Kein Zurück nach Megxit Harry und Meghan: Nur ein Titel bleibt dem Paar jetzt noch

Harry_Meghan_Abschied

Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan schließen eine Rückkehr in die erste Reihe des britischen Königshauses endgültig aus. Das Foto der beiden wurde am 5. März 2020 in London aufgenommen. 

London/Los Angeles – Jetzt steht es final fest: Prinz Harry (36) und seine Ehefrau Meghan (39) schließen eine Rückkehr in die erste Reihe des britischen Königshauses aus. Das Paar erklärte Königin Elizabeth II. seinen endgültigen Rückzug von royalen Verpflichtungen und verliert damit seine letzten königlichen Ehrentitel und Ehrenämter.

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  • Prinz Harry und Herzogin Meghan geben am 7. März Interview
  • Harry und Meghan arbeiten an ihrer Karriere in den USA

Dies teilte am Freitag (19. Februar 2021) der Buckingham-Palast in London mit, der sich „traurig“ über die Entscheidung zeigte.

Harry und Meghan würden jedoch „sehr geliebte Mitglieder der Familie“ bleiben. Beide bleiben zudem Herzog und Herzogin von Sussex. „Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben Ihrer Majestät der Königin bestätigt, dass sie keine aktiven Mitglieder der königlichen Familie mehr sein werden“, hieß es in der Erklärung.

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Ihre militärischen Ehrentitel und königlichen Schirmherrschaften „werden deshalb an Ihre Majestät zurückgehen“. Diese würden unter den aktiven Mitgliedern der Familie neu verteilt.

Megxit: Harry und Meghan keine aktiven Mitglieder der Royals mehr

Der 36-jährige Harry verliert damit auch seine militärischen Ehrentitel, an denen er sehr hing. Unter anderem darf er nicht mehr den Titel der Royal Marines führen, denen er stark verbunden war, nachdem er in Afghanistan gedient hatte.

Auch seine repräsentative Funktion für den Rugbyverband verliert er. Meghan muss ihre wohltätigen Schirmherrschaften abgeben, darunter die am National Theatre in London.

Harry und Meghan: Einen Titel behält das Paar

Doch ein Titel bleibt den beiden offenbar erhalten: Harry und Meghan dürfen sich weiterhin Herzog und Herzogin von Sussex nennen. Auch die Erbfolge wird beibehalten: Der Enkel von Queen Elizabeth ist weiterhin als Nummer sechs in der Thronfolge geführt.

Ein Sprecher von Harry und Meghan sagte, das Paar habe trotz seines vorläufigen Abschieds vom Königshaus im vergangenen Jahr gezeigt, dass es „seiner Pflicht und seinem Dienst für Großbritannien und die ganze Welt verpflichtet bleibt“.

Beide werden sich demnächst auch prominent im US-Fernsehen äußern – bei keiner geringeren als Star-Moderation Oprah Winfrey. Das für den 7. März angekündigte Interview heizt schon jetzt die Stimmung in den britischen Medien an, die auf mögliche Enthüllungen aus dem Dunstkreis der Royals spekulieren.

Prinz Harry und Meghan: Finaler Rückzug aus britischem Königshaus

Prinz Harry und die ehemalige US-Schauspielerin Meghan Markle hatten im Mai 2018 geheiratet, ein Jahr später kam Sohn Archie zur Welt. Ende März vergangenen Jahres zog sich das Paar offiziell aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurück und erklärte, vorerst keine offiziellen Termine mehr im Auftrag der Queen wahrnehmen zu wollen. Diese Entscheidung soll nun endgültig sein.

Der 36-jährige Enkel der Queen machte vor allem den Druck der Medien auf sich und seine 39-jährige Frau für den Rückzug verantwortlich. Inzwischen lebt die kleine Familie hauptsächlich in Meghans US-Heimat Kalifornien – in einer angeblich mehrere Millionen Euro teuren Villa im Promiort Montecito, einer Stadt im Santa Barbara County (Kalifornien).

Am vergangenen Wochenende hatten Harry und Meghan bekanntgegeben, dass es nach Sohn Archie ein zweites Kind erwartet.

Harry und Meghan: Zukunft in den USA

Nun heißt es also: Volle Konzentration auf das Leben in den USA. Bereits seit Monaten wohnt das Paar mit Söhnchen Archie, der im Mai 2021 zwei Jahre alt wird, in Meghans Heimat. Dort basteln sie nun fleißig an ihrer zweiten Karriere.

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Harry und Meghan, hier beim Verlassen des Canada House in London am 7. Januar 2020, wollen keine aktiven Mitglieder des britischen Königshauses mehr sein. Das Paar bastelt jetzt an seiner zweiten Karriere in den USA.

Ihre Accounts als „Sussex Royal“ in sozialen Medien haben sie bereits aufgegeben. Stattdessen wollen sie unter dem Dach ihrer gemeinnützigen Organisation Archewell – der Name erinnert wohl nicht nur zufällig an Sohn Archie – Bildungsprogramme und Initiativen mit Fokus auf Themen zu Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden bündeln.

Finanzielle Probleme dürften sie vorerst nicht haben. Deals mit den Streaming-Riesen Netflix und Spotify sollen ihnen Millionen eingebracht haben. Auch ein eigener
Podcast gehört dazu.

Rückzug von Prinz Harry für Briten nachvollziehbar

In Großbritannien wird der royale Rückzug bei aller Trauer um den Abschied des Glamour-Paars als logische Folge angesehen.

Harry sei schon lange unzufrieden gewesen mit seiner Rolle, betonen britische Medien. Der lebenslustige Rotschopf war stets geselliger als sein älterer Bruder William, der stets würdevoll – aber viele sagen auch: langweilig – auftrat.

„Prince Charming“ hingegen nahm jede Menge Skandale mit, seien es Sauftouren in Londoner Clubs, Beziehungswirrwarr, Nacktfotos vom Strip-Billard in Las Vegas oder ein Karnevalsauftritt in einer Nazi-Uniform: Die Boulevardpresse hatte lange ihre Freude an Harry. (dpa/jba)

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