Eklat bei „Maischberger” Wagenknecht gegen Corona-App: „Wobei hat sie geholfen?“

München – Moderatorin Sandra Maischberger diskutierte am Mittwochabend (2. September) wieder mit ihren Studiogästen über brandaktuelle Themen.

Die Anti-Corona-Demos in Berlin, die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny und US-Präsident Donald Trump in Kenosha – diese Bilder gingen in der vergangenen Woche um die Welt.

Doch Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und Investor Frank Thelen regten sich in der Talkshow über ein ganz anderes Thema auf: die „Corona-Warn-App”.

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„Maischberger”: Sahra Wagenknecht ist gegen Corona-App

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sprach über die „unerträglichen Bilder” der Corona-Demonstranten und Rechtsradikalen vor dem Bundestag in Berlin.

Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hingegen regte sich über die Corona-App auf. Sie halte wegen des Datenschutzes nicht viel davon und habe in einem Interview auch gesagt, dass sie sich diese nicht herunterladen werde. 

Maischberger

Claudia Kade, Georg Restle, Joachim Llambi, Justizministerin Christine Lambrecht, Frank Thelen, Sandra Wagenknecht und Moderatorin Sandra Maischberger.

Und mit dieser Meinung sei sie in der Mehrheit, denn 52 Prozent der Deutschen wollen laut einer Umfrage die App nicht installieren, intervenierte die Moderatorin.

Start-up-Investor Frank Thelen bezeichnete ihre Aussage zur Sicherheit der App als „360 Grad Blödsinn” und stellte sie bei „Maischberger” zur Rede: Wie könne sie als Politikerin kluge Entscheidungen treffen, wenn sie bei diesem Thema versage?

Frank Thelen findet die App hilfreich im Kampf gegen Corona

„Die App hilft so sehr und so viel und birgt überhaupt keine Probleme”, so Frank Thelen. Dabei hatte die Corona-App wochenlang nicht oder nicht richtig funktioniert. 

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Frank Thelen lobte in der Sendung „Maischberger” die Corona-App.

Sahra Wagenknecht ließ nicht locker: „Wobei hat sie geholfen?“ Bei dieser Frage war sich der Investor eines sicher: „Sie schadet nicht, sie nutzt nur.“

Doch in dieser hitzigen Debatte waren sich beide zum Schluss in einem Punkt einig: Das eigentliche Problem liegt nicht in der App selbst, sondern bei den Softwares von Google und Apple in den Smartphones. (cf)

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