„Bares für Rares“ Letzte deutsche Reichsmünze wird für Top-Preis verkauft

Goldmuenze

Die seltene Goldmünze aus dem Jahr 1916.

Köln – So etwas sieht man auch nicht alle Tage: „Bares für Rares“-Kandidatin Ruth Kötting aus Niedersachsen hat eine seltene Goldmünze von ihrer Tante geschenkt bekommen, als sie 14 Jahre alt war. Doch damals  konnte sie noch nicht ahnen, welchen Wert diese Münze später mal haben wird.

Was genau ist das für eine Münze?

Es handelt sich um die letzte deutsche Reichsgoldmünze, die 1916 in Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) geprägt worden ist.

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Doch wie viel ist die Münze Wert?

Jetzt will sie wissen, wie viel Geld die selten Münze wert ist: Expertin Heide Rezepa-Zabel ist begeistert: „Diese Münze ist eine Rarität.“ Ihrer Expertise zufolge sei die Münze inklusive der Kette, die an der Münze befestigt ist, ungefähr 2200 Euro wert.

Für welchen Preis wurde die Münze verkauft?

Nach der Schätzung geht es dann zum Feilschen in den Händlerraum. Dort erlebt Kötting allerdings eine kleine Enttäuschung. Denn lediglich ein Händler zeigt Interesse: Daniel Meyer. Er bietet 1800 Euro, doch damit ist Kötting, die von ihrem Mann begleitet wird, keineswegs einverstanden. 

Gastgeber Horst Lichter kippt bei „Bares für Rares“ bei diesem Stück aus den Latschen

Schließlich legt Meyer noch 200 Euro drauf – das Ehepaar stimmt zu. Der Deal kommt zustande. Für 2000 Euro wechselt die Münze ihren Besitzer.

Kunstschätze und ihre Liebhaber sind hier herzlich willkommen!

„Bares für Rares“ wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt. Moderator Horst Lichter ist der Gastgeber der Trödelsendung, bei der Teilnehmer ihre Antiquitäten, Raritäten und auch Kuriositäten vorstellen und im Idealfall durch einen Verkauf eine schöne Summe mit nach Hause nehmen.

Seit 2013 wird die Sendung, die in Köln produziert wird, im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und hat sich zu einem echten Quoten-Garant entwickelt. Von Montag bis Freitag schalten im Durchschnitt drei Millionen TV-Zuschauer ein, wenn es ums Feilschen und Handeln geht.

So läuft die Sendung „Bares für Rares“ ab

Die Kandidaten werden samt ihren Verkaufsobjekten zu einem Experten geschickt, der die Ware überprüft, etwas zur Geschichte erzählen kann und dann einen Schätzwert abgibt, in welchem preislichen Rahmen sich der Verkaufswert befindet. Liegt diese Summe nah an der preislichen Erwartung der Teilnehmer, bekommen sie von Moderator Lichter die Händlerkarte überreicht. Diese ist die Eintrittskarte in den Raum, in dem sich die Antiquitätenhändler befinden.

Dort stellen sich die Kandidaten samt Gegenstand vor. Ähnlich wie bei einer Versteigerung versuchen die fünf Händler dann, das jeweilige Exponat für sich zu sichern. Das kann dazu führen, dass die Summe unverhofft in die Höhe steigt. Dann liegt es am Anbieter, ob er die Summe der Händler akzeptiert oder noch feilschen will. Erhält der Höchstbietende den Zuschlag, bezahlt er die Summe in bar an den Verkäufer aus. 

Das bisher höchste Gebot

Neben der klassischen Ausgabe wurden auch schon zahlreiche Spezial-Ausgaben produziert. So gab es schon Promi-Ausgaben, Händlerduelle, eine Prime-Time-Show im ZDF, die unter dem Namen „Deutschlands größte Trödelshow lief“.

Das bisher höchste Gebot lag übrigens bei 35.000 Euro, Im Jahr 2014 wechselte ein Borgward Isabella Cabriolet den Besitzer. 

(fbr)

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