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Satte Gehaltserhöhung So viel verdienen Wüst und seine NRW-Minister jetzt pro Monat

Ministerpräsident Hendrik Wüst bekommt ab dem 1. Dezember 2022 mehr Geld.

Ministerpräsident Hendrik Wüst bekommt ab dem 1. Dezember 2022 mehr Geld.

Hendrik Wüst und seine Ministerriege in NRW bekommen mehr Geld. Der Bund der Steuerzahler übt Kritik und weist darauf hin, dass höhere Besoldungsstufen wie diese auch entkoppelt werden können.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine Ministerriege bekommen vom 1. Dezember 2022 an mehr Geld. Laut dem zuständigen Innenministerium wird Wüst pro Monat 533,97 Euro mehr verdienen, die Minister 480,57 Euro. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch (23. November 2022) darüber berichtet.

Hintergrund: Am 1. Dezember steigt die Besoldung der Beamten im Land um 2,8 Prozent. Das betrifft auch Wüst und die Minister - ihre Amtsgehälter sind an die Beamtenbesoldung gekoppelt. Der Ministerpräsident bekommt laut Ministergesetz die höchste Besoldungsstufe B11 plus ein Drittel. Minister bekommen B11 plus ein Fünftel.

So viel verdient NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mindestens im Monat

Wüst verdient damit – inklusive seiner Dienstaufwandsentschädigung von 1100 Euro – monatlich mindestens 20.650 Euro brutto. Die genaue Summe bleibt unklar, denn nicht eingerechnet ist der Familienzuschlag pro Kind und eine Entschädigung, die dem Ministerpräsidenten und den Ministern zusteht, wenn ihr Erstwohnsitz nicht am Regierungssitz liegt. Zu beiden Posten macht die Landesregierung aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Angaben.

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Die Minister, die 600 Euro Dienstaufwandsentschädigung bekommen, verdienen ab 1. Dezember insgesamt rund 19.000 Euro ohne besagten Familienzuschlag und die Pendler-Entschädigung.

Kritik vom Bund der Steuerzahler: Möglichkeit der Entkoppelung

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) in NRW wies im „Kölner Stadt-Anzeiger“ darauf hin, dass man die höchsten Besoldungsstufen von den allgemeinen Tarifsteigerungen auch entkoppeln könne.

Dass Minister, Richter oder einzelne Oberbürgermeister am Ende automatisch die gleiche Erhöhung bekommen wie ein „normaler“ Beamter, sei nicht mehr zeitgemäß. Es spreche nichts gegen nach Besoldungsgruppen differenzierte Steigerungsraten, hieß es vom Steuerzahlerbund. (dpa/jv)

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