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„Goodbye Deutschland”-Stars Robens mit bitterem Verdacht bei deutschen Urlaubern

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Dürfen endlich ihr „Iron Diner” wieder öffnen, doch haben gleichzeitig Angst davor, dass deutsche Touristen Corona wieder auf die Insel bringen: die Mallorca-Auswanderer Caro und Andres Robens, hier Ende Februar in einem Post auf Instagram.

S’Arenal – Eigentlich können sie nach einer harten Zeit wieder etwas aufatmen: Die „Goodbye Deutschland”-Stars Caro und Andreas Robens dürfen seit dem 15. März ihr Fitness-Restaurant „Iron Diner” wieder öffnen. Licht am Ende des Tunnels. Doch gleichzeitig haben sie eine böse Vorahnung, wie sie jetzt in einem Interview erklärt haben.

  • „Goodbye Deutschland”-Stars Caro und Andreas Robens dürfen „Iron Diner” wieder öffnen
  • Nach harten Monaten kann es jetzt wieder bergauf gehen für die Vox-Auswanderer
  • In einem Interview äußern beide aber einen bösen Corona-Verdacht über deutsche Touristen

Das Bodybuilder-Paar Caro und Andreas Robens – eigentlich könnten sie froh darüber sein, das „Iron Diner” in S'Arenal endlich wieder öffnen zu können. Schließlich haben sie keine Außengastronomie. Dass Gäste die Innenräume betreten dürfen, ist für die Vox-Stars also umso wichtiger.

„Dass wir wieder Geld verdienen, dass wir vielleicht doch hier überleben können. Dass unsere Geschäfte nicht kaputtgehen. Dass alle Geschäfte überleben können, die wir hier haben”, wird Andreas Robens im „Mallorca Magazin” zitiert.

Noch Anfang des Jahres litten beide unter Existenzängsten, erklärten, der Gewinn aus dem „Sommerhaus der Stars“ sei bereits aufgebraucht.

Auch Caro gibt sich nun optimistisch, erklärt, wie wichtig es auch für den Kopf sei, dass „dieser Pessimismus, diese Depression, die vorher da waren” wie weggeblasen seien.

„Goodbye Deutschland”: Große Sorge bei Caro und Andreas Robens

Doch nun wird klar: So ganz ohne Sorgen sind die beiden Unternehmer nicht. Das haben sie jetzt in einem Interview mit „Focus Online” zugegeben.

Denn Urlaub auf Mallorca ist prinzipiell wieder möglich. Doch viele Virologen und Politiker warnen davor, auf die Ferieninsel zu fliegen, während die dritte Welle auch in Deutschland so richtig startet. Das Thema sorgt für sorgenvolle Gesichter, nicht nur in Deutschland. Denn die Zahl der Touristen auf Mallorca steigt und steigt. Gleichzeitig ist die Anzahl der Geimpften noch niedrig.

„Goodbye Deutschland”: „Deutsche werden uns das Corona wieder mitbringen”

Und so ist sich Andreas Robens sicher: „Die Deutschen werden uns das Corona wieder mitbringen. Wir haben hier nicht mehr viele Fälle.” Andererseits aber, so fährt er fort: „Wir müssen aufmachen. Das heißt also: Wir müssen durchimpfen, was das Zeug hält und da muss die Regierung einspringen und Impfstoff kaufen.“

Sein Vorschlag, welche Personen priorisiert werden sollten: „Sie müssen die ganze Gastro durchimpfen und nicht nach Regeln vorgehen, sondern nach Arbeitsstelle.“

Caro erläutert, dass die angekündigten Maßnahmen der spanischen Regierung für Ärger sorgen. „Wir dürfen uns mit keinen Freunden mehr zu Hause treffen. Wir dürfen nur noch mit vier Leuten an einem Tisch sitzen aus einem anderen Haushalt. Das, was die Touristen dürfen, wird uns genommen.“

„Goodbye Deutschland”: Caro Robens über die große Angst nach Ostern

Während Einheimische nicht reisen dürften, lasse man die Deutschen wieder rein. Das sorge für Unmut. „Da kommt der Gedanke auf: Auf der einen Seite darf gefeiert werden, aber wir dürfen gar nichts.” Doch auch Caro Robens ist sich sicher: „Die Zahlen werden wieder steigen. Es ist die große Angst, dass nach Ostern gesagt wird: ,Wir sind wieder bei 200, die Insel wird wieder geschlossen, alles dicht.' Das wäre der Ruin für alle.“

Nicht nur die „Goodbye Deutschland”-Auswanderer und Unternehmer auf Mallorca sind in Sorge, sondern auch deutsche Politiker. Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident im Tui-Stammland Niedersachsen, forderte die Regierung auf, die Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca rückgängig zu machen. Das sei „ein schwerer Fehler”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Sonntag). 

„Noch mag das Infektionsgeschehen auf Mallorca unkritisch sein, aber wenn über Ostern Menschen aus ganz Europa auf der Insel zusammenkommen, haben wir sofort wieder einen neuen Hotspot.” (mg)

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