Zehn Jahre „Die Geissens“ Carmen offenbart beim Jubiläum ihren größten Tiefpunkt

Die_Geissens_dpa227508042

Vor zehn Jahren lernte das TV-Publikum die Geissens kennen. Das Foto zeigt Davina, Carmen, Shania und Robert Geiss (v-l-) am 18. Juni 2011 an Deck ihrer Yacht. 

Köln – Dieses Jubiläum treibt wirklich Tränen in die Augen: Bereits zehn Jahre sorgt die Unternehmerfamilie Geiss bei RTL ZWEI für schrecklich glamouröse Unterhaltung. Trotz Jet-Sets zwischen Monaco, Cote d'Azur und Dubai bleibt die rheinische Bodenhaftung: „Eigentlich führen wir ein ganz normales Leben.“

  • „Die Geissens“ feierten Jubiläum
  • Carmen Geiss lässt ihr Leben nach zehn Jahren Revue passieren
  • Carmen: „Es war nicht immer schön, aber immer lehrreich“

Wie konnte man sie bislang nur übersehen? Eigentlich wäre es super, sich diese ganze Schuhsache auch mal von den Designerin sponsoren zu lassen, sinniert Carmen Geiss (55) im Jubiläumsspecial „Die Geissens - 10 schrecklich glamouröse Jahre bei RTLZWEI“.

Die_Geissens_dpa227508042

Vor zehn Jahren lernte das TV-Publikum die Geissens kennen. Das Foto zeigt Davina, Carmen, Shania und Robert Geiss (v-l-) am 18. Juni 2011 an Deck ihrer Yacht. 

Alles zum Thema Carmen Geiss

Angesichts ihrer Schrankwand mit („bei der letzten Zählung“) über 500 High Heels gibt die Unternehmerin zu: „Ich habe ein echtes Problem mit Schuhen, Taschen, Sonnenbrillen und Unterwäsche. Sonst geht's eigentlich.“

Zehn Jahre „Die Geissens“: Robert und Carmen funktionieren nur im Team

Ungerecht eigentlich nur, dass andere Promis beim Kauf von den Herstellern „unterstützt“ werden, nur sie noch nie angesprochen wurde - offenbar ist sie noch immer nicht prominent genug: „Aber eine muss die Läden ja am Laufen halten.“ Damit unterstreicht die pragmatische Kölnerin ihre fest zementierte Rolle in Deutschlands stilsicherster Jetset-Familie.

Auch wenn Ehemann Robert (57), selbst stolzer Besitzer von 200 Sneakern, auf klare Rollenverteilung setzt („Ich verdiene das Geld, Carmen gibt es aus“), verstrickt sich der Immobilien- und Modeunternehmer („Roberto Geissini“) auch im Jubiläumsspecial in herrlichste Widersprüche: Hier ein neuer Ferrari („Och Rooobert, war dat denn nötig?“), dort eine kleine Immobilie und hin und wieder eine Wüsten-Rallye - auch der „Beachtyp“ (Carmen), in den sich seine Frau vor 39 Jahren als Teenager verliebte, lässt sich nicht unbedingt als Asket bezeichnen.

Den Überblick über alle Geschäfte behält dabei Carmen, und auch die erfolgreiche Medienpräsenz ist ohne die ehemalige „Miss Fitness“ nicht denkbar.

Carmen Geiss: „Ich fühle mich gar nicht prominent“

Nach 300 straßglitzernden, totenkopfverzierten Serienfolgen drückt Carmen auch dem Special unweigerlich ihren Stempel auf. Zwischen auftoupiert und bodenständig, jovial und international ist sie, so der Senderclaim, immer noch „herrlich ehrlich“ und vielleicht sogar „authentisch“.

Jedenfalls sind nicht die Szenen aus dem Monaco-Apartment (mit erstaunlich engem Flur und kleinem Wohnzimmer) oder dem windigen Pool in Südfrankreich die spannendsten, sondern Autogrammstunden in deutschen Elektrofachmärkten.

