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„Promis unter Palmen“ Nach TV-Skandal: Zweite Folge hart gekürzt

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„Promis unte Palmen“ (hier die Kandidatinnen Kate Merlan und Giulia Siegel) wurde vom Sender Sat.1 vorerst gestoppt: Die zweite Folge wird hart gekürzt.

München – Die erste Folge der Sat.1-Show „Promis unter Palmen“ hat wegen homophober Äußerungen für einen Skandal gesorgt. Nachdem der Sender zunächst eben jenen Staffelstart von seiner Streamingseite entfernte und auch die TV-Wiederholung abblies, wurde dann auch die Ausstrahlung aller weiteren Folgen vorerst gestoppt. Nach erneuter Prüfung bleibt das Datum der Ausstrahlung (19. April) zwar bestehen – aber einige Szenen werden fehlen.

  • „Promis unter Palmen“: Folge 2 um halbe Stunde gekürzt
  • Sat.1 prüfte alle Folgen von „Promis unter Palmen“ erneut
  • Schon nach Staffel 1 gab es Kritik für den Sender

Bereits einen Tag vor der Ausstrahlung (18. April) fragte EXPRESS direkt bei Sat.1 nach. War es bei Folge eins noch möglich, die Sendung im Rahmen einer Berichterstattung bereits vorab zu sehen, ist das bei Folge 2 am Sonntagnachmittag nicht möglich gewesen. Auch am Montagnachmittag (19. April) gab es die neueste Folge für Abo-Kunden noch nicht zu sehen.

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Die Antwort einer Sendersprecherin: „Aus bekannten Gründen liegt die Folge 2 leider noch nicht vor.”

Sat. 1 löscht „Promis unter Palmen”-Folge von „Joyn”

Nach der Kritik an der ersten Folge, gibt es auch auf der Streamingplattform „Joyn“ keine einzige Folge der zweiten Staffel mehr zu sehen. Dabei sollten diese hier, als Preview schon vor der TV-Ausstrahlung zu sehen sein.

Stattdessen bekommen mögliche Zuschauer einen Hinweis: „Prinz Marcus von Anhalt hat sich in der 1. Folge der 2. Staffel inakzeptabel homophob geäußert. SAT.1 hat entschieden, die Folge zu entfernen. Aktuell werden alle Folgen geprüft, daher gibt es derzeit keine Preview.“

„Promis unter Palmen“: Ausstrahlung vorerst gestoppt

Nach den homophoben Äußerungen von Prinz Marcus von Anhalt in der ersten Folge von „Promis unter Palmen“ gab es viel Kritik – auch am Sender.

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Prinz Marcus von Anhalt packt bei „Promis unter Palmen“ seinen Koffer und muss gehen. Der Sender Sat.1 kündigte an, nicht mehr mit ihm arbeiten zu wollen.

Auch in den kommenden Folgen soll es wieder richtig rund gehen. Mehrere Kandidaten hatten nach der Rückkehr aus Thailand, wo die Show schon vor Wochen abgedreht wurde, berichtet, dass diese Zeit „besonders krass“ gewesen sei. Es sei „richtig abgegangen“ hieß es da und auch Zoff wurde reichlich versprochen.

Calvin Kleinen entschuldigte sich außerdem auf Instagram für den Alkoholexzess in Folge 1 – und die noch kommenden in den nächsten Folgen. Das kann ja heiter werden.

Folge 2 der Show war laut „Bild“ bereits kurzzeitig bei „Joyn“ zu sehen, ehe die Folgen in die erneute Prüfung gingen. Demnach soll es zum Mobbing-Eklat um Katy Bähm gekommen sein. Sie soll andere Kandidaten gegeneinander ausgespielt haben – woraufhin gleich neun Konkurrenten auf sie losgegangen sein sollen. Die Gruppe habe Bähm beschimpft, bis diese weinend zusammenbrach.

Die Ausstrahlung dieser Folge war für Montag, 19. April 2021, 20:15 Uhr geplant. Wie eine Sender-Sprecherin auf EXPRESS-Nachfrage sagte, werde dieser Termin auch eingehalten. Allerdings wurde die Folge deutlich gekürzt. Rund 30 Minuten Sendezeit hat Folge 2 von „Promis unter Palmen“ bei der erneuten Prüfung eingebüßt. Einige Szenen haben die Prüfung also nicht überstanden.

Geplant war ursprünglich, dass die Show bis 22:50 dauert. Nun beginnt um 22:20 Uhr bereits „Promis unter Palmen – Die Late-Night-Show“. Auch die nachfolgende Sendung „akte“ beginnt früher.

„Promis unter Palmen“: Staffel 1 sorgte schon für Aufruhr

Inzwischen sollte der Sender Sat.1 besonders sensibilisiert sein. Schließlich sorgte schon die erste Staffel von „Promis unter Palmen“ im vergangenen Jahr für Mobbing-Diskussionen. Damals war Claudia Obert ins Visier der Konkurrenz geraten.

Der damalige Gewinner Bastian Yotta wurde außerdem wegen „frauenfeindlichen Äußerungen“ von Sat.1 auf die verbotene Liste gesetzt. Mit ihm werde man nicht mehr zusammenarbeiten, hieß es. So wie jetzt bei Prinz Marcus von Anhalt ebenfalls. (sku)

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