Sorge um RoyalBritischer Prinz Philip ins Krankenhaus eingeliefert

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Der britische Prinz Philip (hier im Juli 2020) wurde am 16. Februar 2021 wegen gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus eingeliefert. Er ist 99 Jahre alt.

London – Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., ist in eine Klinik eingeliefert worden. Der Herzog von Edinburgh (99) sei auf Anraten seiner Ärzte am Dienstagabend (16. Februar 2021) „vorsorglich“ in das private King-Edward VII-Krankenhaus in London gebracht worden, nachdem er sich unwohl gefühlt habe, teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit.

  • Prinz Philip ins Krankenhaus eingeliefert
  • Buckingham-Palast spricht von „Vorsichtsmaßnahme“
  • Ehemann von Queen Elizabeth II. wird im Juni 100 Jahre alt

„Der Herzog soll ein paar Tage zur Beobachtung und Ruhe im Krankenhaus verbringen“, sagte ein Sprecher des Palasts. Die Queen bleibt währenddessen auf Schloss Windsor, wo sich das Paar seit Monaten mit einem engen Kreis von Hofpersonal abschottet.

Prinz Philip ins Krankenhaus eingeliefert

In Zeiten der Corona-Pandemie, in denen täglich weltweit Tausende mit der Virusinfektion in Krankenhäuser eingeliefert werden, klang die Nachricht zunächst dramatisch. Doch die Königin und auch ihr Mann hatten bereits im Januar eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten.

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Insider-Quellen zufolge, auf die sich die BBC beruft, soll das Unwohlsein des 99-Jährigen nicht im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Mehreren Medienberichten zufolge soll der Prinzgemahl recht „guter Dinge“ sein. Der britische Premier Boris Johnson schickte seine „besten Wünsche“.

Prinz Philip war bereits Ende 2019 wegen einer Vorerkrankung für einige Tage im gleichen Krankenhaus behandelt, aber am Heiligabend wieder rechtzeitig zum Weihnachtsfest entlassen worden. Auch in den Jahren zuvor war er mehrfach wegen verschiedener Leiden behandelt worden, aber immer wieder gesund geworden – darunter eine Blasenentzündung, eine Bauch-Operation sowie ein Herzleiden.

Prinz Philip und Queen Elizabeth II.: Strenge Schutzvorkehrungen wegen Corona

Wegen seiner Vorerkrankungen und des hohen Alters galt Prinz Philip – aber auch die Queen selbst – in der Pandemie als besonders gefährdet. Das übliche Hofpersonal, das die Royals versorgt, wurde daher auf die sogenannte „majestätische Bubble“ reduziert, für die besonders strenge Schutzvorkehrungen gelten. Die Queen nahm, außer im Sommer, kaum noch öffentliche Auftritte vor Ort wahr. Stattdessen verbrachte das Paar ungewöhnlich viel Zeit zusammen, abgeschirmt auf Schloss Windsor in der Nähe von London.

Obwohl gesundheitliche Fragen bei den Royals traditionell möglichst privat bleiben, entschied sich der Palast im Januar, die ersten Corona-Impfungen des Paares öffentlich zu machen – offenbar um Spekulationen einen Riegen vorzuschieben, und womöglich auch, um die Impfbereitschaft zu erhöhen.

Prinz Philip feiert am 10. Juni 2021 seinen 100. Geburtstag

Vor der Corona-Zeit verbrachte Prinz Philip in den vergangenen Jahren oft viele Monate im beschaulichen, ostenglischen Sandringham, fernab des Buckingham-Palastes und der Dauerbeobachtung der Hauptstadtpresse. 2017 war der Prinzgemahl mit 96 Jahren von seinen royalen Pflichten zurückgetreten und gewissermaßen in Rente gegangen.

Früher war er Schirmherr von Hunderten Organisationen gewesen, insgesamt hatte er über 22.000 Einzelauftritte und hielt etwa 5.500 Reden. Erst mit 97 gab er nach einem schweren Unfall, bei dem er jedoch wie durch ein Wunder unverletzt blieb, das Autofahren auf. Am 10. Juni dieses Jahres wird Prinz Philip 100 Jahre alt. (dpa)