„Bares für Rares“ Seltene „Weltraumuhr“ sorgte für bittere Enttäuschung

Bares_für_Rares_Omega

Harald Österreicher möchte bei „Bares für Rares“ seine Uhr verkaufen.

Köln – Am vergangenen Dienstag (30. Januar) hatte Harald Österreicher eine ganze besondere Antiquität dabei: eine Omega Speedmaster. Viele kennen die Uhr besser unter dem Namen „Moonwatch“.

Das Schweizer Unternehmen Omega wurde 1848 gegründet. Es stellt Uhren im oberen Preissegment her und gehört heute zur Swatch Group. 

Lesen Sie hier: „Bares für Rares“ – verfluchte Brosche soll Paar in den Selbstmord getrieben haben

Berühmte Omega-Uhr war auf dem Mond

Alles zum Thema Horst Lichter

Zu ihrem Namen kam die „Moonwatch“ durch folgende Geschichte: Einige Uhren wurden 1964 zu Testzwecken an die NASA ausgeliefert und 1965 zum Raumflug zugelassen.

Der Astronaut Edward „Ed“ Higgins White trug sie 1965 bei der Mission Gemini IV am Arm - beim ersten Raumspaziergang eines Menschen im All außerhalb einer Raumkapsel.

„Bares für Rares“-Experte schätzt „Moonwatch“ auf 10.000 Euro

Bei der Uhr handelt es sich um eine echte Rarität. Von Sammlern sind die Modelle äußert geschätzt und dementsprechend gesucht. Harald hatte die Uhr vor ca. 40 Jahren von seinem Vater geschenkt bekommen. Horst Lichters Einschätzung dazu: „Dein Papa, wenn er dir eine Omega geschenkt hat vor 40 Jahren, die war sehr, sehr teuer“.

Das war Harald schon vorher bewusst. Deshalb hatte der 65-Jährige sich auch schon vor „Bares für Rares“ über den Wert der Uhr informiert. So kam Harald zu seiner Schmerzgrenze von 4000 Euro.

Bare_für_Rares_Uhr

Die „Moonwatch“ ist in einem guten Zustand.

Experte Sven: „Find ich ne' Frechheit!“

Experte Sven nahm die Uhr ganz genau unter die Lupe. Das Zifferblatt der Uhr war in einem nahezu perfekten Zustand. Allein das Armband passte nicht dazu. Aus diesem Grund war Sven auch völlig aus dem Häuschen, als er von den geschätzten 4000 Euro hörte. 

„Ich würde die Uhr höher einschätzen, weil sie sehr, sehr beliebt ist, sie hat eine Geschichte, sie ist alt: zwischen 8000 und 10.000 Euro“, erklärte Sven Deutschmanek.

Händler zeigten sich verhalten

Ermutigt von der guten Expertise trat „Harri“ vor den Händlertisch. Händler Julian Schmitz-Avila eröffnete die Runde mit einem Gebot von 3500 Euro. Damit ist Harald Österreicher allerdings noch nicht zufrieden.

Die anderen Händler waren hin- und hergerissen. Besonders zweifeln ließ sie das Armband und die nicht vorhandenen Papiere. Da keiner mitgehen wollte, erhöhte Julian Schmitz-Avila sein Gebot auf 4000 Euro.

Am Ende ergatterte Schmitz-Avila die „Moonwatch“ für 5000 Euro. Für ihn sicher ein guter Deal. Harald bekam zwar weniger als erwartet, freute sich aber trotzdem, da er das Geld für seinen nächsten Urlaub nutzen will. (lje)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.