„The Voice“ Als Yvonne und Stefanie auf die Knie fallen, reagieren Coaches sofort

The Voice Coaches Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß

Die „The Voice“-Coaches Yvonne Catterfeld, Stefanie Kloß und Mark Forster (v.r.n.l.).

Köln – „Seit zehn Jahren gehen Musiker wie Gladiatoren in diese Arena. Wir haben die Stärksten fallen sehen und alle Emotionen miterlebt.“

Pathos hin oder her: Was „Voice“-Coach Rea Garvey am Sonntagabend (15. November 2020) zu Beginn von Runde drei formulierte, kennzeichnete auch das dramatischste der jüngsten Battles bei „The Voice of Germany“.

Wenn zwei Gewinner aus den „Blind Auditions“ gegeneinander antreten, geht es zwar nicht um Leben, Tod oder reißende Löwen, aber ein gehobener oder gesenkter Daumen reicht auch hier für unendliches Glück oder bodenlose Verzweiflung.

The Voice of Germany: Spannendes Battle im Team von Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß

Alles zum Thema Musik

Zwei Kandidaten, die ohnehin zur großen Geste tendieren, sind die Allstars Juan Geck (28) aus Mannheim und Keye Katcher (29) aus Berlin. Mit überzeugenden Performances sangen sich die glamourösen Künstler ins Team „Catterkloß“ von Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß, wo sie schließlich gegeneinander antraten.

Ihr Song: „Freedom“ von Beyoncé – nicht nur eine ikonische Pophymne, sondern laut Catterfeld auch ein „Black Lives Matter-Protestsong“: „Es geht darum, sich von Fesseln zu befreien“, so die Jurorin. „Zu diesem Gefühl müsst ihr jetzt eure eigene Verbindung herstellen.“

„Sie können da alles reinpacken, was sie können“, erklärt Stefanie die Songauswahl. „Es wird alle mega umhauen.“

The Voice of Germany: Kandidaten schildern ähnliche Erlebnisse

Kein Problem für die schon in puncto Outfits enthemmten Kandidaten: Besonders Glitzerperle Keye hat Spaß daran, „seine Sexualität zu zelebrieren“.

Gleichzeitig vereint die beiden ihre gemeinsame Geschichte, als junge Schwule in ihren Herkunftsgegenden diskriminiert worden zu sein: „Als femininer Typ war ich in der Schule für alle die Schwuchtel“, berichtet Keye. Juan erinnert sich: „Ich habe als Jugendlicher immer versucht, im Mainstream mitzuschwimmen – bis ich gemerkt habe, dass ich auch normal bin.“

Auch hier kann Keye einhaken: „Erst tut man alles dafür, von allen geliebt werden. Dann erkennt man: Die Leute lieben einen ja dafür, dass man nicht so tut, als sei man jemand anderes.“

The Voice of Germany: Battle haut die Coaches um

„Es geht uns um Sichtbarkeit", gibt Keye die Parole aus – und im „krassesten Battle, das ich bisher gesehen habe“ (Yvonne Catterfeld) übertreffen sich die ausdrucksstarken Männer dann regelrecht in puncto Flamboyanz und Harmonie: „Man fühlt sich verstanden“, sagte Keye kurz davor. „Das macht auch das gemeinsame Singen interessant.“

Das Ende vom Lied: „Völlig unentschieden“ befanden ihre begeisterten, aber ratlosen Coaches. Auch Mark Forster zeigt sich unentschlossen: „Extrem verschwenderisch von euch, diese beiden in ein Battle zu packen.“

Stefanie und Yvonne beraten eine halbe Ewigkeit und entscheiden sich am Ende unter großem Winden für Juan – in der inständigen Hoffnung, einer ihrer Kollegen würde Keye als „Steal Deal“ in sein Team nehmen und damit vor dem Ausscheiden retten.

„Wir machen keinen Hehl draus“, gibt Stefanie Kloß zu: „Wir haben die beiden kombiniert, weil wir hoffen, dass ein Steal draus wird.“ In ihrer Verzweiflung fallen die beiden sogar vor ihren Kollegen auf die Knie: „Bitte, bitte, bitte ...“

The Voice of Germany: Kandidat Keye bekommt zweite Chance in neuem Team

Rea Garvey poliert schon spielerisch seinen Buzzer, da kommt ihm allerdings einer zuvor: Mit wehenden Locken rennt „Comeback Stage“-Coach Michael Schulte über die Bühne, um sich Keye zu schnappen. In seinem Team erhält er eine zweite Chance.

Ende gut, alles gut in diesem Battle: „Hätte nicht besser laufen können“, resümiert Keye die Zitterpartie, wobei: „Doch, vielleicht ein bisschen. Aber schon sehr geil!“ (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.