„Kann keiner kaputtmachen“ „Bachelorette“ bekennt sich und rechnet mit Ioannis ab

Leander_Melissa_10122020

„Bachelorette“ Melissa fühlt sich sichtlich wohl in Leanders Armen.

Köln – Sie wollte niemanden verletzen, musste es dann aber doch tun: Melissa hat im „Bachelorette“-Finale (auf Abruf bei TVNOW) ihre letzte Rose vergeben. Viel aufregender aber war das anschließende Treffen mit den Ex-Kandidaten, bei dem es auch zum Wiedersehen mit Ioannis kam.

„Bachelorette“-Finale: Melissa vergibt letzte Rose

„Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich für zwei Männer Gefühle entwickeln kann, und jetzt muss ich einen davon verletzen“, erklärte sie schluchzend. Nein, eine „Bachelorette“ hat es nicht leicht, schon gar nicht bei der Vergabe der letzten Rose, aber nun ist es doch geschafft: Melissa hat sich im großen Finale für „den Einen“ entschieden.

Bemerkenswert: Beim Sieger musste sie selbst ein wenig nachhelfen, während der emotionalste Moment der letzten Folge eindeutig dem Verlierer gehörte. Und dann kam es im Anschluss ja auch noch zum traditionellen Wiedersehen mit den zuvor ausgeschiedenen Kandidaten ...

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„Bachelorette“ Melissa schenkt Leander ihre letzte Rose.

Die letzte Entscheidungsrunde fand nicht mehr auf Kreta oder Santorini, sondern in Stuttgart statt. Daniel und Leander durften in Melissas privates Umfeld eintauchen und zwei ihrer besten Freundinnen (ihre Familie möchte nicht im Fernsehen auftreten) kennenlernen. Zwei aufeinanderfolgende Treffen gab es mit Melissas „Mädels“ Isabel und Eda, bei denen die Kandidaten natürlich genau abgecheckt wurden. Zwischenstand danach: leichter Vorteil für Daniel!

„Die Bachelorette“ (RTL): Leander ist „schon ein bisschen verliebt irgendwie“

Bei Daniel hätte Melissa „mehr gestrahlt“, schilderten Eda und Isabel hinterher ihren Eindruck von der ganzen Sache. Und der Larifari-Leander, das hatte Melissa selbst gemerkt, war wieder einmal nicht richtig aus sich herausgekommen. Damit konfrontierte sie ihn dann auch ganz offen. Es sei ihr hier und da noch zu wenig, die „100 Prozent“-Bekenntnisse würden ihr fehlen. Leander, hörst du die Signale?

Ja, Leander hat gehört. Als er später mit Melissa auf ihrem heimischen Sofa lag (beide Kandidaten durften die „Bachelorette“ zu Hause besuchen), nahm er all seinen Mut zusammen für ein echtes Statement: „Also“, holte er aus und dann noch einmal tief Luft, „ich bin im Moment schon ein bisschen verliebt irgendwie“. Na also, geht doch, irgendwie. Der Melissa jedenfalls reichte das, zum Lohn gab es einen Kuss. Aber würde das auch für die letzte Rose reichen?

Melissa: „Ich habe Gefühle entwickelt, aber es reicht nicht“

In einem schummrig ausgeleuchteten Gemäuer traf man sich zur finalen Entscheidung, zuerst war Daniel dran. Melissa erinnerte sich an die vielen schönen Momente, die man in den letzten Wochen zusammen erlebt hatte, aber je länger sie redete, desto mehr verfiel sie ins Weinen. Und schließlich, unter Tränen: „Ich habe Gefühle entwickelt, aber es reicht nicht.“

So war es also raus, Melissa hat sich gegen den Österreicher entschieden, doch der zeigte echte Größe: „Du kannst nichts dafür. Du musst die Entscheidung so treffen, dass du glücklich bist“, erklärte er tapfer, und dann weinte Melissa noch viel mehr.

Daniel_Melissa_10122020

Daniel küsste sich bis ins „Bachelorette-Finale. Dort bekam er von Melissa aber nicht die letzte Rose.

