+++ EILMELDUNG +++ Frau (†31) lag wochenlang in Wohnung Verdächtiger (29) in Köln verhaftet – Polizei mit neuen Details

+++ EILMELDUNG +++ Frau (†31) lag wochenlang in Wohnung Verdächtiger (29) in Köln verhaftet – Polizei mit neuen Details

„Entspricht allem, was ich in Köln gesehen habe“Experte warnt vor neuer Corona-Welle

Neuer Inhalt (1)

SPD-Politiker Karl Lauterbach macht sich bei den aktuellen Lockerungen Sorgen um ein erneutes Ansteigen der Infizierten-Zahlen.

Köln – Gesundheitsökonom Karl Lauterbach (SPD) schlägt Alarm: „Die Lockerungen sind zu schlecht vorbereitet worden”, schreibt der gebürtige Dürener auf Twitter.

Seiner Ansicht nach sei „zu erwarten, dass (...) wir in das exponentielle Wachstum zurückkehren”. Zumindest entspreche dies allem, was er „heute (Anm. d. Red.: 9. Mai) in Köln gesehen” habe. Genauer ins Detail geht er an dieser Stelle nicht. 

Am Samstag hatte es in Köln eine unangemeldete Corona-Demonstration gegeben, bei der Teilnehmer durch viele Verstöße gegen die aktuellen Richtlinien aufgefallen waren (hier lesen Sie mehr dazu im Köln-Corona-Ticker).

Alles zum Thema Corona

1
/
4

Karl Lauterbach vermutet: 98 Prozent sind noch nicht immun

Zudem hatte am Samstagabend das Robert-Koch-Institut bekanntgegeben, dass die Corona-Reproduktionszahl wieder über den kritischen Wert von 1 gestiegen sei. Genauer gesagt liege sie, so der Stand vom 9. Mai (0 Uhr) bei 1,10.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Twitter, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Twitter angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der Wert gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. 

Hier lesen Sie mehr: Internationaler Ticker – Hier bekommen Sie alle aktuellen Informationen zum Coronavirus

Auf Twitter begründet SPD-Politiker Lauterbach seine Sorge wie folgt: „Wenn so viele Lockerungen gleichzeitig kommen und der Bund sich auch noch zurückzieht, denken viele: Wir haben es geschafft. Das aber ist falsch. Neu ist nur die Maskenpflicht. 98 Prozent sind wahrscheinlich noch nicht immun.”

Karl Lauterbach: Deutschland bräuchte „einheitliche Strategie”

Die Verantwortung auf die Landkreise zu verlegen, habe Lauterbach zufolge Nachteile.

Denn: „Sie haben weder Ressourcen noch Erfahrung in lokaler Pandemiebekämpfung. Dazu kann man auch bei unter 50/100Tsd in exponentielles Wachstum zurückfallen.”

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Apester, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Apester angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Doch was empfiehlt der Politiker? Dazu schreibt er in einem vierten Tweet zum Thema, dass zunächst geprüft werden müsse, ob die Reproduktionszahl „über 1 stabil anwächst oder nicht”.

Hier lesen Sie mehr: Gesundheitsexperte Lauterbach warnt: „Corona-Wunderheilung? Wird's nicht geben“

Wenn dem so sein sollte, bräuchte man in Deutschland eine „einheitliche Strategie”, betont der Gesundheitsexperte.

Er weist in diesem Zusammenhang auf eine Corona-App hin und bemängelt weiter, dass hierzulande bislang auch ein „kluges systematisches Testkonzept” fehle. (jba)