„Stiftung Warentest“Chromebooks im Test: Das sind die besten Geräte – Preis überrascht

Welches Chromebook passt zu mir und welches ist das richtige? Stiftung Warentest hat einige Geräte getestet – sogar das günstigste ist überraschend leistungsstark. Welche Geräte am besten sind, erfahren Sie hier.

von Sarah Istel (sai)

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und Laptops, Tablets und Notebooks werden ein Muss im Alltag, auf der Arbeit und in der Schule. Aber welche Vorteile bietet ein Notebook überhaupt? Lohnt sich so ein Gerät?

Die Stiftung Warentest hat mehrere Chromebooks (die Notebooks von Google) in der „test“-Heft Ausgabe 3/2023 getestet. Die Ergebnisse sind überraschend und vor allem Sparfüchse dürfen sich freuen: Gute Geräte gibt es bereits ab 300 Euro, das teuerste kostet knapp 800 Euro.

Stiftung Warentest testet Chromebooks

In diesem Artikel erfahren Sie, welches Chromebook am besten abgeschnitten hat und welches Gerät der Preis-Leistungs-Sieger ist.

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Stiftung Warentest hat zehn Chromebooks getestet. Fünf davon sind im klassischen Chromebook-Format, also wie ein Laptop, und die anderen fünf sind Convertibles, bei denen sich die Tastatur nach hinten umklappen und sich das Chromebook wie ein Tablet benutzen lässt. Insgesamt haben sieben gut und drei mit befriedigend abgeschnitten.

Getestet wurden grundlegende Funktionen wie das Surfen im Internet (inklusive Videos anschauen und Spiele spielen), aber auch das Display, der Akku, die Handhabung und die Vielseitigkeit.

Dabei wurde auch untersucht, wie sich das Chromebook mit dem optional erhältlichen Stift bedienen lässt, beispielsweise beim Zeichnen. Das ist nämlich nicht nur für Künstler interessant, sondern auch für Schüler, Studenten und Arbeitnehmer, die z.B. Skizzen von Graphen oder anderen Dingen anfertigen müssen. Mit dem Stift kann man aber auch schreiben und verbraucht so kein Papier – das ist praktisch und spart auf Dauer Geld und schützt die Umwelt.

Passt ein Chromebook überhaupt zu mir?

Ein Chromebook kommt nicht für alle infrage. Wenn Sie mit diesen Eigenschaften und Bedingungen kein Problem haben, wird Sie ein Chromebook nicht enttäuschen:

  1. Sie benötigen ein Google-Konto
  2. Sie arbeiten überwiegend online und nutzen Online-Dienste, da das Gerät darauf spezialisiert und ausgerichtet ist
  3. Sie nutzen bereits ein Android-Gerät und kommen mit den Funktionen und der Handhabung zurecht

Gerade der Zwang, sich ein Google-Konto zu erstellen, schreckt viele Leute ab. Dafür sind Chromebooks wesentlich günstiger als andere Notebooks, weil hier keine zusätzlichen Kosten für das Betriebssystem anfallen und sie auch mit weniger Arbeitsspeicher gut laufen können.

Die besten Chromebooks laut Stiftung Warentest

Der von Stiftung Warentest gekürte Testsieger kostet nur 370 Euro und zeichnet sich vor allem durch einen guten Akku und ein tolles Display aus: Das Chromebook 14b-nb0335ng von HP schneidet in der Gesamtbewertung mit „gut“ (2,2) ab. Dieses Chromebook hat aber nicht als einziges gut abgeschnitten, direkt danach folgen diese Notebooks:

  1. Lenovo IdeaPad 5 Chromebook 14ITL6 (82M8002BGE), Preis: 460 Euro, Note: „gut“ (2,3)
  2. Asus Chromebook Flip CX3400FMA-E1 0026), Preis: 810 Euro, Note: „gut“ (2,3)
  3. Lenovo IdeaPad Flex 5 Chromebook 13ITL6 (82M70027GE), Preis: 660 Euro, Note: „gut“ (2,3)

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Stiftung Warentest: Preis-Leistungs-Sieger

Der Preis-Leistungs-Sieger ist überraschenderweise auch das günstigste Modell. Nur 300 Euro kostet das Chromebook C425TA-AJ0293 von Asus und ist mit einer Gesamtbewertung von gut (2,5) schon recht nah am Testsiegermodell. Damit kann man vor allem am Anfang nichts falsch machen.

Wer trotzdem noch unsicher ist, ob ein Chromebook das richtige für einen ist, kann sich die Geräte meistens in einem Elektrofachgeschäft anschauen und sich von einem Mitarbeiter beraten lassen. So bekommt man schneller ein Gefühl für die Handhabung und für die Funktionen.