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Test zur Grillsaison Stiftung Warentest hat jetzt den besten Ketchup gekürt

Ein Grillteller mit Würstchen und Ketchup

Bei Ketchup in geringen Mengen ist der Zuckergehalt zu vernachlässigen - die Bratwurst hat in der Regel viel mehr Kalorien. 

Berlin – Ketchup besteht häufig aus Tomatenmark, in vielen Produkten ist aber auch Zucker die zweitwichtigste Zutat. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest („test“, 5/2019).

Von 19 getesteten Produkten schnitten 14 gut ab. Am besten schmeckte den Testern der Bio-Ketchup von Alnatura, der 36 Cent für 100 Milliliter kostet.

Test: Guter Ketchup muss nicht teuer sein

Schon ab 16 Cent fanden die Tester guten Tomatenketchup für die gleiche Menge. Etwa „Ja Tomaten Ketchup“ von Rewe. Nur mit „befriedigend“ und somit als Verlierer des Tests schnitten die Ketchups „Kids Tomato Ketchup“ und „Tomato Ketchup 50% weniger Zucker & Salz“ der Marke Heinz ab. Die Begründung: Sie schmeckten den Testern zu essigsäurig, außerdem sei die Kennzeichnung teilweise nur schwer lesbar gewesen. Aber auch die roten Soßen von Aldi Nord und Süd gehören zu den Testverlierern. Obwohl sie mit einem hohen Tomatenmarkanteil deklariert werden, liegt er im Test unter dem Durchschnitt der anderen Testprodukte.

Neben dem Geschmack prüften die Tester unter anderem die Produkte auch auf Schadstoffe, Pestizide und Schimmelpilze. Und sie achteten auf den Zuckergehalt. Dabei variierte die Zuckermenge deutlich – zwischen 14 und 27 Gramm pro 100 Milliliter. Da Ketchup meist aber nur in geringen Mengen auf den Teller kommt, ist der Zuckergehalt nicht so ausschlaggebend.

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So viel Zucker steckt in Getränken und fettigem Essen

Nach Angaben der Tester wirken sich gezuckerte Getränke oder fettiges Essen viel mehr auf den eigenen Zucker- und Kalorienverbrauch aus. Ein Beispiel: Fünf Rostbratwürstchen haben im Schnitt rund 360 Kilokalorien. Wer einen halben Liter fertige Apfelsaftschorle trinkt, nimmt etwa 30 Gramm Zucker auf. Mit zwei Esslöffeln vom süßesten Ketchup kamen die Tester auf 36 Kilokalorien und 8,1 Gramm Zucker.

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Spezielle Kinder-Ketchups, die teils Agavendicksaft statt Zucker enthalten, müssen Familien nach Auffassung der Warentester nicht kaufen. Die Produkte für die Kleinen enthalten kaum weniger Kalorien, waren aber häufig teurer als herkömmlicher Ketchup, der für Kinder genauso gut geeignet ist.

Von wegen gesund! Wissen Sie, was „zero“, „light“ und „ohne Zucker“ wirklich bedeuten? (hier lesen)

(sar / mit dpa/tmn)

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