schulter dauerhaft instabil wird. Zur Diagnose führen die Ärzte der Klinik am Ring eine klinische Untersuchung und bei Bedarf eine Röntgenkontrolle durch. Danach wird das Gelenk umgehend möglichst sanft wieder eingerenkt. In einigen Fällen gelingt dies nur in einer kurzen Narkose. Um Aufschluss darüber zu gewinnen, ob weitere Verletzungen vorliegen, sollte eine Kernspinuntersuchung (MRT) der Schulter durchgeführt werden.

Stabilität wiederherstellen

Werden beschädigte Strukturen erkennbar, ist eine Operation durch einen Schulterexperten ratsam, um die Stabilität dauerhaft wiederherzustellen. Andernfalls kann es passieren, dass das Gelenk sich auch bei Alltagsbewegungen immer wieder auskugelt. Diese OP erfolgt ebenfalls minimal-invasiv. Wichtigstes Ziel ist es, im Falle einer gerissenen Gelenklippe diese durch ein Transplantat wieder zu befestigen. Gleichzeitig können die gerissenen Bänder sowie die überdehnte Gelenkkapsel gestrafft werden. In jedem Fall sollte nach dem Einrenken beziehungsweise der Operation die Schulter zunächst durch eine Bandage drei Wochen ruhiggestellt werden. Danach ist ein Aufbautraining zur Kräftigung der Schultergürtelmuskulatur unbedingt zu empfehlen.

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