„Verunglimpft RTL“ Sender zieht gegen Wendler alle Register – auch Laura verliert Show

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Michael Wendler ist nicht mehr länger Teil der DSDS-Jury. Der Kölner Sender RTL will gegen den Vertragsbruch des Sängers vorgehen.

Köln – Er hätte mit seinem Vertrag beim Kölner Sender richtig gut verdienen können – doch diese Chance hat er verspielt.

Mit seinen Verschwörungstheorien und Anschuldigungen gegen RTL hat sich Michael Wendler (48) selbst ins Aus katapultiert.

Abgesehen davon, dass er selbst seinen Job als DSDS-Juror hingeworfen hat, wird er beim Sender so schnell nicht mehr auftreten dürfen. Denn dort zieht man alle Register gegen den ehemaligen Mitarbeiter – und will ihn verklagen.

RTL will gegen Michael Wendler vorgehen, auch Laura verliert Show

RTL-Geschäftsführer Jörg Graf erklärte am Freitagnachmittag: „Wir befinden uns derzeit mitten in der Produktion der aktuellen Staffel von DSDS und besprechen auch das Thema Jury. Fest steht, dass wir drei tolle Juroren haben. Wir lassen uns eine erfolgreiche Show, die Millionen Menschen gerne sehen, sicher nicht von einem Verschwörungstheoretiker vermiesen oder generell vorschreiben, wie und was wir senden.“

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Jörg Graf, Geschäftsführung RTL Television

Klar ist: Die geplante TV-Hochzeit von Laura Müller (20) und Michael Wendler wird „definitiv nicht bei RTL“ stattfinden.

Auch eine geplante Musikshow mit Wendler sowie die Fortsetzung der Dokumentation sind gecancelled. Und auch Laura verliert eine Show. Nach EXPRESS-Informationen war eine begleitende TVNOW-Sendung zur 18. DSDS Staffel geplant. Arbeitstitel: „Lauras Tagebuch“. Darin sollte die 20-Jährige, die ihrem Schatz während der Dreharbeiten eh nicht von der Seite wich, hinter die Kulissen der Show blicken. Undenkbar, dass diese jetzt noch gesendet wird.

RTL plant juristische Schritte gegen Michael Wendler

Doch beim Sender geht man noch weiter, will auch juristisch gegen den Wendler vorgehen. Graf erklärte: „Michael Wendler hat eigenständig und ohne Rücksprache unseren Vertrag gekündigt und verunglimpft RTL. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel prüfen und ausschöpfen.“

Gleichzeitig kündigte der Sender-Chef an, dass das Thema Verschwörungstheorien in nächster Zeit stärker in den Fokus rücken werde. „Der aktuelle Fall zeigt erneut, dass die Unterhaltungsindustrie besonders anfällig zu sein scheint. Gerade weil wir mit unseren Angeboten sehr viele Menschen erreichen, tragen wir eine besondere Verantwortung und wollen mit Fakten zur Aufklärung beitragen.“

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