Und so ging die letzte Rose tatsächlich an Leander – den Mann, den Melissa schon vorher gekannt hatte, weil er gut mit ihrem Ex befreundet ist. Das aber sei jetzt nicht mehr wichtig. Melissa verwies auf ein Flaschenpost-Date in einer vorangegangenen Folge. In diesem Moment auf Kreta hätten die beiden „alles, was uns im Weg stand, ins Meer geworfen“. Dann die Übergabe der letzten Rose, ein Kuss, eine innige Umarmung. Romantischer und poetischer kann ein „Bachelorette“-Finale kaum sein!

Sind Melissa und Leander noch ein Paar?

Aber sind die beiden viele Wochen nach der Aufzeichnung im Sommer noch immer ein Paar? Bis ganz zum Schluss hob sich Moderatorin Frauke Ludowig beim obligatorischen „Bachelorette“-Nachtreffen im Anschluss an die letzte „Nacht der Rosen“ die „Frage der Fragen“ auf. Überraschend war die Antwort allerdings nicht mehr. „Ich glaube, ich kann jetzt ein bisschen näher heranrutschen“, grinste Kosmetik-Geschäftsführer Leander und verwehrte auch den Beglaubigungskuss nicht: „Fühlt sich einfach schön an!“

Die Moderatorin bohrte lieber in alten Wunden: „Melissa, Du hast auch nicht so gute Erfahrungen gemacht mit Beziehungen in der Öffentlichkeit“, wollte Frauke Ludowig wissen, warum es diesmal besser laufen soll. „Es liegt einfach an der Partnerschaft, die man führt“, erklärte Melissa. „Das Vertrauen, das wir beide uns entgegenbringen, kann keiner kaputtmachen.“ Nicht mal die „vier bis fünf Stunden Fahrt“, die zwischen Aachen und Stuttgart liegen. Für die Gründung eines gemeinsamen Hausstands zeigten sich beide offen.

„Bachelorette“ Melissa rechnet mt Ioannis ab

Ein herziges Liebespaar hat die „Bachelorette“-Staffel da hervorgebracht – das mussten selbst die verschmähten Kandidaten eingestehen. Sieger der Herzen war dennoch der Zweitplatzierte, ein „fast perfekter Mensch“, wie Melissa in Richtung des Österreichers Daniel barmte. Der verlor auch beim Nachtreffen kein schlechtes Wort darüber, dass ihm die letzte Rose verwehrt geblieben war, und erklärte, wie wichtig es ihm sei, mit einem guten Gefühl aus der Staffel herauszugehen. Backpacker Rouven brachte die allgemeine Stimmung in dem ihm eigenen Humor auf den Punkt: „Um Dich zu trösten, wenn ich ne Vagina hätte oder homosexuell wär, hättest du meine letzte Rose gekriegt.“ Na danke!

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Ioannis war lange Zeit ganz vorne im Kampf um „Bachelorett“ Melissa. Doch ihr „Dreamdate“ wurde zum „Horrordate“.

Weniger warme Worte gab es für Ioannis, den griechichstämmigen Lokalmatador der auf Kreta gedrehten Staffel. Der schien in Melissas Gunst lange weit vorn zu liegen, ehe ihn ein wahres „Horrordate“ – so bezeichnete es der 30-Jährige selbst – aus dem Rennen warf. „Ich glaube, ich habe mir zu viel Druck gemacht für dieses Dreamdate, ich habe mich selbst gar nicht wiedererkannt.“ Die anderen allerdings schon, die ihm ganz allgemein ein „einnehmendes Wesen“ unterstellten.

„Du hast Momente, die euch geboten wurden, zerredet“, analysierte der bärige Berliner Daniel M.

Rouven bestätigte: „Ich weiß nicht, was passiert ist in deinem Hirn. Ich konnt's mir nicht mehr anschauen.“ Und Melissa? „Ich hab' mich einfach unwohl gefühlt in deiner Nähe“, bekannte sie. Ioannis habe „zu schnell zu viel“ gefordert. Zu Beginn habe sie seine bestimmende Art noch „anziehend“ gefunden, in einer Beziehung jedoch wäre sie auf Dauer„"ein bisschen toxisch“. (tsch)

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