„Goodbye Deutschland“ Sonja (58) zog für Lover in Karibik – wie es ihr heute geht

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Sonja und Junior wollen ein gemeinsames Leben in der Dominikanischen Republik aufbauen.

La Romana – „Er hat ein superschönes Lächeln, er hat schöne Augen, er ist lustig“ – wenn Sonja Schröter über Junior redet, dann strahlt sie wie ein Honigkuchenpferd.

Mit 58 Jahren wagte Sonja ein Abenteuer. Sie wanderte aus Dortmund in die Dominikanische Republik aus. Für Junior, ihren 18 Jahre jüngeren Freund, den sie erst zweimal in ihrem Leben gesehen hat.

Gemeinsam mit Junior möchte sie auf der Trauminsel einen Partyservice und Imbiss betreiben. 16 Jahre lang arbeitete Sonja im Ruhrgebiet als Taxifahrerin – zwölf, 13 Stunden am Tag. „Ich möchte mein Leben jetzt ein bisschen runterrelaxen“, sagt sie.

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„Goodbye Deutschland“: Sonja zieht für ihren Freund in die Dominikanische Republik

Ihren Job, ihre Freunde, ja sogar ihre Tochter Nena (29) ließ die 58-Jährige für das Abenteuer zurück. „Meine Mutter ist mein Leben, ich habe sonst keinen aus der Familie“, sagt Nena.

Ihr Vater verließ sie, als Nena noch ein Baby war. Dementsprechend schwer fiel ihr der Abschied von ihrer Mutter, es flossen bittere Tränen.

Sind Sonja von „Goodbye Deutschland” und ihr Freund Junior noch ein Paar?

Die Dreharbeiten liegen mittlerweile sechs Monate zurück. Sind die beiden noch ein Paar – hat sich das Risiko, das Sonja einging, für die Dortmunderin gelohnt? Am Dienstag (24. September) veröffentlichte „Goodbye Deutschland” (Hier lesen: Goodbye Deutschland - Caro Robens bei Erotik-Shooting) ein Statement auf Facebook:

Das sind doch mal gute Nachrichten. Hoffen wir, dass es sich weiterhin positiv entwickelt für die 58-Jährige. 

Sonja von „Goodbye Deutschland” zog für ihren Freund in die Karibik: Tochter skeptisch

Sonja lernte Junior vor vier Jahren im Urlaub kennen und lieben. Wirklich zusammen waren sie seitdem nur wenige Wochen. Ihr ist bewusst, dass das Auswandern ein Risiko ist. Mit 1.800 Euro Startkapital plus ihren Reserven auf der Bank ist sie finanziell auch alles andere als auf Rosen gebettet. 

Doch sie wagte das Abenteuer. Tochter Nena ist skeptisch. Ob Junior vielleicht doch nicht der Liebe wegen zu Sonja hält? „Ich hoffe, dass er das nicht nur spielt“, sagte sie. 

„Goodbye Deutschland“: Auswanderin Sonja zieht mit Lover in ein Hotelzimmer

„Am Anfang war ich skeptisch. Man hört ja viel: Die wollen nach Deutschland, die wollen Geld. Aber er hat nie nach Geld gefragt, hat nie gesagt, dass er nach Deutschland möchte“, sagte Sonja. Die 58-Jährige glaubt, dass ihr Lover es ernst meint. „Ich liebe ihn“, gibt sie ganz offen zu.

Sonja möchte einfach endlich glücklich sein. „Ich habe mein ganzes Leben für meine Kinder oder meine Männer geopfert. Ich habe weniger zurückbekommen, als ich gegeben habe. Jetzt möchte ich mal für mich etwas machen. Ob das gut geht oder nicht, ist mir im Endeffekt egal.“

Mit Junior bezieht sie zunächst ein Hotelzimmer. Bisher hatte ihr Freund mit seiner Stiefschwester und den Kindern zusammengelebt, eine eigene Wohnung hat das Pärchen noch nicht.

