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„Macht mich wütend“ Altmaier wird bei Anne Will zu Trump ungewohnt emotional

Altmaier bei Anne Will

Peter Altmaier am 4. Oktober als Gast bei Anne Will im Ersten.

Berlin – Wie geht es US-Präsident Donald Trump? Diese Frage wird während seiner Behandlung im Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda immer lauter. Auch bei „Anne Will“ wurde über den Gesundheitszustand des Staatsoberhauptes diskutiert.

Angeheizt wird die Lage auch durch widersprüchliche Angaben über Donald Trumps Krankheitsverlauf. Trumps Leibarzt Sean Conley und sein Ärzteteam hatten am Samstag vor Journalisten ein rosiges Bild vom Zustand des 74-Jährigen gezeichnet.

Wenige Minuten nach der Pressekonferenz erfuhren Reporter von einer anonymen Quelle, dass die Werte des Präsidenten in den vergangenen 24 Stunden „sehr besorgniserregend“ gewesen seien und die nächsten 48 Stunden entscheidend sein würden.

Später wurde als Quelle dieser Aussagen Trumps Stabschef Mark Meadows identifiziert.

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Bundesminister Peter Altmaier „wütend“ über Trumps Corona-Umgang

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier konnte nicht mit Insiderinformationen dienen. Wie es dem Präsidenten derzeit gehe, das wisse wohl niemand, so Altmaier. Nicht einmal der Regierungsstab selbst.

Unabhängig davon zeigte sich Altmaier diplomatisch und wünschte Trump natürlich eine baldige Genesung. Ganz gleich, wie die politischen Lager zueinander stehen mögen.

Doch anschließend wurde der Minister ungewohnt emotional. Wichtig sei auch in Trumps Fall, dass man sehe, was passiert, wenn die notwendigsten Schutzmaßnahmen leichtfertig außer Acht gelassen werden.

Nach Trumps Infektion richtete sich der Fokus auf eine Veranstaltung des Präsidenten, bei denen viele der nun Infizierten waren: Die Vorstellung der konservativen Juristin Amy Coney Barrett als Kandidatin für den freien Posten am Supreme Court am Samstag vor gut einer Woche im Rosengarten des Weißen Hauses.

Donald Trump bei Veranstaltung ohne Corona-Regeln infiziert

Dort versammelten sich auf engem Raum mehr als 100 Menschen. Auf Fotos und Videos ist zu sehen, dass wenige Masken trugen oder Abstand hielten. Teilnehmer umarmten sich oder schüttelten sich die Hände.

Bei mindestens acht Teilnehmern fielen seitdem Corona-Tests positiv aus, so auch beim Präsidenten und der First Lady Melania Trump.

Auch bei anderen Veranstaltungen hatte Trump die Gefährlichkeit des Coronavirus heruntergespielt, Reporter sogar dazu aufgefordert, ihre Masken abzusetzen.

Für Peter Altmaier ein Unding. Es mache ihn immer wieder „wütend und ärgerlich“, dass es immer wieder Politiker gibt, die dieses Virus verharmlosen.

Cem Özdemir bei Anne Will: Dafür hat Donald Trump „die Wut der Menschen verdient“

Auch Grünen-Politiker Cem Özdemir fand bei „Anne Will“ am Sonntagabend klare Worte. Er ging in der Sendung auf das Gesundheitssystem in den USA ein, unter dem Özdemir zufolge Millionen von Menschen während der Corona-Krise unter verschärften Bedingungen leiden.

Viele haben keine Krankenversicherung und das System von Barack Obama („Obamacare“) will der aktuelle US-Präsident kippen.

Das Problem mit Covid-19: Hunderttausende würden auch aufgrund ihres prekären Versicherungsverhältnisses sterben, so Özdemir. Und andere rutschten durch eine Corona-Erkrankung in eine Schuldenfalle. Denn nur die Corona-Tests, nicht aber die Behandlungen sind kostenfrei und müssen vom Kranken selbst getragen werden.

Obwohl der Grünen-Politiker hofft, dass Donald Trump bald wieder gesund wird, sei er dafür verantwortlich. „Und dafür hat er die Wut der Menschen verdient“, so Özdemir. (jv)

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