„Dschungelshow“ ohne Promis Fans lästern, doch einfache Gleichung zeigt den Grund

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Mike Heiter, Zoe Saip und Frank Fussbroich bilden die erste Dreier-Gruppe, die in der „Dschungelshow“ antritt.

Köln – Die erste Ausgabe der „Dschungelshow“ auf RTL flimmerte am Freitagabend (15. Januar) in die deutschen Wohnzimmer. Viele Fans machten im Netz ihrem Ärger über die Kandidaten Luft. Zu unbekannt seien diese und sowieso überhaupt nicht geeignet. Diese Reaktion war abzusehen. Dabei ist der Vergleich mit ihrem geliebten Original wenig sinnvoll. Ein Kommentar.

  • „Dschungelshow“ auf RTL gestartet
  • Fans lästern über Promi-Status der Kandidaten
  • Vergleich mit „Dschungelcamp“ verbietet sich

Deutschland statt Australien, Hürth statt Murwillumbah – und S- bis U-Promis statt C- bis F-Sternchen. So sieht es aus, das Casting für das „Dschungelcamp“. Wegen der Corona-Pandemie war man bei Kölner Sender gezwungen, eine Alternative für seine beliebteste Show zu finden. Nachdem auch Plan B – ein Umzug nach Wales – platzte, blieb nur noch die deutsche Heimat übrig.

„Dschungelshow“: Promi-Status der Teilnehmer erklärt sich mit einfacher Gleichung

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Dass weniger prominente TV-Sternchen (auch wenn das in manchen Fällen kaum noch möglich war) als in den vergangenen Jahren dabei sind, erklärt sich dabei von selbst. Nicht nur, weil die Begleitpersonen nicht im luxuriösen Hotel Versace nächtigen, sondern weil ja erst noch ein Star gesucht wird, der in der nächsten Australien-Ausgabe dabei ist.

Dafür steht im Corona-Jahr auch weniger Budget zur Verfügung. Weniger Budget = weniger Gage = weniger prominente Teilnehmer. Eigentlich eine einfache Gleichung. Auch die Sieger-Summe wurde auf 50.000 Euro halbiert. Und all das ist in Ordnung.

„Dschungelshow“ ist nicht mit „Dschungelcamp“ vergleichbar

Ein Vergleich mit der bisher bekannten – und so beliebten – Show verbietet sich eigentlich. Denn es ist schlichtweg eine andere. Natürlich versucht man bei RTL einige Erfolgs-Elemente beizubehalten. Und zumindest bei der „Dschungelprüfung-Tauglichkeitsprüfung“ (Zietlow) kam doch schon fast so etwas wie gewohntes Dschungel-Feeling auf.

Was in der neuen Show außerdem gleich bleibt:

  • Die bissigen Kommentare der Moderatoren Sonja Zietlow und Daniela Hartwich.
  • Das Überziehen der Show. Das Nachtjournal musste 10 Minuten warten.
  • Und dank Zoe Saip offenbar auch die hysterischen Anfälle einer Kandidatin.

Und auch die „Tiny House“-Idee könnte den oft unterhaltsamen „Lagerfeuer-Gesprächen“ aus dem „Dschungelcamp“ nahe kommen.

„Dschungelshow“: Fans müssen Machern eine Sache eingestehen

Was die Fans den Machern der Show aber auch eingestehen müssen: Auch sie müssen sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und Dinge austesten dürfen. Und verbessern. Wenn ihnen das gelingt, könnte sich die Show zu dem entwickeln, was sie ist. Ein vernünftiger Ersatz in einer Ausnahmesituation.

Und: Die ganz großen Namen waren auch bisher nicht in jeder Staffel in der Mehrheit. Ein bis zwei davon werden auch in Australien (vermutlich 2022) wieder dabei sein. Zusammen mit dem Sieger des „Castings“.

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