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„Goodbye Deutschland“: Auswanderin Sonja Schröter erlebt Schock auf der Baustelle

Für seine neue Profession will Junior den Job als Chauffeur am Flughafen zeitnah an den Nagel hängen. Mit 900 Euro Zuschuss von seiner Freundin sollte er im Vorfeld bereits den Imbiss in Gang bringen. Von „mehreren Angestellten“ und einem „florierenden Geschäft“ war da die Rede. 

Doch als Sonja in der Dominikanischen Republik ankam, war der Schock erst mal groß. Der Imbiss war eine einzige Großbaustelle. „Ich war auch überrascht, als ich es gesehen habe“, musste die 58-Jährige zugeben. Versuchte aber gleichzeitig, sich das Erlebte schön zu reden: 

„Goodbye Deutschland“-Auswanderin Sonja will arbeiten, kann aber nicht

Erste Unstimmigkeiten gab es bei der Arbeitsverteilung, aber anders als gedacht: Denn Junior will, dass seine Freundin wenig arbeitet. „Du hast so viel Arbeit am Strand und in der Sonne“, säuselte er Sonja entgegen.

Die will sich dagegen voll einbringen. „Wenn ich nicht arbeiten kann, gehe ich nach Deutschland zurück“, sagte sie bestimmt. Doch so einfach ist das Ganze nicht: Als Touristin hat Sonja keine Arbeitsgenehmigung. Und weil sie kein Spanisch spricht, kommt sie auch nicht mit Einheimischen in Kontakt.

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Sonja und Junior wollen ein gemeinsames Leben in der Dominikanischen Republik aufbauen.

30 Tage ist ihr Touristenvisum gültig. Will sie danach nicht sofort wieder abreisen, muss Sonja entweder Spanisch lernen, um arbeiten gehen zu können, oder ihren Junior bis dahin geheiratet haben. 

„Goodbye Deutschland“: Junior macht Freundin Sonja an drittem Tag einen Heiratsantrag

Junior hatte offenbar schon mitgedacht. Denn gleich an Tag drei machte er Sonja am Strand einen Heiratsantrag. Sonja war überglücklich. Doch als sie ihrer Tochter Nena davon erzählt, ist diese alles andere als begeistert: „Na super. Ich dachte eigentlich, du hast so viel Verstand und lässt es langsam angehen. Ich weiß nicht, warum du alles glaubst, was der erzählt.“

Als ihre Tochter Sonja sie vier Monate später besucht, hat sich einiges verändert, aber nicht unbedingt zum Guten. Zwar sind die beiden „Goodbye Deutschland”-Auswanderer (Hier lesen: „Goodbye Deutschland” – Zwillinge verstehen den Tod von Jens Büchner nicht) jetzt verheiratet, allerdings hat sich ihre Wohnsituation nicht gebessert. Statt in einem Apartment-Hotel wohnt das Paar nun in einem Stundenhotel.

Nichtsdestotrotz hat Junior nun einen Laden gemietet, den er zu einer Bar umbauen will. Ein weiterer Kostenfaktor für das eigentlich klamme Paar. „Etwa 90 Prozent“ der Kosten habe sie getragen, sagt Sonja. Mittlerweile hat sie etwa 5.000 Euro in Juniors Träume investiert. Aus dem Imbiss ist übrigens nichts geworden.

Tochter Nena bleibt skeptisch, was Juniors Absichten betrifft. „Ich glaube, wenn meine Mutter arm wäre, dann wäre es gar nicht so weit gekommen.“ Doch alle Appelle an die Vernunft prallen an ihrer Mutter ab.

Happy End bei „Goodbye Deutschland“-Auswanderin Sonja

Schließlich ist aber doch noch ein Silberstreifen am Horizont erkennbar. Sonja bekam einen Job als Reiseführerin bei einem deutschen Tourenanbieter. Endlich kann sie arbeiten und Geld verdienen.

Ob Junior nur sie liebt oder nicht auch ein wenig ihr Geld, das wird sie vielleicht nie herausfinden. Dennoch sagt sie über ihre Entscheidung, in die Dominikanische Republik auszuwandern: „Ich habe das Richtige gemacht. Es hat sich zwar anders ergeben, als es geplant war, aber es ist trotzdem alles so, wie es sein soll.“ (mah/jba)

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