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Neue Studie überrascht Kaffee verringert das Sterberisiko – es gibt allerdings einen Haken

Ein Gast bezahlt einen Kaffee in einem Café.

Ein Gast bezahlt einen Kaffee in einem Café.

Kaffee lieben nicht nur die meisten Deutschen, das Heißgetränk ist auch noch gesund. Eine neue Studie zeigt, dass das Sterberisiko durch Kaffee deutlich verringert wird – es gibt allerdings einen Haken.

Kaffee ist wohl das beliebteste Heißgetränk der Deutschen. Für viele gehört die Tasse Kaffee am Morgen zum festen Ritual zum Wachwerden. Doch auch zwischendurch darf es gerne mal ein Tässchen sein. Aber wie gesund ist das eigentlich?

Eine Studie hat jetzt untersucht, wie sich das Trinken von Kaffee auf das Sterberisiko auswirkt. Das überraschende Ergebnis: Wir dürfen nicht nur weiter unseren Kaffee genießen, wir sollten es sogar! Denn der Kaffeekonsum ist gesund und verlängert sogar das Leben.

Kaffee ist nicht nur lecker, sondern auch gesund – aus diesem Grund

Allerdings gibt es deutliche Einschränkungen, wie die Forschenden mitteilen. Denn der Studie zufolge ist es von entscheidender Bedeutung, wie man seinen Kaffee trinkt.

Die erwünschte Wirkung von Kaffee besteht für viele natürlich darin, dass er Koffein enthält und wach macht. Doch das beliebte Heißgetränk, rund 168 Liter Kaffee trinken die Deutschen pro Person im Jahr, enthält zum Beispiel auch Antioxidantien. Und die haben einen enorm positiven Effekt auf die Gesundheit.

Wer Kaffee trinkt, verringert nicht nur das Risiko, Lebererkrankungen oder Typ-2-Diabetes zu bekommen. Die neue Studie zeigt nun auch auf, dass die Lebenserwartung durch das schwarze Gold deutlich erhöht wird. Kaffee-Trinkerinnen und -Trinker haben demnach ein bis zu 29 Prozent geringeres Sterberisiko im Vergleich zu Menschen, die keinen Kaffee trinken.

Kaffee erhöht Lebenserwartung – wenn man ihn so trinkt

Allerdings macht es einen erheblichen Unterschied, wie man seinen Kaffee trinkt. Für ihre Studie haben die Forschenden auf eine riesige Datenbank mit Informationen der UK-Biodatenbank zurückgegriffen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befragten mehr als 171.000 Teilnehmende zu ihrem Lebensstil und ihre Kaffee-spezifischen Trinkgewohnheiten. Anschließend wurde sieben Jahre später die Sterblichkeit in die Daten aufgenommen.

Das Ergebnis: Wer eine moderate Menge Kaffee, darunter verstehen die Forschenden etwa 1,5 bis 3,5 Tassen täglich, zu sich nimmt, hat ein um 30 Prozent geringeres Sterberisiko als solche Menschen, die keinen Kaffee trinken. Wichtig allerdings: Es darf nicht mehr als ein Teelöffel Zucker in der Tasse Kaffee aufgelöst sein.

Das sollten Kaffee-Fans unbedingt beachten

„Wenn Sie Ihrem Kaffee nur etwa einen Teelöffel Zucker hinzufügen, werden die Vorteile von Kaffee, von denen wir glauben, dass sie vorhanden sind, durch diesen einen Teelöffel nicht vollständig zunichtegemacht“, erklärt Dr. Christina Wee, außerordentliche Professorin für Medizin an der Harvard Medical School, dem Nachrichtenportal CNN.

Wer seinen Kaffee trinkt, sollte also fetthaltige Sahne, Milch oder zu viel Zucker besser aus seinen Gewohnheiten streichen. Ansonsten wird der lebensverlängernde Effekt wieder zunichtegemacht. (jv)

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