Motsi Mabuse Emotionales Geständnis: „Schmerzhafte Kindheitserinnerungen"

Frankfurt am Man – Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd sorgt derzeit weltweit für eine Welle der Empörung.

Tausende Menschen gehen seitdem auf die Straßen, erheben ihre Stimme und protestieren gegen Rassismus. Die aktuelle Debatte macht auch nicht vor den Stars und Sternchen dieser Welt Halt.

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So richtet auch Motsi Mabuse (39) eine emotionale Botschaft an ihre Fans und spricht offen über schmerzhafte Erfahrungen.

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Motsi Mabuse spricht über ihre Erfahrungen mit Rassismus

Polizeigewalt gegen dunkelhäutige Menschen ist in den USA keine Seltenheit. Doch jetzt ist es eindeutig wieder zu weit gegangen. 

Auf ihrem Instagram-Kanal spricht Motsi Mabuse offen über den Tod von George Floyd, über Rassismus, über ihre Hoffnungen auf ein besseres Miteinander.

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Der grausame Vorfall aus Minneapolis reißt bei der gebürtigen Südafrikanerin alte Wunden auf.

Und genau deshalb will die „Let's Dance”-Jurorin ihr Schweigen brechen.

„Wir sind die Kinder der Apartheid-Ära. Uns wurde sehr früh im Leben beigebracht, dass wir in einer Zeit des Konflikts geboren wurden”, schreibt sie.

Schließlich sei Rassismus immer ein Teil ihres Lebens gewesen. Doch das ihre „Brüder und Schwestern” aus den USA im Jahr 2020 immer noch für Gerechtigkeit kämpfen müssen, sei traurig. „Wie viele Jahre braucht die Menschheit noch, um zu verstehen, dass wir alle Menschen sind?”

Und weiter: „Die vergangenen Wochen brachten so viele schmerzhafte Kindheitserinnerungen zurück. Wunden, von denen wir dachten, dass sie verheilt wären”, so Motsi Mabuse.

Rassismus-Talk bei „Lasst uns reden, Mädels!”

Auch in dem YouTube-Talk „Lasst uns reden, Mädels!” ist die 39-Jährige von den Vorkommnissen sichtlich berührt.

Im Gespräch mit Marijke Amado (66), Marlene Lufen (49) und Saskia Valencia (55) verrät sie auch, was sie von US-Präsident Donald Trump hält, der hinsichtlich dieser Bewegungen nichts unternimmt: „Es ist so, wie wenn man Satan anschaut”, so die 39-Jährige.

Nichtsdestotrotz werde Hass niemals siegen, ist sich Motsi Mabuse sicher. Rassismus solle man unbedingt mit Veränderungen bekämpfen. (cg)

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