Harry äußert sich erneut Prinz William spricht erstmals über Tod von Philip (†99)

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Harry (l.) und Prinz William, hier bei der Hochzeit von Harry und Meghan am 19. Mai 2018, haben sich zum Tod ihres Großvaters Prinz Philip geäußert.

London – Am vergangenen Freitag, 9. April 2021, verstarb Prinz Philip im Alter von 99 Jahren. Jetzt hat sich sein Enkelsohn Prinz William erstmal zum Tod seines Großvaters geäußert. Harry ist schon in London angekommen.

  • Prinz Philip ist tot
  • Prinz William äußert sich erstmals 
  • Prinz Harry ist ohne Meghan in London

Prinz Philip tot: William äußert sich erstmals

Erstmals nach dem Tod seines Großvaters hat sich Prinz William via Instagram zu Wort gemeldet. In dem Post schreibt er, dass sein Großvater für ihn ein großes Vorbild gewesen sei. 

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Weiter heißt es: „Mein Großvater war ein außergewöhnlicher Mann und Teil einer außergewöhnlichen Generation. Catherine und ich werden weiterhin das tun, was er gewollt hätte, und werden die Queen in den kommenden Jahren unterstützen.“

Prinz William: Philip war ein „außergewöhnlichen Mensch“

Prinz William hat seinen am Freitag gestorbenen Großvater Prinz Philip als „außergewöhnlichen Menschen“ gewürdigt und der Queen seine Unterstützung zugesichert.

„Ich werde meinen Großvater vermissen“, schrieb der Herzog von Cambridge (38) in einem auf Twitter veröffentlichten Statement.

Er sei dankbar, den im Alter von 99 Jahren gestorbenen Herzog von Edinburgh bis ins Erwachsenenalter an seiner Seite gehabt zu haben, schrieb William weiter.

Auch die Erfahrungen, die seine Kinder mit ihrem Urgroßvater hätten erleben dürfen, werde er niemals für selbstverständlich halten. Neben dem Statement veröffentlichten Kate und William ein Foto ihres Sohnes George (7) mit Prinz Philip auf einer Kutsche. 

Harry: Prinz Philip war „authentisch er selbst“

Auch Prinz Harry meldet sich zum Tod seiner Großvaters zu Wort. Prinz Philip sei stets „authentisch er selbst“ gewesen. 

„Für mich, wie für viele von Ihnen, die einen geliebten Menschen oder Großelternteil über den Schmerz des vergangenen Jahres verloren haben, war er mein Opa“, so Harry in seinem emotionalen Statement.

Harry nannte Philip in seinem Tribut den „Meister des Barbecue, eine Scherz-Legende und frech bis zum Ende“ – er sei ein Fels für die Queen gewesen, mit scharfem Verstand und viel Charme.

Prinz Philip gestorben: Harry zurück in London – ohne Meghan

Nach dem Tod seines Großvaters ist Harry nun zurück im Vereinigten Königreich. Berichten zufolge ist Prinz Harry am Wochenende am Londoner Flughafen Heathrow angekommen.

Der 36-Jährige hatte sich nach dem Tod seines Großvaters, Prinz Philip, schnell aus seinem neuen Zuhause in Kalifornien auf den Weg nach Europa gemacht, um an der Trauerfeier am kommenden Samstag, 17. April 2021, teilnehmen zu können.

Es ist das erste Mal, dass der Enkel von Queen Elizabeth II. nach London zurückkehrt, seit er mit Ehefrau Meghan der Krone im vergangenen Jahr den Rücken zukehrte.

Harry muss vor Trauerfeier für Prinz Philip in Quarantäne

Doch selbst für Royals ist Reisen in Corona-Zeiten keine unkomplizierte Angelegenheit. Statt Wiedersehen mit seiner Familie zu feiern und Gelegenheit für persönliche Aussprachen zu haben, verbringt Harry die ersten Tage in seinem Heimatland nach langer Zeit abgeschottet in Quarantäne im Frogmore Cottage, wo er vor seinem Auszug mit Meghan gewohnt hatte.

Die eigentlich vorgeschriebenen zehn Tage Isolation bleiben nicht mehr bis zur Trauerfeier – doch die Beerdigung eines engen Familienmitglieds gilt als legitime Ausnahme, um diese vorübergehend zu verlassen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich am fünften Tag mit einem negativen Test aus der Quarantäne zu befreien.

Bringt Prinz Philips Tod die Prinzen wieder zusammen?

Die plötzliche Rückkehr des verlorenen Sohnes verläuft also anders als von vielen erwartet. Trotzdem könnte sie einen Schritt zur Überbrückung der Gräben darstellen, die seit dem „Megxit“ entstanden sind.

Diese hatten sich zuletzt noch deutlich vertieft, als Harry und Meghan der Königsfamilie in einem viel beachteten Fernsehinterview Rassismus und mangelnde Unterstützung vorwarf – was Harrys Bruder Prinz William (38) scharf zurückwies.

Der ehemalige britische Premierminister John Major äußerte die Hoffnung, dass es zu einer Aussöhnung zwischen Harry und William kommen könnte. Die „geteilte Trauer derzeit über den Tod ihres Großvaters ist in meinen Augen die ideale Gelegenheit“, sagte Major am Sonntag der BBC.

Die 39-Jährige, die wegen der Rassismusvorwürfe besonders im Fokus des royalen Streits steht, hat diese Gelegenheit vorerst nicht. Auf ärztlichen Rat hin ist die schwangere Meghan in den USA geblieben. Wie lange Harry in Großbritannien bleiben würde, war zunächst nicht bekannt.

Bei Trauerfeier für Prinz Philip: Wird Harry Uniform tragen?

Vor Harrys Auftritt bei der Trauerfeier stellt sich eine Frage: Wird der Sohn von Thronfolger Prinz Charles Uniform tragen?

Wie die „Daily Mail“ berichtet, sei dies unwahrscheinlich. Harry wurden in Folge des „Megxits“ seine militärischen Positionen entzogen. Daher sei ihm nicht mehr erlaubt, Uniform zu tragen. Es ist als davon auszugehen, dass er im Anzug erscheinen wird. Seine militärischen Orden darf er aber tragen.

Prinz Philip gestorben: Großbritannien trauert

Bis Harry und seine Verwandten am Samstag auf Schloss Windsor aufeinander treffen, trauert das ganze Land mit der Familie – in Großbritannien gilt eine achttägige Staatstrauer.

Flaggen wehen auf halbmast, Trauergarderobe ist angesagt. Die britischen Abgeordneten kamen persönlich und per Videoschalte zusammen, um dem Herzog von Edinburgh Tribut zu zollen.

Im Londoner Unterhaus würdigte Premier Boris Johnson, der sich extra nach der Sitzung noch seine Lockdown-Mähne schneiden ließ, Prinz Philip als Beispiel der Selbstlosigkeit. „Er hat dieses Land zu einem besseren Ort gemacht, und dafür wird er mit Dankbarkeit und Zuneigung von Generationen erinnert werden.“ (mie/dpa)

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