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Nach Eklat mit Ikke HüftgoldAlles aus und vorbei: Sat.1 zieht drastische Konsequenzen

Matthias Distel droht jetzt eine Unterlassungsklage

Matthias Distel, hier im September 2018, sprach über schockierende Details zu den Dreharbeiten von „Plötzlich arm, plötzlich reich.”

von Martin Gätke (mg)

Köln – Sei Tagen sorgt das Sat.1-Format „Plötzlich arm, plötzlich reich” für einen Eklat, jetzt zieht der Sender drastische Konsequenzen: Am Samstag (29. Mai) kündigt Sat.1. an, die Sendung „mit sofortiger Wirkung” zu beenden.

  • Sat.1 setzt „Plötzlich arm, plötzlich reich” ab
  • Format sorgt seit Tagen für Eklat
  • Auch bereits gedrehte Folgen werden nicht gezeigt

In den vergangenen Tagen stand der Sender unter massiver Kritik, auch weil Matthias Distel (besser als Ikke Hüftgold bekannt) die Teilnahme an einer Folge von „Plötzlich arm, plötzlich reich” von sich aus beendete. Er sprach von „skandalösen Zuständen” bei den Dreharbeiten, die das Kindeswohl von „traumatisierten Kindern” treten würden. Zuletzt klagte Distel gegen die Produktionsfirma Imago TV. Die wiederum ließ dem Sänger eine Unterlassungsklage zukommen.

„Plötzlich arm, plötzlich reich”: Sender setzt Doku-Soap nach Eklat ab

Nun ist Schluss mit der Dokusoap. „Die Aufarbeitung des letzten Drehs von 'Plötzlich arm, plötzlich reich' läuft noch. Es steht aber außer Frage, dass hier Fehler passiert sind, für die wir die Öffentlichkeit und die Familie um Entschuldigung bitten”, erklärte Sat.1 in einem Statement, das auch auf Twitter veröffentlicht wurde. Und weiter: „Doch damit ist es nicht getan. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Sendung nicht mehr zu dem Sat.1 passt, das wir gemeinsam mit und für unsere Zuschauer*innen weiterentwickeln wollen.”

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Es werde daher keine neuen Folgen geben. Der Sender erklärte, für „Unterhaltung mit Herz” zu stehen. „Zu unserem Selbstverständnis gehört die Bereitschaft, Dinge zu verändern und uns zu verbessern. Daran werden wir weiterhin arbeiten.”

„Plötzlich arm, plötzlich reich”: Auch Produktionsfirma meldet sich erneut zu Wort

Auch die geschäftsführende Gesellschafterin von Imago TV hat sich am Samstag noch einmal laut „DWDL” geäußert. „Imago TV steht hinter der Entscheidung von Sat.1, nach der kontroversen öffentlichen Debatte der vergangenen Tage das Format 'Plötzlich arm, plötzlich reich' einzustellen. Wir bedauern vor allem, dass eine an den Dreharbeiten beteiligte Familie in die öffentliche Auseinandersetzung hineingezogen worden ist. Wir stehen weiter in Kontakt mit der Familie und wünschen vor allem den Kindern, dass sie von diesen Auseinandersetzungen möglichst wenig mitbekommen.” (mg)