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Kanzler-Diskussion im TV Bei Frage nach Neujahrsansprach 2021 fällt eines auf

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Bei „Hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg dreht sich am 12. April 2021 alles um die Kanzlerkandidatur bei der Union. 

Berlin  – Aus aktuellem Anlass hatte sich das Thema der neuen Folge „Hart aber fair“ am Montag, 12. April 2021, geändert. Es ging um den zukünftigen Kanzlerkandidat der CDU/CSU. Welcher Kandidat ist besser geeignet? Da scheiden sich die Geister.

  • „Hart aber fair“ am 12. April 2021
  • Thema geändert; Union entscheidet über Kanzlerkandidatur
  • Auch die Gäste haben sich geändert

„Hart aber fair“: Wer macht das Rennen in der Union

Armin Laschet (CDU) oder Markus Söder (CSU) – die Union entscheidet über die Kanzlerkandidatur. Wie erfolgreich kann ein Kandidat sein, dessen Kür schon so holprig abläuft? Und wer ist groß genug, um aus dem Schatten von Angela Merkel treten zu können?

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Zu diesem Thema empfing „Hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg (63) am Montag, 21 Uhr, ARD, eine Reihe Gäste aus der Politik und den Medien:

  • Herbert Reul
  • Lars Klingbeil
  • Alexander Graf Lambsdorff
  • Kristina Dunz
  • Albrecht von Lucke
  • Markus Blume

„Hart aber fair“: „Söder wird keine Ruhe geben“

„Auch wenn er es nicht wird, Söder wird keine Ruhe geben“, prophezeit Journalistin Kristina Dunz. „Schmutzelei ist noch zu wenig für das, was da heute passiert ist. Das ist eine offene Kampfansage“, findet sie.

Sie befürchte sogar, dass die aktuellen Geschehnisse die Union spalten und gar den Wahlsieg kosten könnten. Kristina Dunz sieht die CDU/CSU erneut an einem „Abgrund“ an dem sie bereits im Jahr 2018 standen.

Dunz schlägt sogar vor, möglicherweise jetzt noch kurzfristig einen dritten, „unverbrauchten“ Kandidaten ins Rennen zu schicken, der nicht so vorbelastet ist wie Söder und Laschet.

„Hart aber fair“: „Führungsversagen“ bei der Union

„Führungsversagen“ nennt Albrecht von Lucke die Geschehnisse in der CDU/CSU. Er vergleicht den Kampf der Kanzlerkandidaten der CDU und CSU mit einem Kampf zwischen Nord- und Südkorea.

Er vermisse ein „geordnetes Verfahren“ mit einem festen Entscheidungsdatum bei der Union, ähnlich wie bei den Grünen, die am kommenden Montag, 19. April 2021, ihre/n Kanzlerkandidaten/in bekanntgeben wollen.

„Hart aber fair“: Kann die Union überhaupt wichtige Entscheidungen treffen?

NRW-Innenminister Reul stellt sich ganz klar hinter Armin Laschet. „Es gibt auf jeden Fall einen Verlierer“, sagt Generalsekretär Lars Klingbeil. Er befürchtet sogar, dass einer der beiden möglichen Kanzlerkandidaten nach dem Kampf um die Kandidatur sein Amt verlieren könnte.

Und Reul zweifelt, dass die Union in der derzeitigen Situation in der Lage sei, wichtige Entscheidungen treffen zu können.

„Hart aber fair“: Deutschland nach Corona mit wem? 

Es sei wichtig, „den Deckel jetzt zuzumachen“, findet Alexander Graf Lambsdorff, denn „Deutschland muss jetzt die Zeit nach Corona planen“. 

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Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hier am 9. Oktober 2021 im Bundestag in Berlin, spricht bei „Hart aber fair“ über die Kanzlerkandidaten-Frage in der Union.

Auf die Frage hin, mit wem die FDP möglicherweise besser zusammenarbeiten könne, fällt bei dem FDP-Politiker nur ein Name: Armin Laschet. Mit ihm arbeite man bereits seit Jahren zusammen und das „erfolgreich“.

