Mit nur neun Jahren  Tochter von Beyoncé Blue Ivy gewinnt ihren ersten Grammy

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Sängerin Beyoncé und Tochter Blue Ivy bei einer Filmpremiere im Juli 2019. Die mittlerweile Neunjährige hat nun ihren ersten Grammy verliehen bekommen. 

Los Angeles – Mit der Rekordzahl von insgesamt 28 Auszeichnungen ist die US-Sängerin Beyoncé zur Königin der Grammys aufgestiegen - und feierte gleichzeitig den allerersten Preis für ihre neunjährige Tochter Blue Ivy. 

  • Beyoncé stellt Rekord auf
  • Tochter Blue Ivy gewinnt ersten Grammy 
  • Produzent dankt aus Versehen Jeffrey Epstein

„Ich weiß, dass meine Tochter zuschaut. Blue – Glückwunsch“, sagte Beyoncé bei der knapp vierstündigen, live im Fernsehen übertragenen Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles. „Ich bin so stolz auf dich. Ich bin so stolz, deine Mutter zu sein.“

Blue Ivy Carter gewann gemeinsam mit ihrer Mutter in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ für „Brown Skin Girl“. Beyoncé wurde außerdem noch mit drei weiteren Grammys ausgezeichnet und hat damit nun mehr Preise als jede andere Frau in der Geschichte der Grammys eingeheimst.

Alles zum Thema Billie Eilish

Grammys: Song über Rassismus wird ausgezeichnet 

Die US-R&B-Sängerin H.E.R. ist für ihren Song über Rassismus in den Vereinigten Staaten mit dem Grammy ausgezeichnet worden. Die 23-jährige Musikerin erhielt am Sonntagabend den begehrten US-Musikpreis für den besten Song des Jahres. Das Stück „I Can't Breathe“ entstand im Zuge der Proteste gegen Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA.

Der Titel greift einen Satz des durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaners George Floyd auf, der zu einem Motto der Black-Lives-Matter-Bewegung wurde.

„Grammy“-Verleihung: Beyoncé mit neuem Rekord, auch Taylor Swift und Billie Eilish geehrt

Den Grammy für die beste Platte des Jahres sicherte sich Pop-Sängerin Taylor Swift. Das Album „Folklore“ war das erste von insgesamt zwei, das die Künstlerin während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie aufnahm.

Die Auszeichnung in der Kategorie Aufnahme des Jahres sicherte sich die 19-jährige Billie Eilish für ihren Hit „Everything I Wanted“.

R&B-Diva Beyoncé stellte bei der Preisverleihung einen neuen Rekord auf: Sie räumte so viele Grammys ab wie keine Frau vor ihr. Zusammen mit den Auszeichnungen vom Sonntag gewann die 39-Jährige in ihrer Karriere 28 Grammys.

Deutsche „Grammy“-Hoffnungen gehen leer aus

Deutsche Grammy-Hoffnungen erfüllten sich dagegen nicht: Der Pianist Igor Levit musste sich mit seiner Aufnahme der kompletten Beethoven-Sonaten in der Kategorie „Bestes klassisches Instrumentalsolo“ dem US-Bratschisten Richard O'Neill geschlagen geben, ebenso wie der Violinist Augustin Hadelich und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Auch die Frankfurt Radio Big Band sowie Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin Preis-Chancen konnten in den Jazz- und Opernkategorien, in denen sie nominiert waren, keinen Preis gewinnen. Wegen der Corona-Pandemie fand die Grammy-Gala in einer Mischung aus Videoschaltung und Live-Auftritten statt.

Grammys: James Keach mit peinlichem Fauxpas bei seiner Dankesrede

Den Preis in der Kategorie „Bester Musikfilm“ gewann der Produzent James Keach (73) für seine Dokumentation über die Country-Sängerin Linda Ronstadt. Bei der Dankesrede unterlief dem 73-Jährigen jedoch ein unangenehmer Fauxpas. Als er den beiden Regisseuren des Films, Rob Epstein und Jeffrey Friedman, danken wollte, vertauschte er die Vornamen der Männer.

Kann ja mal passieren, denkt man sich. Allerdings dankte er dadurch ausgerechnet dem toten pädophilen Milliardär Jeffrey Epstein, der am 10. August 2019 in Haft Selbstmord beging. (dpa/ nb)

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