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Trauerfeier für Opa Philip Harry wird Sarg nicht an Prinz Williams Seite folgen

Windsor – Großbritannien bereitet sich auf den Abschied von Prinz Philip (†99) vor. Der Herzog von Edinburgh war am vergangenen Freitag (9. April 2021) verstorben. Neben der Sorgen um ihre Queen (94) treibt die Briten eine Frage ganz besonders um: Wie werden die sich die zerstrittenen Brüder William und Harry bei der Trauerfeier verhalten?

  • Trauerfeier für Prinz Philip auf Schloss Windsor
  • Palast gibt weitere Details zur Beisetzung bekannt
  • Briten sorgen sich um Queen Elizabeth II.

Eigentlich folgt die Trauerzeit für einen verstorbenen Royal in Großbritannien einem strikten Protokoll, das in der Regel bereits vor seinem Ableben festgelegt wird. Nach dem Tod von Prinz Philip aber musste der Buckingham-Palast improvisieren: Wegen der Corona-Beschränkungen ist alles, das zu größeren Menschenansammlungen führt, verboten.

Dennoch, so versprach ein Palastsprecher, werde es einen „würdigen Abschied von Seiner Königlichen Hoheit“ geben.

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Nach Angaben des Palasts beginnt die Trauerfeier für den verstorbenen Ehemann von Königin Elizabeth II. am Samstag um 15 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) in der St. George's Chapel auf dem weitläufigen Gelände von Schloss Windsor. Die Bestattungszeremonie wird im Fernsehen übertragen, fällt aber wegen der Corona-Beschränkungen deutlich kleiner aus als gewöhnlich.

Neue Kleiderordnung: Queen erspart Prinz Harry Peinlichkeit

Statt wie ursprünglich geplant 800 werden nur 30 Gäste an der Zeremonie teilnehmen. Das dürften neben der Queen und ihren vier Kindern die Enkel sowie weitere enge Mitglieder des Königshauses sein. Auch Enkel Harry ist dabei; seine hochschwangere Frau Meghan aber bleibt auf ärztlichen Rat in den USA. Alle Trauergäste müssen Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten.

Harry_William

Die Queen hat für die Trauerfeier Zivilkleidung angeordnet. Ein Grund dafür ist, dass sie ihrem Enkel Prinz Harry (36), hier im Mai 2018 neben seinem Bruder Prinz William (39), die Peinlichkeit ersparen will, allein ohne Uniform an der Trauerfeier teilnehmen zu müssen.

Britischen Medien zufolge trägt die britische Königsfamilie bei der Trauerfeier Zivilkleidung. Die Queen habe das Tragen von Militäruniformen untersagt, heißt es. Damit habe sie vor allem ihrem Enkel Prinz Harry (36) die Peinlichkeit ersparen wollen, allein ohne Uniform an der Trauerfeier teilnehmen zu müssen. Nach seinem überraschenden Rückzug aus der ersten Reihe der Royals waren ihm alle militärischen Titel entzogen worden.

Prinz Harry wird nicht an der Seite von Prinz William gehen

Außerdem wird Harry nicht Seite an Seite mit seinem Bruder Prinz William (38) dem Sarg ihres geliebten Opas folgen. Wie Alexander de Montfort, leitender Sekretär des Lord Chamberlain's Büros erklärte, wird Williams und Harrys Cousin Peter Philips (43), Sohn von Prinzessin Anne (70) und ältestes Enkelkind von Prinz Philip, zwischen den Brüdern gehen.

Für Elizabeth II., die schon viele Krisen und Tragödien meistern musste, ist der Tod ihres Mannes nach 73 Ehejahren ein schwerer Schlag. Ohne ihren Mann empfinde die Queen „eine große Leere“, schilderte ihr Sohn Prinz Andrew zwei Tage nach Philips Tod die Gefühlslage der Queen. Sie sei zwar „unglaublich tapfer“, doch habe Philips Tod sie schwer getroffen.

Briten sorgen sich um Queen Elizabeth II.

Dass die Sorge des britischen Volkes nun vor allem der 94 Jahre alten Elizabeth II. gilt, brachte auch die „Sun“ zum Ausdruck: „Wir weinen alle mit Ihnen, Ma'am“, titelte die Boulevardzeitung. Auch über eine Abdankung der Queen wird nun wieder spekuliert.

Elizabeth II. wird geliebt und verehrt als ein Symbol der Verlässlichkeit in wechselhaften Zeiten. Unerschütterlich erschien die Königin in den vergangenen Jahrzehnten in farbenfroher Kleidung mit passendem Hut und Handtasche bei Einweihungen, Ordensverleihungen und Thronreden.

Erst als die Queen zum Jahreswechsel 2016/2017 entgegen ihrer Gewohnheit wegen einer starken Erkältung weder am Weihnachts- noch am Neujahrsgottesdienst teilnahm, bekamen die Briten eine Ahnung davon, dass auch die Energie der Monarchin nicht unendlich ist.

Den Beginn der Trauerfeier markiert eine landesweite Schweigeminute zum Gedenken an den Toten. Zuvor wird Prinz Philips Sarg in einem speziell für diesen Zweck und unter Philips Mitwirkung entworfenen Land Rover von der Privatkapelle in Schloss Windsor, wo er seit Freitag vergangener Woche aufgebahrt ist, bis zur St. George's Chapel gefahren.

Sein ältester Sohn, Thronfolger Prinz Charles, sowie weitere ranghohe Royals folgen dem Wagen zu Fuß. Als Symbol für die enge Verbundenheit von Prinz Philip mit dem Militär sollen Vertreter der Royal Navy, der Royal Air Force und mehrerer Armee-Einheiten den Weg bis zur Kapelle säumen.

Mitglieder der königlichen Flotte tragen Sarg zur Nationalhymne in Kapelle

Während der Sarg von Mitgliedern der königlichen Flotte in die Kapelle getragen wird, soll die Nationalhymne erklingen. Nach der Schweigeminute wird der Sarg dann vom Erzbischof von Canterbury in Empfang genommen. Bedeckt wird der Sarg mit der persönlichen Standarte des Prinzgemahls und mit einem Blumenkranz, seiner Offiziersmütze von der Royal Navy und seinem Parade-Degen geschmückt.

Bis zur Bestattung des langjährigen Ehemanns der Queen gilt eine nationale Trauerzeit. Die Trauerphase der Königsfamilie gilt noch eine Woche länger. Trotz des bescheideneren Rahmens spiegele die Zeremonie durchaus die Wünsche des Herzogs wider, erklärte der Palastsprecher. Prinz Philip hatte Zeit seines Lebens zu viel Aufhebens um seine Person gehasst und sich stets eine private Trauerfeier und eine Beisetzung am Schloss Windsor gewünscht. (afp/dpa)

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