WWM-Knaller Jauch schenkt Kandidatin 300 Euro und bekommt prompt die fiese Quittung

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Moderator Günther Jauch schenkte seiner Kandidatin Jasmin Jasper die 300-Euro-Frage. Kurz darauf erhielt er eine fiese Nachricht auf seinem Monitor.

Köln – Was für eine „Wer wird Millionär”-Sendung: Der Enkel eines berühmten deutschen Politikers setzt sechs Wochen nach seinem ersten Auftritt bei „Wer wird Millionär“ seine Raterunde mit Moderator Günther Jauch fort – und scheitert ausgerechnet bei einer Deutschland-Frage. Anschließend passiert etwas, das es noch nie gab: Jauch schenkt einer Kandidatin Geld.

  • Im Januar begrüßte Günther Jauch bei „Wer wird Millionär?“ Kohl-Enkel. Johannes Volkmann als Kandidaten
  • Sechs Wochen nach der Sendung wird das Quiz mit ihm fortgesetzt, doch er scheitert an Deutschland-Frage
  • Anschließend schenkt Günther Jauch einer Kandidatin Geld und erhält fiese Nachricht

Er sorgte schon Anfang Januar 2021 bei „Wer wird Millionär” für einigen Wirbel: Johannes Volkmann ist der Enkel von Polit-Legende Helmut Kohl (CDU), ist ebenso wie sein berühmter Großvater in der CDU und studiert in Oxford.

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Bei der ersten Sendung brauchte er kein fünf Sekunden, um die Auswahlfrage direkt richtig zu beantworten. Kein Wunder bei der politischen Vorbildung: Jauch wollte damals von den Kandidaten die aktuellen Regierungschefinnen von Deutschland, Dänemark, Island und Neuseeland wissen. Offenbar kein Problem für den Kohl-Enkel.

Volkmann schlug sich solide, der Politiker stand zu Beginn der zweiten Sendung bei recht soliden 64.000 Euro. Der Überhangkandidat begrüßte Günther Jauch mit längeren Haaren, doch gleichermaßen motiviert. Und das musste er auch, hatte er doch nach seiner ersten Raterunde keine Joker mehr übrig.

„Wer wird Millionär”: Kandidat Johannes Volkmann muss nach Deutschland-Frage aufgeben

Doch ausgerechnet eine Deutschland-Frage brachte den Kohl-Enkel ins Schleudern. Sie lautete: „Was ist seit 1952 offizieller Bestandteil der nationalen Gesundheitsbehörden in Deutschland?“ Die Antwortmöglichkeiten für die 125.000-Euro-Frage lauteten:

  • A: Bundesalkoholamt
  • B: Bundeshanfagentur
  • C: Bundesnikotinbüro
  • D: Bundesopiumstelle

Johannes Volkmann wägte genau ab, berief sich auf sein Wissen über die Bezeichnung deutscher Behörden: Es gebe keine Behörde, die „Büro“ heiße, argumentierte er. Das sei er in den USA der Fall, etwa beim „Federal Bureau of Investigation“, kurz FBI.

„Wer wird Millionär”: Johannes Volkmann kann Deutschland-Frage nicht beantworten

Doch auch bei den anderen Antwortmöglichkeiten hat der 24-Jährige ein Brett vor dem Kopf. Bevor er das hart erspielte Geld verzockt, stieg Johannes Volkmann dann aus. Er selbst hätte A, also Bundesalkoholamt getippt – das Wort „Amt“ schien ihm doch behördlich genug. Doch zum Glück hörte er auf seine Intuition und verließ das Quiz vorzeitig, denn richtig wäre die Bundesopiumstelle gewesen. Die bewacht den legalen Handel mit Betäubungsmitteln in Deutschland.

„Wer wird Millionär”: Johannes Volkmann gewinnt 64.000 Euro

Und so sicherte sich Johannes Volkmann die 64.000 Euro. Bleibt er bei seinem ursprünglichen Plan, sich ein neues Auto zu kaufen? „Ich werde auch Geld für gemeinnützige Zwecke spenden“, erklärte der Oxfordstudent. Ein Teil solle an seine lokale Kirchengemeinde gehen, ein anderer an verschiedene NGOs.

„Wer wird Millionär”: Günther Jauch schenkt Kandidatin Geld und erhält fiese Nachricht

Bei der nächsten Kandidatin passiert dann etwas, das es so auch noch nie bei „Wer wird Millionär” gab: Günther Jauch schien nach dem Auftakt mit Volkmann in guter Laune zu sein und zeigte sich bei der nächsten Kandidatin Jasmin Jasper richtig spendabel.

Bei der 300-Euro-Frage schenkte er ihr nämlich einfach die Antwort. Die Frage lautete: „Wenn ein geistig minderbemittelter Zeitgenosse den 8. Monat des Jahres beim Namen nennt, dann sagt ein...”? Jauch sagte: „Wissen Sie was, Sie brauchen gar nicht antworten, ich schenke Ihnen einfach die Antwort.” Zack. Er nennt die richtige Antwort („Dummer August”) und schenkte Jasper damit 300 Euro.

Kurz darauf erhielt der Moderator dann die fiese Quittung für seine Spendierhosen: Die Kollegen ließen ihm nämlich über seinen Monitor eine  Nachricht zukommen: „Wird von Gage abgezogen.“ (mg)

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