Da erhält jeder Fan einen persönlichen Blick und jedes Kind eine Widmung. „Der eine oder andere kennt uns halt“, untertreibt Carmen stark, und die Hingabe dieser „tollen Fans“ rühre sie immer noch: „Ich fühle mich noch nicht so abgewichst wie andere Prominente und sowieso gar nicht prominent.“

„Die Geissens“: Zwischen Rolls-Royce und Staubsauger

Und so sieht man sie mit Robert zwar in der monegassischen Parkgarage bei der Qual der Wahl ihres fahrbaren Untersatzes zum Wochenmarkt („Ich hab den Rolls-Schlüssel nicht dabei, also den Bentley“), aber vor allem beim bisschen Haushalt im Penthouse mit Meerblick: „Wie alle anderen“ arrangiert Frau Geiss das Zierkissen, kämpft mit dem stimmgesteuerten Staubsauger und zieht die Sofadecke glatt, die der Gatte, da ist sie Realistin, gleich wieder krumplig sitzen wird.

„Haushalt war noch nie mein Ding“, stellt der auf seine ganz eigene Weise humorvolle Robert klar, „und da werde ich auch in der heutigen Zeit nicht mit anfangen. Dafür ist die Frau zuständig, wozu habe ich sie sonst geheiratet? Heißt ja auch Hausfrau und nicht Sportsfrau, Fun-Frau oder Body-Frau...“, „sondern Geschäftsfrau“, beschreibt Carmen da ihr Selbstbild, da sie keinesfalls „mit dem goldenen Löffel geboren wurde“.

Carmen Geiss lässt ihr Leben Revue passieren – und spricht von ihren größten Schicksalsschlägen

Neben ihren vielen geschäftlichen Aktivitäten als Unternehmerin, TV-Produzentin, Show-Teilnehmerin („Let's Dance“), „Sängerin“ und Duettpartnerin von Jürgen Drews („Ne, was is' das schön“) lässt Carmen im Special jedoch vor allem ihr Familienleben Revue passieren.

Neuer Inhalt (1)

„Die Geissens“ feierten Jubiläum: Seit nunmehr zehn Jahren wird ihr alltägliches, glamouröses Leben im Fernsehen begleitet. Auf dem Foto sind Carmen und Robert im November 2017 auf einem roten Teppich in München zu sehen.

Da halten sich Dauerverliebtes („Ich fand meinen Mann optisch immer attraktiv“), Unvermeidliches („Meine Töchter haben meinen Schuhtick geerbt“) und wirklich Berührendes („Das Schlimmste in meinem Leben waren meine neun Fehlgeburten“) in etwa die Waage.

Carmen Geiss nach zehn Jahren Fernsehen: „Es war nicht immer schön, aber immer lehrreich“

Für Konstanz in der Familiensaga sorgen auf jeden Fall die Töchter mit den unbeschreiblichen Namen Davina Shakira (17) und Shania Tyra (16). Quasi in der Öffentlichkeit aufgewachsen, sind sie Kameras gewöhnt: „Unsere Eltern haben ja erst im hohen Alter damit angefangen“, so Davina, die eine solide Laufbahn als „Maklerin für exklusive Immobilien“ anstrebt, aber auch – „so wie Mama“ - mit dem „richtigen“ Mann Kinder haben will.

Ihre Schwester möchte modeln und ihr eigenes Modelabel haben, gemeinsam sind die Schwestern ohnehin schon eine Social Media-Marke: Die Fortführung des Familienbetriebs läuft.

Doch eines möchte Carmen Geiss ihren Töchter bei allem Eheglück unbedingt mit auf den Weg geben: „Verlasst euch nie nur auf den Mann.“ Denn, so lautet das vorläufige Fazit der glamourösen Frohnatur nach zehn Jahren „Die Geissens“: „Es war nicht immer schön, aber immer lehrreich.“ (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.