„Weg war vorgezeichnet“ Andrea Berg erklärt uns ihr Schicksal

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Andrea Berg auf der Bühne.

Großaspach – Sie ist die erfolgreichste Sängerin Deutschlands, sahnte mit ihrem neuen Album „25 Jahre Abenteuer Leben“ gerade den „Nr.1-Award“ für die meisten verkauften Einheiten in einer Woche ab. 

Andrea Berg (51), die Königin des Schlagers, feiert  silbernes „Thronjubiläum“. Vor 25 Jahren erschien ihr erstes Album („Du bist frei“), ab Montag geht sie auf Jubiläums-Tour. Ein Erfolg, der für sie „Schicksal“ ist, wie sie erklärt.

Wenn ich zurückblicke, weiß ich, dass es so ein Schicksal gibt“, sagt die gebürtige Krefelderin, die heute mit ihrer Familie auf dem Sonnenhof in Großaspach lebt. „Dieser Weg sollte so laufen und war vorgezeichnet. Aber damals hätte ich mir das natürlich nie erträumt.“

Der „Kickoff“ für ihre große Karriere sei die Geburt ihrer Tochter Lena vor 19 Jahren gewesen. „Ich war immer gerne Arzthelferin und wollte nur am Wochenende Musik machen, damit war ich auch zufrieden. Aber seit ihrer Geburt habe ich nur noch Musik gemacht.“

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Neuste Auszeichnung: Andrea Berg zeigt den Nr.1-Award für ihr Jubiläumsalbum.

Und ab dem Moment ging’s richtig aufwärts. „Heute wäre das viel schwieriger. Heute ist es ja fast unmöglich, von Musik zu leben, wenn man nicht zu den Erfolgreichsten überhaupt gehört.“ So wie Andrea heute.

Ihre Tochter ist während ihrer Karriere zu einer erwachsenen Frau herangewachsen. Wie konnte sie Mutterschaft und Karriere so gut miteinander vereinbaren? „Durch die intakte Großfamilie. Wenn Du so etwas hast, hast Du nie ein Problem“, sagt sie. Und so konnte sie auch Großes leisten.

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Andrea Berg auf dem Cover ihrer ersten Platte vor 25 Jahren.

„Wenn Du mal irgendwohin musst oder jemand krank wird oder schreckliche Dinge passieren, fängt Dich immer jemand auf. Mein Kind hatte ich in den ersten drei Jahren immer bei mir, danach ist Oma zu Hause geblieben. Als mein Papa dann schwer krank wurde und 2013 starb, sind mein Onkel und meine Tante mit eingesprungen. Jetzt geht Lena zur Uni und kann wiederum nach meiner Mutter schauen. Die intakte Familie ist ein riesiger Wert, den wir als Gesellschaft wieder mehr schätzen sollten.“

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Hielten Andrea jahrzehntelang  den Rücken frei: Mama Helga und Papa Jürgen.

Für ihren unbeschreiblichen Erfolg hat sie aber auch noch eine andere Erklärung. „Ich bin für meine Fans eben diese Seelenmutti, die die Menschen emotional in den Arm nehmen kann. Das finde ich wahnsinnig wertvoll – und was ich zurückbekomme, ist das Gleiche. Ich teile das Leid mit anderen Menschen und umgekehrt.“

Probe in Duisburg

Das wolle sie auch bei ihrer Jubiläumstour machen, die sie am Wochenende im Duisburger „Theater am Marientor“ probte. Bewusst wählte sie kleinere Locations (wie die Siegener Siegerlandhalle am 25. Oktober oder die Dortmunder Westfalenhalle am 28. Oktober).

„So nah war ich noch nie an den Fans dran. Das ist durch die Intimität noch mal was ganz Besonderes, um die 25 Jahre zu zelebrieren. Das ist viel schöner als jede Flasche Champagner...“

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