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„Masked Singer“ Warum Henning Baum als Quokka keine Tarn-Geschichte brauchte

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Mit ihm hat niemand gerechnet! Schauspieler Henning Baum steckte bei „The Masked Singer“ unter der Maske des Quokka.

Köln – Mit ihm hat wirklich niemand gerechnet! Bei „The Masked Singer“ wurde am Dienstagabend (2. März 2021) das Quokka enttarnt. Unter der Maske steckte Schauspieler Henning Baum (48). Warum ihn niemand auf dem Zettel hatte, erklärt der demaskierte Sänger am Mittwochmittag im Gespräch mit EXPRERSS. Außerdem gibt er seinen Tipp fürs Finale der Show ab und verrät, warum das Quokka eigentlich so gar nicht zu ihm passt.

  • „The Masked Singer“: Quokka als Henning Baum enttarnt
  • Weder Zuschauer noch Rateteam hatten den Schauspieler auf dem Zettel
  • Henning Baum spricht im EXPRESS über „The Masked Singer“

„The Masked Singer“: Quokka Henning Baum spricht über die Show

EXPRESS: Herr Baum, Sie klingen etwas müde. Nach so einer Show kann man sicher nicht direkt einschlafen…

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Henning Baum: Ja, man ist dann immer noch ein bisschen aufgekratzt. Und die Show selber hat ja auch länger gedauert.

Das Geheimhalten ist bestimmt auch ermüdend.

Das war gut organisiert. Das macht das Produktionsteam hochprofessionell und effizient. Es ist gut durchdacht. Für mich war das nicht so anstrengend.

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Mit ihm hat niemand gerechnet! Schauspieler Henning Baum steckte bei „The Masked Singer“ unter der Maske des Quokka.

Ihre Freundin wusste sicherlich Bescheid.

Das wusste nur ein enger Kreis. Ich hatte einfach zu tun, wie sonst auch. Ich arbeite ja immer zu ungewöhnlichen Zeiten. Ich musste mir daher nicht extra eine Ausrede ausdenken. Ich war einfach bei einer Produktion – nur diesmal habe ich halt keinen Film gedreht.

Viele Zuschauer wussten vorher nicht so recht, was ein Quokka ist. Ging es Ihnen ähnlich?

Ich gebe zu, dass ich keine Ahnung hatte, was es ist. Ein Tier, was in Australien lebt. Wir kennen vielleicht den Koala, das Känguru und das Gürteltier. Als ich das Kostüm gesehen habe, dachte ich erst, das ist ein dicker Hamster. Hätte ja auch sei können. Aber das Quokka ist viel größer und hat ein nettes Lächeln.

Ihr Name wurde nicht genannt – weder vom Rateteam noch von den Zuschauern. Wie erklären Sie das?

Das liegt daran, dass die Zuschauer mich mit sowas gar nicht in Verbindung bringen. Die Rollen, in denen sie mich kennen, haben mit dieser Art von Entertainment nichts zu tun. Wenn sie mich mal in Talkshows oder Quiz-Sendungen sehen, dann eher ruhiger und ernsthaft. Nicht so aufgedreht und quirlig wie das Quokka. Das hat mit der Persönlichkeit von Henning Baum nicht so viel zu tun.

War es schön, diese versteckte Seite dann mal rauszulassen?

Das macht immer Freude, aber ich weiß gar nicht, ob die Seite in mir versteckt ist. Ich habe gar nicht so eine Quokka-Seite. Da musste ich mich reindenken. Daran hatte ich Freude, das war ein künstlerischer Prozess. Ich musste die Maske mit Leben füllen und sie gestalten.

Und dann kommt im Kontrast dazu der Gesang, der gar nicht dazu passt. Was da für ein Spannungsbogen aufgebaut wird, ist schon interessant. Beim Küken zum Beispiel sind Gesang und Kostüm kongruenter. Das ist mehr eins. Beim Quokka war das nicht so.

Sie sind ein sehr ehrgeiziger Typ, jetzt ist nach drei Shows Schluss – wären Sie gerne länger dabei gewesen?

Natürlich, keine Frage. Ich wäre gerne länger dabei gewesen. Die musikalische Arbeit, auch mit den Coaches, war anspruchsvoll. Das hätte ich gerne weiter gemacht. Auch, um weiterhin in diese Welt einzutauchen. Wir hatten auch tolle Ideen. Schade, dass es vorbei ist, Ich werde es vermissen, auch die liebeswerten und professionellen Leute. Es ist ein Privileg, dass ich hier mitmachen konnte. Ich habe mich vorher noch nie in der Form mit Musik auseinandergesetzt.

Wollen Sie das weiter machen?

Musik bliebt ein Bestandteil meines Lebens, war es vorher auch schon. Nur nicht in der Form. Ich bin nicht hochmusikalisch. Aber es macht Freude, wenn ich mit hochmusikalischen Menschen zusammen bin. Die inspirieren mich.

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Das Quokka bei seinem „Masked Singer“-Auftritt am 2. März 2021. Am Ende der Show musste es die Maske abnehmen.

Sie sagten, Sie singen am Lagerfeuer. Mit Gitarre?

Da nimmt man ja kein Cello mit, meistens ist es die Gitarre. Das ist ein Bild, was ich ganz schön finde. Das habe ich auch als Kind erlebt. Wenn die Erwachsenen am Lagerfeuer Gitarre gespielt und die Männer gesungen haben. Das hab ich schon sehr gerne gemocht, das hat mich beeindruckt.

Wer ist Ihr Favorit bei „The Masked Singer“? Und haben Sie Tipps, wer unter den anderen Masken steckt?

Damit tue ich mich schwer. Beim Leopard tippe ich auf eine große Frau, die sehr gut singen kann. Den Dinosaurier mag ich auch sehr gern, seine Performance war super. Der wird sehr weit kommen. Die beiden werden das Rennen machen. Die Schildkröte singt auch sehr schön. Das ist ein talentierter Sänger.

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