Nur 229 Euro Getestet – kann das Aldi-Gerät so viel wie der Original-Thermomix?

Köln – Bietet Aldi eine Küchenmaschine an, bilden sich vor den Filialen regelmäßig Warteschlangen. Seit Montag hat Aldi Nord wieder eine günstige Alternative zum Thermomix im Angebot. Die Küchenmaschine „Quigg“ mit Waage, Kochfunktion und WLAN kostet 229 Euro – ein Bruchteil dessen, was ein originaler Thermomix (knapp 1200 Euro) kostet.

Wie schneidet das Imitat namens „Quigg“ im Vergleich zum teuren Original (1199 Euro im Direktvertrieb des Herstellers) ab?

Sat1 hat die Küchenmaschine gemeinsam mit einem Profi-Koch auf Handlichkeit, Ausstattung und Einfachheit der Bedienung getestet:

Die Inbetriebnahme

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Dem Aldi-Produkt liegt eine DVD und ein Handbuch bei. Um alle Funktionen problemlos nutzen zu können wird empfohlen, eine Extra-App herunterzuladen. Diese dient der leichteren Bedienung. Die Tester: „Die Installation der App auf dem Smartphone war super einfach.“ Damit stehen dem Verbraucher rund 200 vorgespeicherte Rezepte zur Verfügung. Wer lieber ohne Smartphone kochen will, kann entsprechende Kochbücher nutzen. Im Vergleich dazu bekommt jeder Käufer des Thermomixes eine persönliche Einführung in das Gerät von einem Mitarbeiter, der nach Hause kommt und erklärt, wie das Gerät funktioniert.
Das Fazit der Tester: Das Aldi-Gerät kann schnell und einfach in Betrieb genommen werden.

Der Funktionstest

Die Tester wollen wissen, ob die Küchenmaschine beim Zerkleinern und Pürieren mit dem Original-Thermomix mithalten kann. Zuerst sollen Zwiebeln zerkleinert werden, nur eine von 10 Funktionen. Beide Geräte werden auf 10 Sekunden bei höchster Stufe eingestellt. Das Ergebnis: Während das Aldi-Gerät relativ viele große Zwiebelstücke produziert, finden die Tester im Thermomix einen feinen Püree ohne Stücke. Im nächsten Test soll ein Bananen-Milchshake püriert werden. Dazu werden Bananen, Milch, Zucker und Eiswürfel jeweils 30 Sekunden auf Stufe 8 der Zerkleinerungsfunktion püriert. Auch hier sticht der Thermomix mit einem perfekt zerkleinerten Milch-Shake hervor, während das Aldi-Produkt einen Milchshake mit erkennbar großen Stücken Eis und Banane produziert.

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Bedienung der Maschine durch die App

Während man beim Thermomix eins von rund 5000 Rezepten direkt auf die Maschine laden kann und sich mit dem Touchscreen des Gerätes durch das Menü klickt, funktioniert das Aldi-Gerät etwas anders. Durch die WLAN-Funktion in der Verbindung mit der Smartphone-App kann sich der Verbraucher dort durch rund 200 mitgelieferte Rezepte navigieren. Nach kurzer Eingewöhnungszeit sind die Tester aber begeistert: „Das Aldi-Gerät sei leicht zu bedienen, selbsterklärend und auch ein Koch-Laie käme damit zurecht, so ihr Fazit. Quigg bekommt somit eine „leicht verständliche App“ attestiert.

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Die Zubereitung von Speisen

Gekocht wird im Test eine Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust. Benutzt werden dabei nahezu identische Rezepte. Selbst der Profi-Koch ist von dem Ergebnis positiv überrascht. Beide Varianten überzeugen die Tester auf ganzer Linie.

Das abschließende Fazit lautet: „Wenn man auf den Service, den man beim Thermomix inklusive hat, verzichten kann, ist man mit dem günstigeren Aldi-Gerät ganz gut bedient.“

Wer eine Aldi-Küchenmaschine kaufen möchte, muss sich in der Regel beeilen. Die Maschinen sind meistens sehr schnell vergriffen. Es kam sogar schon zu Tumulten vor Discounter-Filialen, sodass die Polizei eingreifen musste. (sar)

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