„Höhle der Löwen“ Brüder wollen mit spezieller Maus eSport revolutionieren

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Dominik (l.) und Patrick Schmalzried aus Stuttgart präsentieren den „Zaunkoenig M1K“, die leichteste Gaming-Maus der Welt. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. 

Köln – In der Vox-Show „Höhle der Löwen“ präsentierten die Brüder Dominik und Patrick Schmalzried den Investoren noch ihren ersten Wurf, mit dem sie die eSports-Welt erobern wollten: die „Zaunkoenig M1K“ - eine Gaming-Maus für ambitionierte eSportler und vermutlich ein Fall für das „Guinness Buch der Rekorde“. Mit gerade einmal 23 Gramm gilt sie als die leichteste Computer-Maus der Welt.

  • Brüder Schmalzried bei „Höhle der Löwen“
  • Gründer wollen Investoren von Erfindung überzeugen
  • Besondere Maus soll E-Sport revolutionieren

Während Ex-Formel-1-Rennfahrer Nico Rosberg das in Carbon gehüllte Präzisionswerkzeug wider Erwarten verschmähte, waren die Investoren Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer hellauf begeistert vom Produkt - und mehr noch: von den Vermarktungsmöglichkeiten im stetig wachsenden Games-Sektor, der allein in Deutschland im vergangenen Jahr über 8,5 Milliarden Euro umsetzte.

DHDL: Brüder Schmalried tüfteln schon an nächster Edition 

„Das ist ein Milliardenmarkt, keine Frage. Es ist aber auch ein Haifischbecken.“ Sie boten den Brüdern, von denen einer selbst eSports-Pionier war, 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile und bekamen den Zuschlag.

Die umtriebigen Brüder Schmalzried ruhten sich allerdings nicht auf den TV-Lorbeeren aus. In den Monaten zwischen Aufnahme und Ausstrahlung der Vox-Show tüftelten sie bereits am Nachfolger der Gaming-Maus, die zwar einen Hauch schwerer ist (23,7 Gramm), dafür aber einen entscheidenden Vorteil bietet: Die ebenfalls in Handarbeit gefertigte M2K (Gewicht: 23,7 Gramm) verfügt über ein Scrollrad. Eine Idee, die bereits bei „Höhle der Löwen“ aufgeworfen wurde.

DHDL: E-Sport-Maus hat ordentlichen Preis 

Mit dem Mausrad erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten der puristischen Hightech-Maus, die schnellere Bewegungen und Reaktionszeiten verspricht, deutlich.

Allerdings setzen die Tüftler nicht auf schnöden Gummi, sondern auf ein filigranes Kunststoff-Rad mit Keramik-Oberfläche, um auch hier Gewicht zu sparen und gleichzeitig Grip und Robustheit zu gewährleisten.

Mit den Maßen 79x60x30 mm bleibt die M2K genauso zierlich wie der erste Kohlefaser-Zaunkoenig und verfügt nun über einen Unibody. Der optische Sensor bietet weiterhin bis zu 12.000 dpi Auflösung und eine rasend schnelle USB-Abfragerate von 8.000 Hz. Der Preis für derlei Hightech-Leichtigkeit wiegt jedoch schwer: 299 Euro kostet die Maus.(tsch)

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