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„Promis unter Palmen“ Kandidatin flüchtet bei Aussprache aus dem Studio

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Auch beim Wiedersehen der „Promis unter Palmen“-Kandidaten kommt es zum Zoff.

München – Großes Wiedersehen, große Aussprache – großer Zoff?

In der ersten Staffel der Sat.1-Show „Promis unter Palmen“ krachte es unter den TV-Persönlichkeiten so richtig. Alle gegen Désirée Nick, Désirée Nick gegen alle, alle gegen Claudia Obert – mittendrin auch immer Carina Spack und Bastian Yotta.

„Promis unter Palmen – Die große Aussprache“: Zoff geht weiter

Letzterer entschied die Show schließlich für sich, bei der großen Aussprache am Mittwochabend (22.20 Uhr, Sat.1 und Joyn) war er allerdings nicht dabei.

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Dafür aber alle anderen, auch – anders als zunächst geplant – „Richter Gnadenlos“ Ronald Schill. Wie EXPRESS erfuhr, konnte der Sender doch eine stabile Leitung in seine brasilianische Heimat aufbauen und ihn virtuell dazuschalten.

Die, die in der Show am meisten abbekommen hat, ist hinterher eine der zufriedensten. „Ich kann nicht mehr auf die Straße gehen, ohne dass jemand ein Selfie will oder sagt, wie gern er mich hat“, erzählt Claudia Obert.

Das Verhalten der anderen Teilnehmer gegenüber der Society-Lady hatte für großes Entsetzen gesorgt und sogar eine Anzeige gegen die Show-Macher hervorgerufen. 

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„Das ist ein Trash-Format. Das weiß jeder, der da mitgemacht hat. Ich finde sensationell, wenn man Trash bekommt, dass man das durch seine Persönlichkeit in Kult verwandeln kann“, sagt Désirée Nick rückblickend.

Die spitzzüngige Kabarettistin weiter: „Man hat die Wahl, ob man Sendezeit als kreativer Künstler gestaltet mit seiner Persönlichkeit füllt oder ob man sie mit Low Engery absitzt. Die Kameras sehen alles. Was am Ende übrig bleibt, ist die Wahrheit. Ich liebe Reality wie eine Bergsteigerin: Man weiß, es wird kalt und windig, wir gehen auf den Gipfel, verzichten auf Sauerstoff und trotzdem liebt man es.“

Carina Spack: „Habe Morddrohungen bekommen“

Für einen besonders großen Aufschrei hatte die fünfte Folge der Show gesorgt, in der das Mobbing gegen Claudia Obert seinen Höhepunkt fand. 

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„Promis unter Palmen – Das große Wiedersehen“: Während Désirée Nick (r.) spricht, legt sich Claudia Obert plakativ hin.

Eine der Antreiberinnen: Carina Spack. „Bei der Ausstrahlung war ich sehr erschrocken von mir selbst. Das war ein sehr kindisches Verhalten. Und war unter der Gürtellinie – wofür ich mich aber bei Claudia mehrfach entschuldigt habe“, sagt sie bei der Aussprache.

Während Obert nun viel Zuspruch erhält, ist es bei ihr genau das Gegenteil. Sie erntet heftige Kritik. Carina erzählt:

Der aus Brasilien zugeschaltete Schill hätte ein Zurückhalten der Szenen durch den Sender falsch gefunden. „Ich finde es trotzdem gut, dass der Sender es unverblümt gezeigt hat“, sagt er.

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Sein Resümee der Show „„Die Ironie des Schicksals ist ja, dass Tobi, der Schwierigkeiten mit Matheaufgaben hat, sich als der Intelligenteste überhaupt gezeigt hat. Die Psychologen haben einen Begriff der sozialen Intelligenz oder auch emotionale Intelligenz. Danach hat sich Tobi als der Intelligenteste erwiesen.“

Für den hat das allerdings – da dürften ihm viele zustimmen – weniger mit Intelligenz als guter Erziehung und sozialem Verhalten zu tun. Tobi: „Ich wurde so erzogen einen Menschen zu respektieren. Egal, in welcher Situation. Das, was im Zimmer geschehen ist, war kein Respekt. Das war eine Stufe zu hoch. Dass ein Mensch freiwillig die Villa verlässt, war schon traurig.“

Damit ist natürlich Claudia Obert gemeint. Die stellt beim Wiedersehen klar: „Ich habe die Sendung verlassen, nicht, weil ich das nicht mehr ertragen konnte, sondern weil ich es nicht mehr ertragen wollte.“

„Promis unter Palmen – Die große Aussprache“: Claudia Obert flüchtet

Ganz offenbar hatte sie genau dieses Gefühl auch bei der Aussprache. Denn als Désirée Nick zu einem ihrer Monologe ansetzt, springt Claudia plötzlich auf und rennt aus dem Studio. „Sagst du mit Bescheid, wenn sie fertig ist?“, sagt sie zu Moderator Jochen Schropp. „Ich muss mal auf Toilette.“

Der, sichtlich überrascht: „Ach, Claudia... Du kommst gleich wieder, ja?“ Ihre Antwort: „Natürlich!“

Nicht der einzige Zoff der Show – auch Tränen fließen!

Letztlich stellt Eva Benetatou, die als eine der ersten rausflog, fest: „Ich habe die ganze Zeit hinter Claudia gestanden. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ich länger da drin bin und auch ihr beistehen kann. Ich habe euch auch gesagt, es reicht. Die Erkenntnis zu kriegen, irgendeiner, hey, jetzt ist Schluss. Dieser Punkt war einfach verfehlt. Und heute sitzen wir hier und keiner hat irgendwie so richtig draus gelernt.“

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