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„Wir machen noch Nummer Einsen“ Dieter Bohlen ätzt bei DSDS-Casting gegen andere Shows

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Ob Dieter Bohlen (hier im April 2019) Jörg und Dragan nehmen würde?

Köln – Er ist einfach nicht zu ersetzen. Derzeit laufen die Castings für die 18. Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ – und einer ist seit dem ersten Tag der ersten Staffel dabei. Dieter Bohlen (66). 

In der neuen Staffel (ab Januar auf RTL) mal wieder mit neuen Jury-Kollegen. In der 18. Staffel „DSDS“ sitzen neben Pop-Titan Dieter Bohlen auch Maite Kelly, Michael Wendler und Mike Singer in der Jury. 

Am Freitag (25. September) machte das „DSDS“-Casting-Schiff, die „Blue Rapsody“, Halt in Köln. Beim Pressegespräch wurde Dieter Bohlen auch nach dem Erfolgsrezept der Show gefragt – und hatte mit seiner Antwort die Lacher auf seiner Seite!

„DSDS“: Dieter Bohlen sieht sich selbst als Erfolgsgeheimnis

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„Das Erfolgsrezept bin ich“, grinste der Pop-Titan. Trotz des kleinen Augenzwinkerns, meint Bohlen das durchaus ernst. Der Jury-Boss weiter: „Die Leute denken, der Bohlen sitzt nur da und beurteilt. Aber das geht viel früher los. Viele DSDS-Ideen sind von mir.“ 

Zwar würden 95 Prozent davon abgelehnt, aber sein Input ist dennoch immens. Auch RTL-Unterhaltungschef Kai Sturm berichtet von „glühenden WhatsApp-Drähten“.

Bohlen: „Ich bin vielleicht nicht der Schlauste, nicht der Kreativste, aber der Fleißigste. Ich glaube, dass DSDS noch hier ist, weil ich mir so viel Mühe gegeben habe.“

Und das danken ihm auch die Kandidaten. So betonte der Produzent, dass mit dem Gewinner der vergangenen Staffel, Ramon Roselly, ein Schlagersänger auf Platz 1 der GfK-Charts eingestiegen war. Das war in den letzten Jahren zuvor aus dem Schlager-Bereich nur Beatrice Egli gelungen, die die Show 2013 (zehnte Staffel) gewonnen hatte.

„Bei anderen Formaten ist es so, dass die Gewinner danach Taxi fahren als Belohnung. Wir machen noch Nummer Einsen!“, so Bohlen.

Dieter Bohlen: „Leute sollen bei DSDS unterhalten werden!“

Und das, obwohl für den Pop-Titan inzwischen eine Sache viel wichtiger ist, als in der ersten Staffel. „Für mich geht es im 18. Jahr darum, die Leute zu unterhalten. Ich habe auch Leute weitergelassen, wo die Zuschauer mich für verrückt erklären werden. Leute, die nicht die besten Sänger sind. Aber ich will unterhalten, dass die Zuschauer samstags um 20.15 Uhr Lachen können“, so Bohlen.

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Die „DSDS“-Jury der 18. Staffel: Michael Wendler, Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen (v.l.). 

Dennoch geht es natürlich auch darum, einen „Superstar“ zu suchen – und zu finden! Wie kann man den Jury-Boss nach 18 Jahren noch beeindrucken? „Gefühle! Nur mit Gefühlen“, sagt er. Und er brauche „etwas Frisches, was anders ist“ und niemanden, der einen Star nachmacht. 

„Wir brauchen kein Double, kein zweite Helene Fischer oder Andrea Berg, sondern neue Einflüsse. Ich will jemanden entdecken. So wie Pietro (Lombardi, Anm. d. Red.) damals. Der war nicht der beste Sänger, aber er hat uns alle verzaubert. DSDS ist auch eine Sympathie-Wahl“, erklärt Bohlen.

Dieter Bohlen: „Habe geschafft, wovon Merkel träumt“

Was er sich außerdem wünscht: Einen Sieger, der nachhaltig erfolgreich ist. So, wie er selbst es mit seiner Musik geschafft hat. „Ich habe etwas geschafft in den letzten zehn Tagen, davon träumt Angela Merkel. Die Chinesen wollen 'Brother Louie' neu auflegen, Russland hat sich wegen 'Cheri Cheri Lady' gemeldet. Die Nummern sind 35 Jahre alt. Nachhaltiger Erfolg ist wichtig“, so Bohlen.

Daher glaube er auch, dass der Trend wieder zu englischsprachiger Musik gehe. „Ich liebe deutsche Musik. Aber damit kannst du kaum noch Musik machen, die um die Welt geht.“

Selbst einen so erfolgreicher Künstler wie Capital Bra kenne „schon in Dänemark ja keiner mehr“. 

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