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Ein Börsencoup aus dem wahren LebenDas sind die Heimkino-Highlights der Woche

Keith Gill (Paul Dano), eine der zentralen Figuren in „Dumb Money - Dummes Geld“, foppt von seinem Schreibtisch aus die Wall-Street-Zampanos. (Bild: Leonine / 2023 CTMG / Claire Folger)

Keith Gill (Paul Dano), eine der zentralen Figuren in „Dumb Money - Dummes Geld“, foppt von seinem Schreibtisch aus die Wall-Street-Zampanos. (Bild: Leonine / 2023 CTMG / Claire Folger)

„Dumb Money - Schnelles Geld“, „Wer wir sind“ und „Wanted Man“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Geschichten aus dem wahren Leben scheinen US-Filmemacher Craig Gillespie zu reizen. Mit „I, Tonya“ (2017) legte er eine Mockumentary über das turbulente Leben der amerikanischen Eiskunstläuferin Tonya Harding vor, und in der Miniserie „Pam & Tommy“ (2022) beleuchtete er die skandalträchtige Ehe von Pamela Anderson und Tommy Lee. Auch sein neues Werk „Dumb Money - Schnelles Geld“ basiert auf realen Ereignissen, die sich 2021 rund um die Aktie der Einzelhandelskette GameStop abspielten. Wie Kleinanleger Börsenzampanos gewaltig ärgerten - davon erzählt Gillespies satirisch aufgeladener Film, der mit einigen bekannten Gesichtern punkten kann. Nun erscheint „Dumb Money - Schnelles Geld“ ebenso wie die Dramaserie „Wer wir sind“ und der Spionagethriller „Wanted Man“ auf DVD und Blu-ray.

„Dumb Money - Schnelles Geld“ (VÖ: 16. Februar)

Die Börse mit ihrem Zahlenwirrwarr und ihren undurchsichtigen Transaktionen ist eigentlich kein besonders filmisches Umfeld. Und doch hat sie Filmemacher immer wieder inspiriert. „Dumb Money - Schnelles Geld“ setzt auf einen humorigen Tonfall, viel Dynamik und hebt, wo immer es geht, die absurden Seiten seiner wahren Geschichte hervor. Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist der YouTuber Keith Gill (Paul Dano), ein leicht nerdiger Finanzanalyst. Im Gegensatz zu vielen anderen Experten befindet er die Aktie von GameStop, einer Videospielladenkette, für massiv unterbewertet - und investiert Anfang 2021 kurzerhand all seine Ersparnisse in das Wertpapier. Gill löst mit seinen in den sozialen Netzwerken geposteten Aktionen einen Hype aus. Zahlreiche Menschen folgen seinem Vorbild. Schmerzhaft sind die Gewinne der vielen Kleinanleger für die abgezockten Hedgefonds-Manager Gabe Plotkin (Seth Rogen), Steven Cohen (Vincent D'Onofrio) und Ken Griffin (Nick Offerman), die alle auf die Insolvenz von GameStop gewettet haben. Natürlich lassen die Wall-Street-Big-Player das nicht auf sich sitzen ...

Preis DVD: circa 15 Euro

US, 2023, Regie: Craig Gillespie, Laufzeit: 100 Minuten

„Wer wir sind“ (VÖ: 16. Februar)

Die gelungene Dramaserie „Wer wir sind“ holt das Publikum in Folge eins direkt ab: In Halle an der Saale eskaliert innerhalb von wenigen Minuten die Situation zwischen friedlichen Umwelt-Aktivistinnen, Neo-Nazis, Autonomen und einer rücksichtslosen Polizei. Ein Mädchen wird durch einen Flaschenwurf schwer verletzt. Nachdem sich der Nebel verzogen hat, bleiben viele Fragen. Im Zentrum der Serie steht unter anderem die 17-jährige Luise (Lea Drinda), die von ihrer Freundin Vanessa (Mina-Giselle Rüffer) zum Treffen der Umweltaktivistengruppe „Red Flag Halle“ mitgenommen wird. Die Teenager im Protestcamp haben sich friedlichen Widerstand gegen das Greenwashing eines Entsorgungsunternehmers auf die Fahnen geschrieben. Doch der Tag endet in gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendgruppen und den Einsatzkräften. Parallel zu dem Aufruhr finden Plünderungen statt, es kommt zu mehreren Festnahmen. Als Hauptkommissarin im Einsatz: Luises Mutter Catrin (Franziska Weisz). Während sich Luise „Red Flag Halle“ um die Jugendlichen Niklas (Joshua Hupfauer) , Pattie (Han Nguyen) und Felix (Chieloka Jairus) anschließt, will Catrin den Fall aufklären - und ihre Tochter schützen.

Preis DVD: circa 20 Euro

DE, 2023, Regie: Charlotte Rolfes, Laufzeit: 270 Minuten

„Wanted Man“ (VÖ: 15. Februar)

Wenn Dolph Lundgren in Eigenregie vor der Kamera steht, schlagen Fanherzen schon mal höher: „Was will man als Fan von handgemachter Action mehr“, kommentierte ein YouTube-Nutzer den Trailer von „Wanted Man“. Der 66-jährige Schwede spielt den Cop Travis Johansen, der wegen seiner harschen Methoden wieder einmal Probleme mit dem Chef (Roger Cross) hat: „Johansen, Ihre Haltung ist ein absoluter PR-Albtraum“, klagt Cross. Johansen bleibt nur noch eine Chance, um sich zu rehabilitieren: Durch einen Kartellangriff wurden mehrere Agenten der US-amerikanischen Anti-Drogenbehörde DEA getötet. Johansen soll nun zwei Kronzeuginnen im Prozess aus Mexiko über die Grenze in die USA bringen. Auf dem Weg kommt es zu einem Hinterhalt: Eine der Frauen stirbt, Johansen wird schwer verletzt. Während die überlebende Zeugin (Christina Villa) Johansen gesund pflegt, kommen dem Profi Zweifel. Was, wenn es sich bei den Tätern gar nicht, wie angenommen, um Kartellmitglieder, sondern um Regierungsbeamte handelt?

Preis DVD: circa 14 Euro

US, 2024, Regie: Dolph Lundgren, Laufzeit: 82 Minuten (tsch)