„Hart aber fair“: Was sagt die Bevölkerung zu Laschet und Söder?

Und die Bevölkerung? Das TV-Team hat in Düsseldorf und München nachgefragt. Zu Markus Söder sagten die Befragten unter anderem:

  • „Konsequent“
  • „Der weiß, was er will“
  • „Ich mag den Mann“

Und zu Armin Laschet:

  • „Er stellt mehr da“
  • „Als Kanzler, gar nicht so schlecht, aber Herr Söder ist besser“
  • „Sympathisch“

„Hart aber fair“: Was braucht die CDU wirklich?

Die CDU brauche jemanden, der Beschlüsse treffen könne, aber auch solidarisch sei, so Dunz. Jemanden wie Armin Laschet also?

„Alle die ihn kennen wissen, und das ist vielleicht auch eine Schwäche, dass er so redet, wie er ist und so arbeitet wie er ist“, so NRW-Innenminister Reul über Laschet. Schließlich sei nicht immer derjenige, der in Umfragen vorne gelegen hätte, der Sieger einer Wahl gewesen.

Eine wichtige Frage von Lars Klingbeil: Wie will man eine Partei, die anscheinend so zerrüttet ist wie die Union, bis zur Wahl wieder zusammenbringen?

„Hart aber fair“: Die Personalfrage der Union braucht noch Zeit

Was von Lucke an Söder stark findet: Er habe „wie ein Berserker“ im letzten Jahr jede Möglichkeit genutzt, sich als der stärkere Kandidat darzustellen.

Dass die Personalfrage bei der Union einfach noch etwas Zeit brauche, findet Markus Blume (46, CSU). „Wir brauchen ein breites Meinungsbild in beiden Parteien und beide Parteien müssen die Entscheidung mittragen“, erklärt er. „Markus Söder ist ein sehr, sehr gutes Angebot. Er genießt das Vertrauen in breiten Kreisen der Bevölkerung.“ Eine Woche für die Klärung der Kandidaten-Frage sei nicht zu viel.

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Markus Blume (CSU), hier bei einer Pressekonferenz in der CSU-Parteizentrale am 21. März 2021 in München, spricht bei „Hart aber fair“ über die Kanzlerkandidaten-Frage in der Union.

Es sei nicht gut, wenn CDU und CSU streiten, das habe man 2018 gemerkt, erklärt der CSU-Politiker. Wichtig sei die Frage, mit wem die Union die Wahl gewinnen könne und wer ein geeigneter Erbe für Noch-Kanzlerin Merkel sei.

„Hart aber fair“: „Wir brauchen Geschlossenheit“

„Gewinnen können wir das nur, wenn wir das gemeinsam machen“, findet Herbert Reul. Aber es sei auch wichtig, jetzt möglichst schnell zu einer Entscheidung zu kommen.

„Mich interessiert nur, dass CDU und CSU mit einem guten Kandidaten in die Wahl gehen. Wir brauchen Geschlossenheit“, appelliert der NRW-Innenminister. „Wir werden am Ende der Woche gemeinschaftlich eine kluge Entscheidung treffen“, prophezeit Blume.

„Ein Tag mehr oder weniger ist nicht die Frage, sondern in welcher Form man es macht und das wir am Ende mit einer Geschlossenheit da stehen“, erklärt Reul den langen Entscheidungsprozess der Union. „Sie werden sehen, innerhalb von wenigen Tagen zeigen wir als Union 'Wir sind bereit‘“, resümiert Blume.

„Hart aber fair“: Neujahrsansprache 2021

Die Schlussfrage von Plasberg: „Wer hält die Neujahrsansprache 2021?“ Die Tipps der Experte:

  • Alexander Graf Lambsdorff:
  • Albrecht von Lucke:
  • Kristina Dunz:
  • Lars Klingbeil:
  • Herbert Reul:

Es ist auffällig: Keiner der Experten setzt auf Söder. Wie die Union entscheidet, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. (mie) 

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