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ARD-„Tagesthemen“ Na endlich: Christian Drosten sagt drei Worte, die uns Hoffnung machen

Der Virologe Christian Drosten hat am Donnerstagabend (9. Dezember) seine Einschätzung zur neuen Omikron-Variante gegeben und hatte dabei auch gute Nachrichten in petto.

Der Virologe Christian Drosten hat am Donnerstagabend (9. Dezember) seine Einschätzung zur neuen Omikron-Variante gegeben und hatte dabei auch gute Nachrichten in petto.

Viel wissen wir noch nicht über die neue Omikron-Variante. Dennoch äußern sich die Experten besorgt über die neuen Entwicklungen – auch der Virologe Christian Drosten. Aber im ARD-Interview hat er auch eine gute Nachricht für uns. In drei Worten verbreitet er Hoffnung.

In einem sich die Virologen, Epidemiologen und Modellierer dieser Nation einig: Die neue Omikron-Variante ist ernst zu nehmen. Auch der Berliner Virologe Christian Drosten hält sie für „sehr besorgniserregend“, wie er am Donnerstagabend (9. Dezember) in den ARD-„Tagesthemen“ erklärte. 

Im Gespräch mit dem Moderator Ingo Zamperoni mahnte Drosten alle Menschen mit zwei Impfungen, sich schnellstmöglich die Drittimpfung abzuholen. „Jeder, der kann, soll sich jetzt sofort boostern lassen.“ Denn: Die Immunität der Geimpften falle schwächer aus als bei anderen Varianten. „Wer geboostert ist, der hat vielleicht ungefähr so ein Immunitätsniveau wie vorher jemand, der doppelt geimpft war und ein paar Monate vergehen lassen hat.“ Das hieße aber immerhin auch: „Das ist also keine Null-Immunität gegen diese Variante.“ 

Gleichzeitig nutzte Christian Drosten die Gelegenheit, die Impf-Werbetrommel auch für alle Über-60-Jährigen zu rühren: Die Impfquote sei zu niedrig, Ungeimpfte sollten noch einmal ganz genau über die Entscheidung nachdenken.

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Christian Drosten warnt vor Omikron: „Sehr besorgniserregend“

Eine weitere Veränderung: Daten legen nahe, dass Omikron infektiöser sein könnte. Das Infektionsgeschehen verdoppele sich etwa alle drei Tage. „Das ist natürlich schon sehr besorgniserregend, auch wenn man weiß, dass die Krankheitsschwere geringer ist. Und wir wissen noch nicht, ob die Krankheitsschwere bei uns geringer ist.“

Doch wie sieht die Zukunft aus? Wann wird Corona verschwinden? Oder wird es immer bleiben, als normale Erkältung? Christian Drosten hat da eine gute Nachricht für uns. „Wir sind auf den Weg in einen endemischen Zustand“, antwortete Drosten. „Dieses Virus wird zu einem normalen Erkältungsvirus werden.“

Für das nächste Jahr könne er noch nicht versprechen, dass es „komplett geschafft“ ist. „Aber wenn wir uns klarmachen: Eine Bevölkerung wie Südafrika, die jetzt wirklich einmal komplett durchimmunisiert ist, die wird in diesen Zustand doch irgendwann reinkommen. Ich weiß nicht, ob schon mit Omikron oder auch mit einer nächsten Variante.“

Christian Drosten sagt einen Satz, der Hoffnung macht

Dann sagte er ein Satz, der Hoffnung macht: „Das wird aufhören.“ Deutschland werde in einen Zustand kommen, „wo wir nur noch zum Winter hin auffrischen und wahrscheinlich nicht mehr die ganze Bevölkerung“, so der Virologe.

Unklar sei nur noch, wann. Im nächsten Winter? im übernächsten? Das sei laut Drosten „Wahrsagerei“. „Aber was keine Wahrsagerei ist: Dass das aufhören wird. In absehbarer Zeit. Nächstes, übernächstes, vielleicht in drei Jahren. Aber dann ist es auch vorbei.“ Endlich. (mg)

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